Mountainbike

Einladung zur Vereinsmeisterschaft "MTB" am 07.11.2009
21.10.2009 

Hallo liebe Vereinsmitglieder,

ich darf hiermit recht herzlich zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft "MTB" einladen.

Für dieses Jahr haben wir uns etwas besonderes ausgedacht. Die Vereinsmeisterschaft findet am Samstag, den 07.11.09 statt. Wir treffen uns um 13 Uhr am Bikestore in der Sanderau (Biketreff) und fahren dann gemeinsam in den Höchberger Steinbruch. Dort erwarten uns zwei Aufgaben, die in Summe zu bewältigen sind:

1. Eine Trial-Strecke ca. 100m
Geschicklichkeitsstrecke im Höchberger Steinbruch; in die Wertung fließen neben der benötigten Zeit auch die Fußfehler (als Strafzeit pro Fußfehler) ein. Jeder fährt einzeln auf Zeit. Vorher gibt es für jeden ca. 1 Std. die Gelegenheit zu üben, was gleichzeitig auch für jeden ein schönes Techniktraining darstellt.

2. Sprintstrecke ca. 500m
Kleine Runde durch den Steinbruch (kurze Besichtigung vorher), wieder Einzelstart auf Zeit, aber ohne Fußfehlerwertung.

Die Addition aus den beiden Parcours ergibt die Gesamt-Wertungszeit.

Für die MTB-Jugend haben wir vorgesehen die gleichen Strecken im Rahmen des allwöchentlichen Freitag-Treffs am Tag vorher bewältigen zu lassen.

Bitte meldet Euer Interesse/Teilnahme per E-Mail bis spätestens Mittwoch abend, den 04.11.09 an: Mike Schramm

Sollte es absehbar sein, dass die Witterung gar nicht mitspielt, werden wir den Event spätestens am Freitag, den 06.11.09 bis 19 Uhr per Email an diejenigen, die sich angemeldet haben, absagen.

Über zahlreiches Erscheinen (jeglichen Geschlechts!) freut sich Euer RSG-MTB-Team:

Erik Heilmann, Koni Jung und Mike Schramm

Thomas Fiedler und Michael Sauer als Team beim
„10. Rhöner Mountain-Bike Team Biathlon” am 19.09.09
28.09.2009       Michael Sauer

Wir starteten als Seniorenteam ab 100 Jahre Gesamtalter mit einer Zeitgutschrift von 8 Minuten. Unser Startschuss vor dem Gasthaus Hähnchen Paula fiel um 14:12 Uhr.

Zuerst führte uns das Team-Rennen ca. 200 m durch die Ortschaft Sparbrod, dann ging es etwa 1,5 km steil bergauf. Tom und ich konnten uns gleich mit einem weiteren Team, das am Ende Platz 1 in der Klasse ab 100 Jahre Gesamtalter und in der Gesamtwertung belegte, von allen anderen Teilnehmern unserer Altersklasse absetzen.

Nachdem wir die Anhöhe erreicht hatten, mussten wir gegen Wind ankämpfen. Wir ergänzten uns als Team super und konnten alle Teams ab 120 Jahre Gesamtalter, die 4 Minuten vor uns an den Start gingen, überholen. Nach längerem Auf und Ab kam ein steiler Anstieg, der uns hoch zum Schießstand brachte. Ich schoss als erster mit dem Luftgewehr und traf von 5 Schuss 3 mal das Ziel. Somit folgten 2 Strafrunden.

Der 2. Abschnitt begann. Tom übernahm größtenteils die Führung. Ein sehr steiler Hang wollte bezwungen werden, bei dem ich doch ein bisschen schwächelte. Wahrscheinlich hatte ich mich von meinen guten Beinen am 1. Berg etwas verleiten lassen und das Tempo zu hoch gehalten. Alle Teilnehmer, die ich gesehen habe, schoben den äußerst unwegsamen Berg hoch, nur Tom fuhr. Nach dem extremen Anstieg konnten wir es wieder rollen lassen.

Nun kamen wir zum 2. Mal zum Schießstand. Tom erzielte dasselbe Ergebnis wie ich, also musste auch er 2 Strafrunden absolvieren. Ein Konkurrenten-Team schoss währenddessen fehlerfrei und als Tom die Strafe fuhr, mit dem MTB an mir vorbei. Wir mussten alles geben, um die beiden wieder einzuholen. Zum Glück kam eine längere heikle Abfahrt und wir wären nicht Tom und Michael, hätten wir es nicht anständig krachen lassen. So konnten wir die Gegner überholen und fuhren mit hohem Tempo dem Ziel entgegen.

Ergebnis:
Team Thomas Fiedler und Michael Sauer

2. Platz - in der Klasse über 100 Jahre Gesamtalter (Teilnehmerzahl: 12 Teams)
7. Platz - in der Gesamtwertung (Teilnehmerzahl: 109 Teams)

Gold, Silber und Bronze für RSG beim Bibergrund-Bike-Marathon
10.09.2009

Am 23. August fanden sich die Mountainbiker der RSG Würzburg um Birgit Schnapp, Phillipp Ziegler, Dominik Ziegler, Erik Heilmann, Stefan Zappe, Stefan Hufgard und Mike Schramm in Rossbach beim Biebergrund-Bike-Marathon ein. Zur Auswahl standen 3 Distanzen: 95km mit 2450hm, 60km mit 1600hm und 35km mit 850hm.

Philipp nahm die Langstrecke unter die Räder. Er hatte vor dem Start die Hoffnung unter die Top 10 zu fahren. Er konnte sich zunächst in der 5-köpfigen Verfolgergruppe festsetzen. Nach 30km attackierte einer der Fahrer just in dem Moment als Philipp sich Verpflegen wollte und somit konnte er der Gruppe nicht mehr folgen. Nachdem er bemerkte, dass die anderen nicht wirklich weg kamen, fasste er Mut und wollte am Azborn seine Stärken am Berg ausspielen und wieder in die Gruppe zurück kommen. Doch leider kam ihm in der Abfahrt ein Ast in die Quere, den er vor einer Weiterfahrt aus dem Hinterbau seines Rades entfernen musste. Danach fiel er zurück und fuhr lange mit Janosch Bühler und einem weiteren Fahrer zusammen. Doch in der letzen Abfahrt der ersten Runde hatte er mit Krämpfen in seiner Hand und Fingern zukämpfen und verlor somit weiter an Boden. Somit kam er als 4. U23 Fahrer und 13. insgesamt nach 3:52 Std. ins Ziel.

Birgit hatte auf der Langstrecke kaum Konkurrenz, trotzdem gab sie ihr Bestes. Nur auf den Abfahrten zeigte sich ihre Schwäche. Sie verlor dort immer wieder den Anschluss zu den Männern, mit denen sie vorher gut mitfahren konnte. Am Ende siegte sie überlegen in einer Zeit von 4:36.

Auch Stefan Zappe nahm erstmalig eine Langdistanz unter die Stollen. Dementsprechend "vorsichtig" und immer ein Auge auf dem Pulsmesser schielend, ging er die ersten Anstiege in der zweiten Hälfte des Feldes an. Wie sich bald herausstellte, konnte er "nur" in den Abfahrten Boden gut machen, den die Verfolger am nächsten Anstieg allerdings wieder zufahren konnten. Mit zunehmender Dauer des Rennens konnten die Kontrahenten aber auch am Berg den Speed nicht halten und er machte nach jeder Abfahrt Zeit gut. Nachdem die Beine die 95km und ca. 2450hm hielten, konnte er mit 4:31:58h und einem zufriedenen 8. Platz in der AK finishen.

Dominik wollte auf der Kurzstrecke über 35km um den Sieg mitkämpfen. Er konnte am zweiten langen Anstieg eine ca. 20 sec. große Lücke zum führenden Lokalmatadoren schließen, die in der ersten Abfahrt entstanden war. Zusammen fuhren sie als Spitzenreiter, bis Dominik kurz vor dem Ziel eine kleine Lücke zulassen musste, als er dann den letzten Gipfel erreicht hatte und den Führenden noch immer sehen konnte, wollte er sich in die Abfahrt zum Ziel stürzen, doch er merkte schnell, dass er eine Schraube an der Vorderradbremse verloren hatte und so nur noch ins Ziel rollen konnte. Dabei verlor er rund 5 Minuten, konnte aber von seinem enormen Vorsprung zähren und kam so noch als Gesamt-4. und 2.der U19 ins Ziel.

Mike hatte sich ebenfalls für die Kurzstrecke entschieden, mit dem Ziel seinen AK-Titel in der Sen.1 vom letzten Jahr zu verteidigen. Vom Start an gelang es ihm sich in einer ca. 10 Mann starken Verfolgergruppe kurz hinter einer in Sichtweite befindlichen ca. 8-köpfigen Spitzengruppe zu etablieren. Wenn ihm nichts entgangen war, dürfte kein AK-Konkurrent in der vor ihm liegenden Spitzengruppe, auf deren einzelne Fahrer er im weiteren Rennverlauf noch auflaufen sollte, liegen. Nach 2/3 des Rennens während dessen sich zum einen die Verfolgergruppe weiter dezimierte und immer mal wieder einzelne Fahrer der Spitzengruppe aufgefahren wurden, bildete sich letztendlich eine 5-köpfige Gruppe um Mike, die sehr gut harmonierte. Bei der -wenn man es so nennen will- „Freund-/Feindbildung“ taxierte er innerhalb dieser Gruppe einen der Mitstreiter als AK-relevant und somit „Feind“. Auf dem letzten Kilometer vor dem Ziel vergewisserte er sich dann auch, dass nach einer Tempoverschärfung dieser dann auch aus der Gruppe hinten rausfiel. Sich seiner AK-Führung relativ sicher beteiligte er sich am finalen Zielsprint aufgrund dessen nur halbherzig, was ihm letzten Endes aber zum Verhängnis werden sollte. Von den drei Mitstreitern kristallisierten sich im Zielbereich leider zwei weitere Sen.1-Mitglieder heraus. Somit musste er sich mit zwei Sekunden Rückstand auf den schnellsten seiner AK nur mit einem Platz 3 zufrieden geben. „Da wäre deutlich mehr drin gewesen“ kommentierte leicht frustriert der geschlagene Vorjahressieger anschließend. Nach kurzer Zeit war jedoch der Frust hier auch überwunden und er freute sich über die wiedergewonnene Wettkampfstärke, die ihn ohne Krämpfe mit neuer persönlicher Bestzeit ins Ziel geführt hatte.



Ergebnisse im Überblick

Name Distanz Platz AK Platz Gesamt Zeit
Phillipp Ziegler 95 km 4 13 3:51:29
Stefan Zappe 95 km 8 30 4:31:58
Birgit Schnapp 95 km 1 1 4:36:33
Stefan Hufgard 60 km 20 57 2:52:46
Dominik Ziegler 35 km 2 4 1:26:09
Mike Schramm (Bild) 35 km 3 8 1:26:20
Erik Heilmann 35 km 13 42 1:35:51

RSG Würzburg beim 13. Keiler-Bike-Marathon
17.08.2009

Der Keiler Bike Marathon ist eines der Highlights für Würzburger Mountainbiker, wenn nicht das Saisonhighlight schlechthin. So waren in Wombach auch dieses Jahr wieder viele Fahrer in den Farben der RSG unterwegs.

Trotz der positiven Wettervorhersage, fing es einige Minuten nach dem Start der Mittelstrecke an zu regnen und hörte erst im Ziel wieder auf. Dies tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Der Regen sorgte für Abkühlung an den steilen Anstiegen und machte die Abfahrten zu anspruchsvollen (und spaßigen) Schlammpisten. So waren an der Zielverpflegung viele glückliche Gesichter zu sehen, die bis auf die Augen, mit einer Schlammschicht überzogen waren.

Viele Helfer vom RV Viktoria Wombach sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Rennens, auch wenn das Gedränge mit fast 800 Fahrern auf der Mittelstrecke schon ziemlich groß war. Auf der Strecke verhinderten mehrere Verpflegungsstationen mit Getränken und selbstgebackenen Muesliriegeln jeden Hungerast im Ansatz. Im Ziel gab es dann wie jedes Jahr eine ausgezeichnete Verpflegungsstation mit Allem, was sich ein hungriger und durstiger Biker wünschen kann - und Käsekuchen!


Ergebnisse:

Florian Blümm schaffte auf der Mittelstrecke einen sehr guten 48. Platz. Mike Schramm (65.) und Stefan Hufgard (92.) fuhren noch zwei weitere Plätze in den Top 100 ein. Weitere sechs RSGler verteilten sich über den Rest des Feldes. Agnes Kroh musste nach einem guten Start das Rennen wegen mehreren Pannen abbrechen.

Kerstin Kögler konnte auf der Langstrecke die Damenwertung mit einigem Abstand für sich gewinnen. Wolfgang Bongwald schied leider aus. Eric Heilmann belegte auf der Kurzstrecke einen guten 54. Platz.


Kurzstrecke (30 km)
ges. m/w AK Teilnehmer AK Zeit
54. 53. 21. Heilmann, Erik 1975 Herren 1:29:38


Mittelstrecke (58km 1350hm)
ges. m/w AK Teilnehmer AK Zeit
48. 48. 36. Blümm, Florian 1979 Herren 2:49:36
65. 64. 46. Schramm, Mike 1973 Herren 2:53:17
92. 90. 61. Hufgard, Stefan 1978 Herren 2:59:19
132. 130. 83. Titze, Bjoern 1981 Herren 3:07:01
426. 413. 214. Treutlein, Klaus 1973 Herren 3:40:59
479. 16. 12. Schenk, Christina 1977 Damen 3:48:23
500. 484. 248. Schmachtenberger, Michael 1984 Herren 3:50:55
671. 29. 19. Bock, Katja 1971 Damen 4:24:32
711. 33. 23. Laub, Sabine 1979 Damen 4:41:03
Kroh, Agnes 1982 Damen DNF
Sweet, Jonathan 1981 Herren ?
Nowak, Patrice 1978 Herren ?


Langstrecke
ges. m/w AK Teilnehmer AK Zeit
73. 1. 1. Kögler, Kerstin 1982 Damen 05:38:45
Bongwald, Wolfgang 1968 Senioren I DNF

Bilder weiter ->

4. Platz beim 24h Rennen in Steindorf bei Augsburg
Das 4er Team „RSG Würzburg“ verpasst knapp den Podestplatz
20.07.2009

DeIn Steindorf bei Augsburg fehlten nach 24 Stunden Radfahren lediglich 3 Minuten auf den 3. Platz für das 4er Team „RSG Würzburg“. Die ersten beiden Plätze waren schon nach drei Stunden mit mehr als einer Runde Abstand in weite Ferne gerückt. Genauso verhielt es sich nach hinten auf den 5. Platz. Um so spannender war schon zu diesem Zeitpunkt der Kampf ums Podest. Das Team „Raiffeisenbank Kissing“ zeigte sich als ernst zu nehmender Gegner um den begehrten 3. Platz für das 4er Team mit RSG-Beteiligung.


"RSG Würzburg": Immanuel Heiner, Florian Blümm, Andreas Vogg, René Binnig

Ursprünglich sollten in Steindorf 4 RSG Fahrer antreten, aber nach einem Schlüsselbeinbruch, einem Fall von Drüsenfieber und einem Fahrer mit beruflichen Engpässen war nur noch RSGler Florian Blümm übrig. Dieser wollte unbedingt fahren und so fanden sich in letzter Minute 3 Ersatzleute. Zwei Stunden vor dem Rennen begegnete sich das neue Team „RSG Würzburg“ zum ersten Mal.

Dessen ungeachtet zeigten die vier außerordentlich gute Zusammenarbeit und auch die Rundenzeiten auf dem 7 km Kurs waren sehr homogen. Diese 7 km waren geprägt von langen, ebenen Abschnitten unterbrochen durch mehrere Anstiege und eingearbeitete Schikanen. Neben Discorampe, Bierzeltdurchfahrt und einer Bachdurchquerung sorgte vor allem eine Sprungschanze über einen weiteren Bach für Zuschauerinteresse.

Zum Einbruch der Dunkelheit nach 8 Stunden Renndauer betrug der Abstand auf die Raiffeisenbanker lediglich 5 Minuten und beiden Teams war klar, dass die Nacht die Entscheidung bringen würde.

Während die Raiffeisenbanker auch in der Nacht zu viert im Einrundenwechsel fuhren versuchte man im Team „RSG Würzburg“ eine vorübergehende Teilung in 2 Zweier Teams um eine kurze „Nachtruhe“ zu ermöglichen. Die Führung der Banker wuchs damit zunächst auf eine Viertelstunde um in den Morgenstunden massiv dahinzuschmelzen. Durch die längere Pause gestärkt setzte das Team „RSG Würzburg“ gegen Ende noch einmal Alles daran Boden gut zu machen, aber zu guter Letzt waren die 24 Stunden einfach zu schnell vorbei! (-;


Minuten Abstand RSG Würzburg auf Raiffeisenbank Kissing


St.Nr Rang Name Zeit Runden
1 4411 Schwalbenteam 24:17:43.341 94
2 4581 Univega Pro Cycling me 24:09:13 92
3 4311 Raiffeisenbank Kissing 24:11:34 89
4 4351 RSG Würzburg 24:14:21 89

Spessart Bike Marathon in Frammersbach
Starker Auftritt der RSG bei Frankens Mountainbike Klassiker
07.07.2009

Der Spessart Bike Marathon in Frammersbach ist etwas Besonderes. Es ist ein besonders schnelles, besonders forderndes und vor allem besonders gut besuchtes Rennen. Auch diese Jahr wurden wieder zahlreiche RSG Athleten den legendären Grabig hinaufgeschrien. Es ist ein absolut irres Gefühl, wenn man wie die Tourhelden, durch eine schmale Gasse zwischen den Menschenmassen pflügt. Während Herzfrequenz und Laktatspiegel ins Unermessliche steigen nimmt man immer wieder schemenhaft bekannte und unbekannte jubelnde Gesichter wahr.

Aber nicht nur die Zuschauer sind phänomenal, auch die Konkurrenz ist in Frammersbach immer erstklassig, nicht zuletzt weil hier dieses Jahr wieder die Deutschen Hochschulmeisterschaften ausgetragen wurden (Lizenz-Studenten: Langdistanz; Nicht-Lizenz-Studenten: Mitteldistanz).

Von der RSG zeigten eine besonders starke Leistung Henrik Braedt mit einem 11. Rang (AK 4.) und Uwe Fröhlich 25. Rang (AK 9.). Henrik konnte sich im ersten Anstieg an der Spitzengruppe festbeissen und dem Höllentempo von deutlich über 20km/h folgen, meist im großen Kettenblatt.

Uwe und Benedikt fuhren in der Verfolgergruppe in die erste Abfahrt. Uwe zog souverän die Abfahrt hinunter, während bei Benedikt die Vorderbremse ihren Dienst quittierte. Ohne vorderen Stopper und mit mäßigen Beinen kämpfte sich Benedikt Strobel durch den Wettkampf und konnte zumindest noch den 4. Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Nicht-Lizenzfahrer erringen. Der Abstand zum Sieger betrug nur knappe acht Minuten.

Auf der Kurzdistanz kämpfte sich Barbara Brand auf einen starken dritten Platz bei den Seniorinnen.

Die Marathondistanz wurde wie so oft von Langstreckenurgestein Wolfgang Bongwald erfolgreich bewältigt. Er errang einen respektablen 17. Platz in seiner Altersklasse.


Langstrecke: 117km 3100hm

ges. m/w AK Teilnehmer Altersklasse Zeit
1 1 1 Leisling, Matthias (SV Wacker Burghausen) Hk m 04:35:39.1
35 1 1 Kaltenhauser, Barbara (Isar Winkler Radsportfreunde) Sen1 w 05:21:34.3
44 43 16 Jung, Konstantin (SG Sparkasse Mainfranken Würzburg) Hk m 05:27:18.2
62 59 17 Bongwald, Wolfgang (RSG Würzburg) Sen2 m 05:39:44.0
74 4 1 Kögler, Kerstin (FX Sports/SG Sparkasse Mainfranken) Hk w 05:46:20.2
137 12 4 Reitmaier, Katharina (SG Sparkasse Mainfranken Würzburg) Hk w 06:40:28.7


Mittelstrecke: 64km 1650hm

ges. m/w AK Teilnehmer Altersklasse Zeit
1 1 1 Pfrommer, Matthias (Team Radax) Hk m 02:28:33.9
11 11 4 Braedt, Henrik (RSG Würzburg/SRAM Factory Team) Sen1 m 02:40:02.8
25 25 9 Fröhlich, Uwe (RSG Würzburg/Team Rad-Wenzel) Sen1 m 02:46:26.6
49 49 22 Strobel, Benedikt (RSG Würzburg/Team Weissenseel) Hk m 02:52:59.7
112 110 36 Schramm, Mike (RSG Würzburg) Sen1 m 03:04:43.0
222 217 8 Schwarzmann, Niklas (RSG Würzburg) Jun m 03:16:35.6
369 363 20 Fiedler, Thomas (RSG Würzburg) Sen3 m 03:28:50.1
413 404 110 Broocks, Alexander (RSG Würzburg) Hk m 03:33:01.6
506 491 176 Treutlein, Klaus (RSG Würzburg) Sen1 m 03:40:06.9
753 26 14 Schenk, Christina (RSG Würzburg) Sen1 w 04:03:41.3
871 832 280 Steinruck, Alexander (RSG Würzburg) Sen1 m 04:19:16.6


Kurzstrecke: 34km 850hm

ges. m/w AK Teilnehmer Altersklasse Nat. Zeit
1 1 1 Geimecke, Sebastian (Cannondale Team Wein) HK m GER 01:17:49.8
7 7 1 Brand Joachim (radsportgruppe der Schule Waldaschaff,
RSG Würzburg)
Sen m GER 01:26:20.9
38 38 20 Heilmann, Erik (RSG Würzburg) HK m GER 01:38:39.7
102 7 3 Brand, Barbara (RSG Würzburg) Sen w GER 01:52:29.1
242 34 18 Bock, Katja (RSG Würzburg) HK w GER 02:18:56.5

Bilder weiter ->

Fränkische Schweiz Marathon Litzendorf/Bamberg
08.06.2009

Am 17. Mai 2009 fand der Fränkische Schweiz Marathon, am neuen Startort in Litzendorf statt.

Bei der äußerst stark besetzten Veranstaltung war auch die RSG Würzburg mit einer ansehnlichen Mountainbike-Abordnung vertreten.

Auf der Mitteldistanz waren in einem belebten Rennen Michael Sauer, Maximillian Römmelt, Uwe Fröhlich und Benedikt Strobel am Start.

Nach kurzer flacher Anfahrt wurde das Fahrerfeld in einen Schotteranstieg und sofort im Anschluss in einen schmalen Singletrail-Uphill geschickt. Hier galt es an der Spitze um gute Positionen kämpfen und durch den Rückstau für viele auch zu schieben, was Michael Sauer leidvoll erfahren musste.

Benedikt Strobel führte das Verfolgerfeld durch diesen Anstieg und versuchte bereits hier das Rennen schwer zu machen. Leider gab es keine Neuauflage der supergutenn Beine von Hofheim. Problemlos konnte Maximillian Römmelt die freie Position füllen und sprengte das Feld am nächsten schweren Schotteranstieg mit seinen starken Kletterqualitäten. Dieser Tempoverschärfung konnten Benedikt Strobel und auch viele andere Konkurrenten nicht folgen. Überraschend einsam machte sich Maximillian auf die nächsten Kilometer.

Gegen Ende des Rennens hatte dann auch Uwe Fröhlich seinen Tritt gefunden und schloss auf die Gruppe mit Benedikt auf. Hier setzte er sich sofort an die Spitze und ließ sich für lange Zeit auch nicht von dieser verdrängen.

Birgit Schnapp und Kerstin Kögler vertraten unterdessen die RSG Würzburg bei den Damen.

Birgit zeigte in Litzendorf ihre gute Form und holte den Sieg auf der Mittelstrecke mit einem enormen Vorsprung von 8 Minuten auf den 2. Platz.

Kerstin bewies einmal mehr ihre Vorliebe für Langstrecken und begab sich auf die 2 Runden mit anstrengenden 80km. Ihren 4. Platz nach der ersten Runde konnte sie dann über die zweiten 40km verteidigen und bis ins Ziel halten.


Senioren I Mittelstrecke 40km:
1. Laslop Horst RFC Rossbach 20. 1:35:14.2 25,2 km/h
6. Sauer Michael RSG Würzburg 45. 1:41:46.9 +6:32.73 23,6 km/h
Herren Mittelstrecke 40km:
1. Lauterbach Thomas Lauterbach Thomas 1:24:45.6 28,3 km/h
9. Römmelt Maximilian RSG Würzburg 1:31:35.8 +6:50.14 26,2 km/h
12. Strobel Benedikt RSG Würzburg 1:32:16.3 +7:30.70 26,0 km/h
13. Fröhlich Uwe RSG Würzburg 1:32:28.4 +7:42.73 26,0 km/h
Damen Mittelstrecke 40km:
1. Schnapp Birgit SIRIUS B-Damen 1:39:56.1 24,0 km/h
Damen Langstrecke 80km:
1. Söllner Birgit Team Firebike 3:11:02.85 25,1 km/h
4. Kögler Kerstin FX Sports/SG 3:22:42.57 +11:39.72 23,7 km/h

Gesamtsieg „Hassbergsprint“ für Mike Schramm
12.05.2009

Am 9. Mai trafen sich in Hofheim/Ufr. die RSG- Fahrer zum ersten MTB-Hobbyrennen der Saison. Zur Auswahl standen der Hassbergritt mit 42km und 800 hm und der Hassbergsprint mit 30km und ca. 500hm. Während die meisten RSGler sich für den Hassbergritt und damit die längere Distanz entschieden (Strobel, Blümm, Sauer, Römmelt, Hufgard…..) wählten Schramm und Heilmann die Kurzdistanz.

Hofheim diente den beiden Kurzstrecklern vor allem als Vorbereitung für den eine Woche später anstehenden MTB-Marathon in Offenburg. Aus diesem Grunde fand sich Mike bereits mit seinem 6,9 kg leichten „Carbon-Hardtail in Offenburg-Konfiguration“ (vorne Starrgabel, hinten Furious Fred-Bereifung) im ersten Startblock ein.

Die Teilnehmer beider Distanzen starteten gleichzeitig auf der selben Strecke, wobei bei km 22 die Streckenteilung erfolgte. Nach schnellem Massenstart auf Asphalt sortierte sich das Führungsfeld erst beim Abzweigen auf den ersten Wiesenpfad, der dann in einen längeren kräftezehrenden Schlammweg, teilweise mit Schiebepassagen, überging. Auf stark schlammigem Untergrund befanden sich zu diesem Zeitpunkt in der TOP20-Führungsgruppe 6 RSG-Fahrer in der Reihenfolge Benedikt Strobel, Maximilian Römmelt, Patrice Nowak, Mike Schramm, Florian Blümm und Erik Heilmann.

Mike hatte bereits im ersten Startblock etwaige Rivalen auf der Kurzdistanz anhand der Startnummer gecheckt und rechnete mit nur wenigen Kurzstrecklern vor ihm. Er überholte am ersten kniffligen Anstieg noch einen Kontrahenten und fand im Teamkollegen Patrice Nowak und einem weiteren Fahrer eine schnelle Gruppe, die es ihm erlaubte sich vom Verfolgerfeld abzusetzen. Nach 45 Minuten und ersten Wadenkrämpfen (das Tempo war bis dahin extrem hoch) erblickte Mike beim Erreichen der Streckenteilung das erwartungsvoll wartende Führungs-Motorrad. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich auf Höhe des 10. Platzes der Langdistanz. Etwas überrascht als Erster in die letzten 8 km gehen zu dürfen war Mike im Rausch des Glücks. Es war ihm in seiner bisherigen Karriere noch nie vergönnt von einem Führungsmotorrad geleitet zu werden. Beflügelt von der vielleicht einmaligen Chance konnte er die restliche Strecke im Alleingang durchziehen und überquerte nach knapp 1:14h die Ziellinie (Foto) als erster im Gesamt. Besser hätte der Einstieg in die Saison wohl kaum gelingen können.

Vergleichbar gut verlief der Tag für das Duo Bene Strobel/ Max Römmelt auf der sogenannten Langstecke. Schon vor Start war klar, dass es bei solch einer kurzen Distanz nur ein Motto geben konnte: Alles oder nichts! Dementsprechend engagiert gingen die beiden das Rennen an und konnten während der Positionskämpfe der ersten Kilometer das Tempo der Spitzengruppe um Thomas Lauterbach und Andy Benz gut mitgehen. Der erste längere Anstieg war aufgrund ergiebiger Regenfälle in den Tagen zuvor äußerst schwer zu fahren, teilweise musste geschoben werden und die Spitzengruppe zerfiel mehr und mehr. Bene und Max fanden sich nach Bewältigung dieses ersten Härtetests auf den Plätzen 9 & 10 wieder und beschlossen nach kurzer Rücksprache über ihre Beine und die weitere Taktik („Und?“ „Ja, passt! Hopp auf!“) in bester belgischer Manier loszukreiseln und die Jagd auf die vorderen Plätze zu eröffnen.

Die beiden harmonierten perfekt, auch taktisch ungeschulte und unkooperative Fahrer, auf die sie auffuhren, konnten die Aufholjagd der nächsten 20km nicht maßgeblich stören. So erreichten sie bei km 32 die beiden Sram-Fahrer auf Position 3 und 4, darunter Andy Benz.

Das vorher im Internet publizierten Höhenprofil im Kopf, attackierte Bene am seiner Meinung nach letzten Anstieg, um einen Vorentscheid zu erzwingen. Aus der 6 Mann starken Gruppe konnte nur Max und einer der Sram-Fahrer folgen, Benz schien abgehängt. Doch man hatte die Rechnung ohne die Hofheimer Organisatoren gemacht, die die Strecke am Vortag noch witterungsbedingt geändert hatten. Es folgte ein 90°-Knick nach rechts und eine 18%-Steigung auf schlammigen Untergrund, was die beiden RSGler völlig überraschte und sie auf der Suche nach der richtigen Spur wertvolle Zeit verlieren ließ. Die Fahrer des Sram-Teams dagegen wussten dank ihrer besseren Ortskenntnis genau, welche Linie es zu nehmen galt. Sie konnten aufschließen und schließlich vorbeiziehen.

So blieben im Ziel die Plätze 5 für Bene und 7 für Max und die Erkenntnis, dass man Streckenbesichtigungen nicht unterschätzen sollte.

Langstrecke
Gesamt
1 Lauterbach Thomas RMV Concordia Strullend 2 HRM Master I 01:29:35
2 Möhring Gilbert 1. MTB Club Suhl Marath 62 HRM Elite 01:29:38
3 Benz Andy SRAM Factory Team 1 HRM Master I 01:34:56
5 Strobel Benedikt RSG Würzburg 63 HRM Elite 01:35:18
7 Römmelt Maximilian RSG Würzburg 46 HRM Elite 01:36:00
10 Nowak Patrice RSG Würzburg 168 HRM Master I 01:38:12
13 Blümm Florian RSG Würzburg 66 HRM Master I 01:42:32
36 Hufgard Stefan RSG Würzburg 69 HRM Master I 01:48:43
37 Sauer Michael RSG Würzburg 137 HRM Master II 01:48:44
Elite
2 Strobel Benedikt RSG Würzburg 63 01:35:18
4 Römmelt Maximilian RSG Würzburg 46 01:36:00
Masters I
3 Nowak Patrice RSG Würzburg 168 01:38:12
6 Blümm Florian RSG Würzburg 66 01:42:32
12 Hufgard Stefan RSG Würzburg 69 01:48:43
22 Treutlein Klaus RSG Würzburg 173 02:05:50
Masters II
11 Sauer Michael RSG Würzburg 137 01:48:44
Kurzstrecke
Gesamt
1 Schramm Mike RSG Würzburg 265 HSM Master I 01:13:57
2 Kraus Dominik kein Verein 238 HSM Elite 01:14:46
3 Eckert Marco RSV Schneckenlohe 266 HSM Master I 01:14:47
8 Heilmann Erik RSG Würzburg 260 HSM Master I 01:21:41
Masters I
1 Schramm Mike RSG Würzburg 265 01:13:57
4 Heilmann Erik RSG Würzburg 260 01:21:41
Master II W
3 Back Alexandra RSG Würzburg 237 01:51:36


Die RSG-Würzburg präsentiert:

Mike Schramm

unser neuer

„Sportlicher Leiter Mountainbike“



Wir wünschen dir viel Spaß!