Mountainbike

Die RSG-Würzburg präsentiert:

Mike Schramm

unser neuer

„Sportlicher Leiter Mountainbike“



Wir wünschen dir viel Spaß!


RSG Jugend klettert hoch hinaus
RR und MTB Nachwuchs löst Weihnachtsgeschenk des Vereins
beim Besuch des Kletterwalds Einsiedel ein
10.11.2008   Janina Seyler

Bereits vor fast einem halben Jahr in den Pfingstferien 2008 war für die Jugendabteilungen Rennradsport und Mountainbike der Besuch des Kletterwalds Einsiedel im Gramschatzer Wald geplant. Diesem gemeinsamen Termin aber machte kühles Regenwetter einen Strich durch die Rechnung und so stand auch jetzt im Herbst die Einlösung des Weihnachtsgeschenks der RSG Würzburg noch aus.

So war mit dem Ferienfreitag der zurückliegenden Herbstferien ein guter und wieder gemeinsamer Termin für die Nachwüchse gefunden, zu dem sich dann auch knapp 20 Jugendliche und Betreuer bzw. Eltern einfanden.

Nach Ausstattung mit Helm, Handschuhen, Sitzgurt und einer Sicherheitsunterweisung machten sich die jungen Sportler dann endlich auf Erkundungs- und Klettertour im Klettergarten. Mehrer Strecken in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden standen zur Auswahl und so verteilte sich der Andrang an den Aufstiegsleitern schnell und gut. Einmal eingestiegen allerdings hieß es durchhalten. So führen die verschiedenen Routen über mehrere Seilpassagen mit unterschiedlichen Steigmöglichkeiten und Hindernissen – und wer einmal drinhängt, für den geht’s stets nur nach vorne weiter.

So war zu beobachten, dass alle Nachwuchssportlerinnen und –sportler nicht nur auf zwei Rädern eine gute Figur abgeben, sondern durchaus auch auf schmalen Stahlseilen. Keiner der Jugendlichen hatte mit Höhenangst zu kämpfen und nach langsamem Herantasten an Seil, Sicherung und Klettertechnik hangelten sich alle von einer Schwierigkeit zur nächsten.

Mit einbrechender Dämmerung musste das Personal des Kletterwaldes die jungen Radsportler dann gleichsam von den Bäumen „pflücken“. Viele hatten nach knapp zwei Stunden noch nicht genug und versuchten Route um Route. Fazit also dieses gemeinsamen Kletternachmittags: schöne gemeinsame Aktion der beiden Nachwuchssparten MTB und RR; tolle Erfahrungen mit Höhe und sonst ungebrauchten Muskelgruppen; mit bester Stimmung alles in allem ein gelungener Nachmittag.

Fahrtechnik II
23.10.2008

Auf vielseitigen Wunsch wird an Allerheiligen, Samstag dem 01.11.08, ein Fahrtechnikkurs MTB angeboten. Im Gegensatz zum ersten Mal werden wir dieses mal mehr mit dem Gelände „spielen“ bzw. auf spezielle Anliegen der Teilnehmer eingehen.

Wir treffen uns um 13 Uhr am Bikestore, der Fahrtechnikkurs findet parallel zum Biketreff statt.

Bei schlechtem Wetter fällt die Sache flach.

Infos und Anmeldung: Konstantin Jung

Spessartchallenge Bad Orb 2008
25.09.2008

Halb acht am Sonntag, dem 21. September 2008. Anspannung liegt in diesem empfindlich frischen Morgen kurz vor Herbstanfang. Im warmen Bierzelt inmitten Bad Orbs auf dem Salinenplatz werden die Bögen zur Nachmeldung ausgefüllt, die Startnummern abgeholt und an den Rennmaschinen befestigt. Harte Gitarrenmusik schallt aus den Autolautsprechern; James Hetfields kraftvolle Stimme zerreißt die Atmosphäre dieses beschaulichen Kurortes, in dem normalerweise Menschen Ruhe und Entspannung suchen und Großmama und Großpapa den Eichhörnchen beim Rumtollen im Kurpark zusehen. Sicherheitsnadeln durchstechen Polyester und befestigen die Nummer am Trikot. Beine werden eingeölt – eine willkommene letzte Möglichkeit der psychologischen Kriegsführung. Dem alten Pärchen, das unser Fahrerlager passiert, müssen laute Musik und Muskelspiele seltsam anmuten. Die Stimmung ist verheißungsvoll. Die Beine sind gut.


Timmy Truskolaski und Felix Wilhelm im „Fahrerlager“.


Bereits während der Startvorbereitung
wird an der guten Platzierung gearbeitet.

Kurz vor neun Uhr. Dicht gedrängt wie das nervöse Vieh auf dem Weg zum Schlachter stehen wir im Startblock: Timmy Truskolaski, Felix Schwarzmeier, Bernd Müller und Felix Wilhelm. Hufen scharren aufgeregt. Ein Zurechtzupfen des Trikots hier, ein prüfender Blick mit einem leichten Hauch der Besorgnis auf den verdammt durchtrainierten Körper des Vordermanns da. In der ersten Reihe steht Carsten Bresser: fünf Siege bei der Bike-Transalp, achter Platz in Sydney 2000. Ein wenig dahinter der Straßenrennfahrer: ein Sixpack Kulmbacher Feinherb beim Großen Preis der Kulmbacher Brauerei 2008.

Der Puls steigt jetzt in Zehnerschritten, ohne dass man das Rad schon einen Zentimeter bewegt hätte.

Endlich geht es los. Das Feld müht sich langsam durch den Ort und die neutralisierte Startphase. Irgendjemand schreit. Ein anderer auch, und noch ein weiterer. Nett geplaudert wurde vorhin; später ist wieder Plausch angesagt. Jetzt wird Rennen gefahren. Rennen sind nicht Ringelpiez mit Anfassen; eher Ritzelkrieg mit Drauflatschen. Vorne wird die Freigabe gefordert. Ein Schuss aus der Pistole und das Führungsfahrzeug zieht davon. Ab jetzt gilt’s.

Die Strecke ist nicht sehr technisch: Die meisten Kilometer sind auf breiten Schotterpisten zurück zu legen, was den Straßenfahrern im Feld zugute kommt. Felix Schwarzmeier bestreitet sein erstes Rennen überhaupt mit dem Mountainbike und für Felix Wilhelm ist es der erste Rennausflug im Gelände 2008. Dennoch mangelt es auf den 55 Kilometern nicht an herausfordernden Abfahrten und schönen Singletrails. Ein asphaltener Wandteppich, der vor dem Rennen mal ein Fußweg war, stellt mit gefühlten 30 und tatsächlichen 25 Steigungsprozenten die größte konditionelle Herausforderung dar und lässt die Fahrer fast rückwärts rollen, während der Streckensprecher die Zuschauer auf den runden Tritt eines Fahrers aufmerksam zu machen versucht, der mehr an Biopace als an Ausführungen zum Tretzyklus aus dem Lehrbuch erinnert.


Begleitet von der örtlichen Blaskappelle wird die im Startpaket enthaltene Massage
im Bierzelt zum wohltuenden Fest.

Ungefähr halb zwölf und später. Das Grinsen des Euphorisierten strahlt durch den feinen Staub, der sich leicht über das Gesicht legt. Die Augen sind weit aufgerissen und auch unter dem 40 °C heißen Wasser, das der Duschkopf der Schulbaderäume über unseren verschwitzten Körpern ausspuckt, pumpt das Adrenalin noch immer durch die Adern. Der Dreck wird vom Abfluss verschluckt, die Ellenbogen sind offen, die Knie geschunden und Lachen hallt durch die Umkleideräume. 55,6 Kilometer und 1368 Höhenmeter liegen da hinter den 149 Finishern des Bad Orber Langstreckenmarathons.

Ergebnisse gibt es hier ->

Fiedler Gesamtzweiter bei der Ghost Marathon Bayernliga

15.09.2008

Bei extrem unangenehmen äußeren Bedingungen – Dauerregen und 5°C im Tal –fand am 14.9. in Oberammergau der 5. und letzte Lauf zur Ghost Bayernliga 2008 statt. Als einziger RSG’ler bei der Serie war Tom Fiedler mit von der Partie.

Theoretisch hätte Fiedler noch die Chance gehabt, den Gesamtsieg zu erringen. Allerdings wäre dazu ein Start auf der Marathondistanz über 80 km und 2.600 hm und mindestens ein 2.Platz notwendig gewesen. Nachdem es in Oberammergau nur steil bergauf und ebenso steil wieder bergab geht, ist die Strecke für Fahrer mit 85 kg nicht gerade ideal und er entschied sich für die Runde über 50 km und 1.700 hm. Bereits auf den ersten 700 Höhenmetern zum Pürschling wurde deutlich, dass die Entscheidung völlig richtig war. Auf Grund der Kälte und den steilen Rampen fand er keinen Rhythmus und quälte sich die lange Rampe hinauf. Auch im Trail Richtung Kolben und auf der ersten Abfahrt fuhr er nicht richtig locker. Die Brille war verschmiert, bis ins Tal die Handschuhe total durchweicht und die Füße standen im Eiswasser. Nach einer Stunde spürte er diese überhaupt nicht mehr. Wenn auch die Auffahrten dadurch nicht gerade flüssiger liefen, hatte er sich an die Kälte und den extrem tiefen und glitschigen Untergrund gewöhnt. Zumindest die Abfahrten, von der so genannten „Hölle“ abgesehen, fielen ihm nunmehr leichter.

Ziemlich genau 10 Minuten langsamer als im Vorjahr, erreichte er als Zweitplazierter in der AK Senioren III beim Ammergauer Alpen Bike Cup das Ziel. Mit einer Gesamtpunktzahl von 1.250 musste er sich in der Serienwertung nur Klaus Dumler geschlagen geben, der 1.300 Punkte erreichte. Insgesamt ist die Wertung fair, da Klaus Dumler bei den einzelnen Rennen, die beide über die gleiche Distanz bestritten hatten, deutlich schneller war als Tom.

Erfolgreiche Würzburger mit 4 Podestplatzierungen in Biebergemünd

30.08.2008

Vergangen Sonntag fand dieses Jahr nun schon zum 5. Mal der Biebergrund-Bike-Marathon statt. Die Fahrer konnten zwischen den Streckenlängen 35km, 60km und 95km wählen. Auch 10 RSG’ler machten sich auf den Weg in den hessischen Spessart.

Die 95km Langstrecke nahmen die 2 Würzburger Alex Pscheidl (Team Texpa-Simplon) und Bernd Müller in Angriff. Alex, einer der Mitfavoriten, konnte sich nach dem Start mit seinem Teamkollegen in der Spitzengruppe fest setzen. Erst nach einigen Tempoverschärfungen konnte sich sein Teamkollege Roland Golderer und Andy Eyring (Team XLC Haibike, U 23) lösen. Von da an kämpfte sich Alex nun alleine bis ins Ziel, dass er sichtlich gezeichnet, aber dennoch zufrieden als Dritter erreichte. Zudem er mit dem Gesamtsieg von Golderer einen Doppelsieg für das Texpa-Simplon-Team einfahren konnte( www.mtb-texpa-simplon.de ).

Die Fahrer über die 60km-Distanz wurden um 9.30 Uhr auf die Strecke geschickt. In dem teilnehmerstärksten Feld befanden sich u.a. Flo Blümm, Maximilian Hahner, Stefan Hugard sowie Vorjahressieger Philipp Ziegler (fx-sports). Doch Philipp, der zur Zeit vom Pech verfolgte wird, erlitt bereits nach 30 Minuten in der Spitzengruppe einen Reifendefekt und wurde in Folge von einem weiteren Platten gestoppt. Zu guter Letzt beutelte ihn auch noch ein Schaltwerksdefekt, sodass er nach Aufgabe des Rennens zu Fuß ins Ziel laufen musste. Leider setzte sich damit seine traurige Bilanz fort, da dies schon das 3. Rennen in Folge war, bei dem ihm das Material einen Strich durch die Rechnung machte.

Die drei anderen Würzburger wurden glücklicher Weise von Defekten verschont, so dass Flo einen beachtlichen 7. Rang (AK) erreichte, Stefan belegte Platz 12 seiner AK und Maximilian beendete das Rennen auf Platz 22 (AK).

Zu guter Letzt erfolgte um 10 Uhr der Startschuss für die Fahrer der Kurzstrecke. Auch hier gingen die Würzburger Erik Heilmann, Mike Schramm, Dominik Ziegler und Koni Jung mit großen Erwartungen ins Rennen.

Nach einem schnellen Start sortierte sich das Feld rasch am ersten Anstieg, wobei Koni schon hier das Tempo erhöhte um seine heutigen Ambitionen an zu deuten. Bis zu diesem Zeitpunkt umfasste die Spitzengruppe ca. 12 Fahrer, in der sich auch Dominik und Mike behaupten konnten. Doch bereits am zweiten Berg setzte sich ein Trio mit Ignacio Inderwies, Daniel Staub, vor kurzem erst 24-Std. Weltmeister im 8er Team geworden, (beide RV Viktoria Wombach/ Team Haibike) und Koni ab. Die beiden Wombacher versuchten durch zahlreiche Tempoverschärfungen an den Anstiegen ihren Begleiter abzuschütteln, jedoch konnte Koni erfolgreich dagegen setzen. Auf den folgenden Flachstücken verlangsamten die zwei Konkurrenten immer wieder das Tempo, so dass die nächsten Fahrer wieder aufschließen konnten. Durch dieses taktische „Geplänkel“ entschied sich das Rennen zwischen den Dreien erst im Zielsprint. Etwa 300 Meter vor dem Ziel kam das Tempo fast zum erliegen, ehe die Wombacher auf Platz 1 und 2 die letzte links-rechts Kurve ziemlich weit zum Kurveninneren hin anfuhren. Koni hatte so keine Chance innen zu überholen, holte dafür aber etwas weiter aus und konnte so die Kurve in höherem Tempo durchfahren um somit schneller aus der Kurve raus zu beschleunigen. Durch dieses geniale Manöver überholte er die zwei Wombacher am Kurvenausgang und lies in der letzten Rechtskurve nichts mehr anbrennen. Im Sprint siegte damit Koni (BIld) auf der 35km Kurzstrecke.

Dominiks erklärtes Ziel war es, so lange wie möglich in der Spitze mitzuhalten und in der U-19-Klasse aufs Podium zu fahren. Nachdem er bei den zahlreichen Tempoverschärfungen an den Anstiegen immer eine kleine Lücke zur Spitzengruppe hatte, konnte er sich in Folge wieder vorne heran kämpfen und ging auf Position fünf liegend in die letzte Abfahrt. Diese starke Platzierung hielt er bis ins Ziel und konnte sich dort über den angestrebten Podestplatz in der U19-Kategorie freuen.

Ebenso gestaltete sich Mikes Rennverlauf aus seiner Sicht optimal. Ihm gelang es in der schnellen Startphase gleich den Anschluss an die ca. 12 Mann-starke Führungsgruppe zu bekommen und konnte sich die ersten 25 Minuten in deren Geleit ziehen lassen. Zwar musste er dafür längere Zeit mehr als 10 Schläge über seiner "Schwelle" fahren, konnte jedoch dadurch einen kleinen Vorsprung zu seinen direkten Konkurrenten in der Altersklasse herausfahren. Erst bei der ersten Abfahrt zum "Rosengarten" musste er seinem gewagten Bike-Setup den nötigen Tribut zollen. Mit Starrgabel vorne und "Furious Fred" am Hinterrad musste der sonst abfahrtsbetonte Fahrer die Führungsgruppe reißen lassen und kurzzeitig den späteren Zweitplatzierten vorbei lassen. Die Verluste bergab konnte er jedoch nicht zuletzt auch durch ein sensationelles Bikegewicht von unter 7 kg an den Anstiegen mehr als wettmachen und fuhr so einen ungefährdeten Sieg in der Senioren 1-Klasse heim. Damit wendete sich seine bisher von Defekten und Verletzungen geprägte Saison 2008 noch zum Guten und er konnte endlich, wenn auch spät "die Ernte" einfahren.

Auch Erik beschrieb im Ziel das Rennen als "perfekt gelaufen". Ihm gelang es auf der Kurzstrecke vor allem in den Ebenen das Tempo im Verfolgerfeld hoch zu halten und ohne Defekte ins Ziel zu kommen. In einem taktischen Ausreißversuch mittels Tempoverschärfung direkt nach der Verpflegungsstelle bei km 18 gelang es ihm, sich von seinen "Windschatten" entscheidend zu lösen und von da an, das Rennen sicher nach Hause zu fahren.


Ergebnisse:

Langstrecke 95km
Zeit Ges. AK
1. Roland Golderer Team Texpa-Simplon 3.46,51 1 1
2. Andy Eyring Team XLC Haibike 3.51,22 2 1
3. Alex Pscheidl Team Texpa-Simplon 4.00,22 3 2
...
22. Bernd Müller RSG Würzburg 4.41,36 22 9


Mittelstrecke 60km
Zeit Ges. AK
1. Rene Hördemann Team Focus 2.26,00 1 1
18. Flo Blümm RSG Würzburg 2.42,52 18 7
...
58. Stefan Hugard RSG Würzburg 2.59,02 58 12
...
80. Maximilian Hahner RSG Würzburg 3.07,12 80 22
...


Kurzstrecke 35km
Zeit Ges. AK
1. Koni Jung (Bild) RSG Würzburg 1.24,42 1 1
5. Dominik Ziegle RSG Würzburg 5 3
14. Mike Schramm RSG Würzburg 1.29,39 14 1
29. Erik Heilmann RSG Würzburg 1.39,04 9 29


Überzeugende Leistung beim 4. Auber Cross Country Rennen

21.08.2008

Wie die vergangenen Jahre lockte auch dieses Mal das Auber Cross Country Rennen mit seiner hervorragenden Organisation und außergewöhnlichen Strecke eine Vielzahl von Mountainbikern. Der Kurs führte wieder durch einen Großteil des Ortes, ehe man durch eine Bachdurchfahrt auf die umliegenden Feld- und Waldwege gelangte. Für erstklassige Stimmung sorgten die unzähligen Zuschauer.

Zu erst durften die Jugendfahrer ihr Können unter Beweis stellen. In dem knapp 20-Fahrer starken Feld gingen für die RSG Stefan Werner, Jonas Gramlich, Dominik Ziegler und Daniel Krämer an den Start. Den besten Start hatte Dominik und konnte sich gleich zu Beginn in Führung setzen. Die anderen RSG-Biker konnten sich kurz dahinter einreihen. Jedoch erfolgte kurz vor Ende der ersten Runde ein Führungswechsel, bei dem sich Simon Staufner (Team Cmtb) bereits entscheidend absetzen konnte. Dahinter lag nun das RSG-Quartett in der Reihenfolge Dominik, Daniel, Stefan und Jonas. Während Dominik einen sicheren 2. Platz einfahren konnte, überzeugte vor allem der nach einem Schlüsselbeinbruch wieder genesene und erstarkte Daniel Krämer, der seinem Vereinskollegen Stefan keine Chance auf Rang 3 lies. Dieser wiederrum belegte einen ungefährdeten 4. Platz, wo hingegen Jonas gegen Rennende all seine Kräfte mobilisieren musste, um seine 5. Position zu verteidigen.

Am Nachmittag kam es dann zum Kräftemessen der Erwachsenen über 4 Runden (24km 480 hm). In dem über 130-Mann großen Feld ging es schon vor dem Start eng zur Sache. Die Favoriten reihten sich dabei allesamt in der ersten Reihe ein. Neben Vorjahressieger Ramin Koschnud auch Philipp Ziegler (fx sports), Ralf Stier, Mike Schramm, Erik Heilmann und Koni Jung (alle RSG). Nach 2 Einführungsrunden konnte sich zunächst ein Quartett mit Janosch Bühler (Det. Optik/Röhris Bikes), Ziegler, Koschnud und Andre Paschke (Team Bonsai Bikes) absetzen. In der ersten Verfolgergruppe lag Koni mit 3 weiteren Fahrern. Nach zwei gefahrenen Runden fiel zunächsten Philipp defektbedingt aus. Während dessen schrumpfte die dahinter liegende Gruppe auf Koni und zwei Fahrer vom Team Radhaus Ansbach. Diese forcierten jeweils an den Anstiegen das Tempo, wo hingegen Koni in den Abfahrten der Schnellere war. Während der drei gefahrenen Runden wusste Koni so genau, an welchen Stellen er hell wach sein musste und wo er am besten seine Attacke versuchen konnte. Am vorletzten Anstieg attackierte er, bevor es in die Abfahrt ging und konnte dabei einen genügend großen Vorsprung bis zum Ziel heraus fahren. Die größere Überraschung war allerdings, als der Kommentator Koni als Drittplatzierten ausrief. Im Nachhinein stellte sich heraus, das Koni von einem Platten von Koschnud profitierte. Einen sicheren Sieg konnte während dessen Janosch Bühler einfahren, der zwar nicht für die RSG startet, aber immerhin in Würzburg wohnt. Zweiter wurde aus dem einstigen Führungsquartett Andre Paschke.


Da bisher noch kein RSG-Fahrer einen Sieg einheimsen konnte, übernahm Ralf Stier diesen Part. Als Gesamt 23-ter gewann er in einer Laufzeit von 1.01,45 Std mit knapp 2 Minuten Vorsprung die M50-Klasse.

Erik Heilmann beendete das Rennen nach einem Sturz am vergangenen Mittwoch nur auf dem 26. Platz. Vor dem Start stand seine Teilnahme am Rennen in Frage, da ihn noch Knieschmerzen plagten.

Trotz der eher leichteren Strecke suchte neben Ziegler und Koschnud auch Mike der Defektteufel heim. In der 2. Runde riss er sich gleich sein ganzes Schaltwerk ab.

Abschließend bleibt neben den vielen Pechvögeln aber ein positives Ende mit 4 Podest Platzierungen. Besonders die Jugend konnte in ihrem Rennen überzeugen und belegte dabei geschlossen die Plätze 2 bis 5. Im Erwachsenenrennen profitierte in erster Linie Koni von den Ausfällen und war mit Gesamtrang 3 bester RSG’ler. Ralf Stier konnte zudem einen souveränen Sieg in seiner AK einfahren.

Tom Fiedler sichert sich vorzeitig die German Bike Masters

18.08.2008

Am vergangenen Sonntag fand in Neustadt an der Weinstraße bei optimalen Wetterbedingungen der 5. und vorletzte Lauf zur German Bike Masters statt. Für die RSG ging Tom Fiedler in der Klasse der Senioren 2 auf die schönste, aber auch die technisch schwierigste Strecke der Serie.

Durch die Niederschläge in der Vorwoche waren die steinigen und verwurzelten Trails im Pfälzer Wald noch nicht vollständig abgetrocknet. Der lose Sand auf den Steinen erhöhte die Haftung der Reifen nicht gerade. So war das Rennen von vielen Stürzen und von ebenso vielen Ausfällen geprägt. An einer sehr steilen und nur 50 – 80 cm breiten Trailabfahrt im Stadtwald von Neustadt stürzte unmittelbar vor Tom ein Teilnehmer. Tom hatte keine Chance anzuhalten und musste selbst einen „Absitzer“ in Kauf nehmen. Glücklicherweise blieb es bei einigen kleinen Abschürfungen am Unterarm und er konnte ohne längere Verzögerung sein Rennen fortsetzten.

Ansonsten war sein Rennverlauf von einem Zweikampf mit seinem stärksten Rivalen um die German Bike Masters, Hartmut Mannherz geprägt. Beide wechselten sich drei Mal in der Führung ab, ohne dass einer von ihnen sich entscheidend absetzten konnte. Während sich Tom in Bad Wildbad noch geschlagen geben musste, hatte er am Sonntag die besseren Beine. Am letzten Anstieg attackierte er noch einmal, überholte seinen Rivalen und fuhr bis zum Ziel zwei Minuten Vorsprung heraus.

Mit 3:02:40 gewann Fiedler nicht nur die Klasse der Senioren 2 auf der Mitteldistanz in Neustadt, sondern sicherte sich weitere 300 Punkte in der Serienwertung. Nachdem es zwei Streichergebnisse gibt und Tom bereits vier Wertungen hat, spielt der Ausgang des letzten Rennens keine Rolle mehr. Der Titel des German Bike Masters mit mindestens 1.150 Punkten ist Tom nicht mehr zu nehmen.

8. SWE Bikemarathon in Erfurt

11.08.2008

Erfurt liegt knapp 200km von Würzburg entfernt, ist aber über die A71 genauso gut zu erreichen wie so mancher Franken Marathon. Deswegen und wegen dem guten Ruf des SWE Bikemarathons fanden sich am Wochenende auch drei Fahrer der RSG Würzburg in Erfurt ein.

RSGler Alex Pscheidl ging auf der 92km Langdistanz zusammen mit seinem Texpa Teamkollegen Roland Golderer an den Start. Bei Kilometer 28 setzte sich Golderer in einer 3er Gruppe ab, die Mitfahrer in dieser Gruppe entschieden sich aber später für die Mitteldistanz. Davon wusste Alex Pscheidl in der Verfolgergruppe nichts, so daß er sich auf Position 5 glaubte. Um so überraschter war er im Ziel über seinen dritten Platz. Die Position 2 wurde ihm im Schlussanstieg zum Zielbogen durch eine beherzte Attacke von Stefan Danowski streitig gemacht.

Die Mittelstrecke mit 55km nahm Uwe Fröhlich in Angriff. Bei Kilometer 10 stürzte der RSG Würzburg Fahrer jäh an einer unübersichtlichen Stelle in einer Wiese und überschlug sich. Er konnte trotz schmerzhafter Prellungen und Abschürfungen das Rennen zu Ende fahren und belegte einen immer noch guten 8. Platz.

Ebenfalls für die Mitteldistanz entschied sich der dritte RSG Fahrer Flo Blümm. Als Nachmelder musste er aus dem 4. Block starten und war die ersten Kilometer damit beschäftigt einen Großteil des Feldes zu überholen. Danach fuhr er ein einsames, absolut ereignisloses Rennen auf Platz 18.

Ergebnis Langstrecke:
1.
Roland Golderer
Team TEXPA-SIMPLON
3:38:42
2.
Stefan Danowski
Team TrengaDe
3:40:30
3.
Alexander Pscheidl
RSG Würzburg/Team TEXPA-SIMPLON
3:40:50

Ergebnis Mittelstrecke:
1.
Schätzing, Marco
Zwillingskraft
02:04:32
...
8.
Fröhlich, Uwe
RSG Würzburg/Team Rad-Wenzel
02:17:36
...
18.
Blümm, Florian
RSG Würzburg
02:26:27

RSG Würzburg teilnehmerstark beim 12. Keiler Bike Marathon

06.08.2008

Am 03.08 war es wieder so weit, der unter RSGlern sehr beliebte Keiler Bike Marathon in Wombach wurde bereits zum 12. Mal ausgetragen. Mit 19 Fahrern war die RSG Würzburg nach dem ausrichtenden Verein RV Viktoria Wombach am teilnehmerstärksten vertreten.

Nach der Schlammschlacht im letzten Jahr freuten sich die insgesamt 1192 Starter dieses Jahr über Kaiserwetter. Wahlweise ging es auf die Kurzstrecke mit 30km/500Hm, auf die Mittelstrecke mit 58km/1450Hm oder auf die Langstrecke mit 103km/2400Hm.

Wegen Sturmschäden durch Kyrill musste dieses Jahr leider die sehr anspruchsvolle Abfahrt nach Neustadt entfallen, Trailfreunde kamen im Spessart trotzdem auf ihre Kosten, vor allem bei der Abfahrt ins Hafenlohrtal und bei der Zielabfahrt. Charakteristisch für den Keiler ist neben den vielen Trailpassagen außerdem der kräftezehrende Anstieg zur Aurora. Auf der Mittelstrecke muss er zweimal und auf der Langstrecke gleich viermal bewältigt werden.

Alle RSGler kamen sturzfrei ins Ziel und genossen dort die sagenhafte Zielverpflegung mit Obst, selbstgemachten Kuchen und belegten Brötchen. Es soll Fahrer geben, die alle 3 Sorten Bionade probiert haben. Die anschließende Versammlung von gelb-roten Trikots auf der Wiese hinter der Zielverpflegung glich einem RSG "Familientreffen".

Diese Darstellung soll aber nicht die Leistungen der RSG Fahrer schmälern. Der Keiler ist einer der beliebtesten Bike Marathons in Deutschland und entsprechend gut besetzt ist die Starterliste. Besonders unsere Langstreckenfahrer sind tolle Zeiten gefahren und auch unsere Kurzstreckler haben sich nicht lumpen lassen. Der Großteil unserer Fahrer entschied sich für die Mittelstrecke, wo wir eine erstaunlich homogene Verteilung über alle Leistungsbereiche erreichten. Der nächste RSGler ist nie weit!


Quelle und Copyright der Bilder FIRST FOTO FACTORY GMBH

Die Ergebnisse:

Kurzstrecke m
Fahrer Zeit Klasse Platz AK Platz Gesamt
Werner, Stefan 1:17:01 Junioren 3. 17.
Schramm, Mike 1:17:03 Herren 14. 18.
Heilmann, Erik 1:21:46 Herren 21. 30.



Mittelstrecke w
Fahrer Zeit Klasse Platz AK Platz Gesamt
Bock, Katja 4:15:03 Damen 17. 27.



Mittelstrecke m
Fahrer Zeit Klasse Platz AK Platz Gesamt
Fröhlich, Uwe 2:30:35 Herren 11. 12.
Blümm, Florian 2:46:55 Herren 36. 46.
Adler, Holger 2:55:20 Senioren I 19. 82.
Hufgard, Stefan 3:05:17 Herren 86. 135.
Ruppert, Peter 3:06:36 Herren 89. 140.
Bayer, Michael 3:20:31 Herren 150. 248.
Zappe, Stefan 3:24:04 Herren 164. 272.
Treutlein, Klaus 3:28:35 Herren 189. 313.
Titze, Bjoern 3:28:46 Herren 192. 319.
Schmachtenberger, Michael 3:35:23 Herren 220. 376.
Steinruck, Alexander 3:48:02 Herren 276. 471.
Weissenberger, Stefan 4:09:47 Herren 312. 560.

Langstrecke m
Fahrer Zeit Klasse Platz AK Platz Gesamt
Hartmann, Jochen 5:02:35 Herren 21. 31.
Bongwald, Wolfgang 5:09:32 Senioren I 16. 43.
Fiedler, Thomas 5:22:15 Senioren II 3. 56.

Quelle und Copyright der Bilder FIRST FOTO FACTORY GMBH

5. Lauf zur Marin Bikes-Bayernliga
Schlechte Vorzeichen für die Würzburger Mountainbiker

06.08.2008

Das vorletzte Aufeinandertreffen der Mountainbiker in der Marin Bikes-Bayernliga fand am 02. August in Steinbach am Wald (Nähe Coburg) statt. Pro Runden galt es 3km mit 110hm zu bewältigen. Der Kurs verlief dabei auf der ehemaligen Strecke der Deutschen Meisterschaften über ruppige Singletrails rund um den Ölschnitzsee.

Leider musste an diesem Wochenende Dominik Ziegler wegen einer starken Erkältung passen und konnte so keine weiteren Punkte im Kampf um die Gesamtwertung sammeln.

Sein älterer Bruder Philipp (fx sports, Bild links) und Koni Jung (Bild rechts) gingen im U-23 Rennen über 7 Runden an den Start, das zeitgleich mit der Eliteklasse gestartet wurde. Überraschender Weise ging auch Rene Tann (Fuji-Bikes), World Cup Fahrer und ehemaliger U-23 Deutscher Meister ins Rennen.

Koni hatte keine großen Erwartungen an das Rennen, da er am Vorabend erst von einem 6-tägigen Alpencross nach Hause kam. Ihm gelang jedoch ein guter Start, musste aber bereits am ersten Anstieg wieder zwei seiner Konkurrenten ziehen lassen. Einer davon Philipp, der sich bis auf Platz 3 nach vorne schieben konnte. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Erst schloß der hinter ihm fahrende Severin Schweißguth (Ghost Racing Team) auf Philipp auf und überholte ihn im Anschluss, als ihm dann in der 4. Runde auch noch ein Platter ereilte und Philipp zur Aufgabe zwang. Koni hingegen „tat das ihm möglich“, teilte seine Kraft gut ein um den hinter ihm liegen Fahrer in Schach zu halten und rutschte durch Philipps Aus noch um einen Position nach vorne, so dass er letztendlich auf dem 5. Platz ins Ziel kam. Gewonnen hat die U-23 Klasse Olli Vonhausen (Team Speed-max) vor Severin Schweißguth und Tommy Galle. Bei den Herren siegte wie zu erwarten Rene Tann mit gehörigem Vorsprung.


Gesamtwertung Bayernliga:


U-19

1.
Ludwig Döhl
Bike-junior Team
97 Punkt
...
5.
Dominik Ziegler
RSG Würzburg
62 Punkte


U-23

1. Philipp Ziegler fx sports/RSG Würzburg 79 Punkte
2. Koni Jung RSG Würzburg 73 Punkte
3. Oliver Vonhausen Team Speed-max 70 Punkte
4. Janosch Bühler Det. Optik/Röhris Bikes 70 Punkte

12 Stunden MTB Rennen in Külsheim

22.07.2008

Das 12 Stunden MTB Rennen im 50km entfernten Külsheim fand auch dieses Jahr wieder mit RSG Beteiligung statt. In der Wettervorhersage wurde viel Regen angekündigt und so reisten die sieben RSGler mit einem beklommenem Gefühl an. Mit dabei waren Marc Schossow, Tomas Pastika, Mario Rembold und Volker Hein im 4er Team Mein Studio, Henrik Braedt im 4er Team Sram Factory, Florian Blümm im 2er Team Teilchenbeschleuniger und RSG Urgestein Herbert Spiegel als willensstarker Einzelfahrer, der kurzfristig für seinen verhinderten Sohn einsprang. Die Strecke war ungeachtet aller Bedenken trocken und gegen Mittag klarte der Himmel entgegen der Vorhersage auf. Es wurde also wie im vergangenen Jahr ein sonniger und unvergesslicher Tag für alle Teilnehmer, an dem auch zwei Podestplätze für RSG Fahrer heraussprangen.

Das 2er Team Teilchenbeschleuniger mit RSGler Flo Blümm und seinem Partner Reiner Memmel hatte sich nach der neutralisierten Startphase unter die ersten zehn Fahrer gesellt und im Lauf der ersten Runden versucht diese Position zu halten. Als nach 4 Stunden die ersten Zwischenergebnisse bekannt wurden, lagen die beiden mit nur 7 Minuten Vorsprung auf dem 2. Platz. Maximalziel zu diesem Zeitpunkt war es diesen 2. Platz zu verteidigen, denn die Erstplatzierten hatten bereits eine Runde Vorsprung eingefahren und waren somit jenseits von Gut und Böse.

Die beiden Teilchenbeschleuniger beobachteten nun gezielt ihre Verfolger vom Team "The Eightteens" und verpassten beinahe die Aufholjagd des viertplatzierten Teams "brother's international". Die beiden eigens aus Österreich angereisten Fahrer setzten sich schon bald auf Platz 3 fest und starteten unerbittliche Attacken auf den Zeitvorsprung der Teilchenbeschleuniger. Die letzten 3 Stunden des Rennens standen ganz besonders im Zeichen dieses Zweikampfs, als der Zeitvorsprung auf zeitweise unter 5 Minuten schrumpfte. Am Ende konnten die Teilchenbeschleuniger ihre Position jedoch erfolgreich verteidigen.

In seiner letzten Runde geschah Flo Blümm noch ein Mißgeschick. Er stürzte innerhalb von zwei Minuten zweimal, beim Versuch jeweils den gleichen Fahrer kurz vor einer Trailpassage zu überholen. Während der erste Sturz auf Schotter nur mit Abschürfungen verbunden war, verbog er sich beim darauffolgenden Abstieg über den Lenker das Schaltwerk und holte sich einen stattlichen Achter im Vorderrad. Er konnte die Runde trotzdem vorsichtig fortsetzen und ohne all zu große Zeiteinbußen beenden. Der betreffende Fahrer, den er doch noch sturzfrei überholen konnte hat sich seinen Teil gedacht...

Henrik Braedt und sein Team SRAM Factory 1 dominierten die Geschehnisse bei den 4er Teams Herren von Anfang an und holten sich souverän den ersten Platz.



Ergebnis 4er Team Herren:

Team
Runden
Zeit
1.
SRAM Factory 1
26
11:49:27
2.
AB-Biker.de 3
25
11:52:26
3.
SRAM Team Ultimate
24
11:35:11
4.
4 Teufel für Külsheim
24
11:35:38
...
10.
Mein Studio
22
11:36:32


Ergebnis 2er Team Herren:
Team
Runden
Zeit
1.
Team Wein.de
24
11:52:07
2.
Teilchenbeschleuniger
22
11:25:21
3.
brother's international
22
11:34:36


Ergebnis Einzelstarter Herren:
Team
Runden
Zeit
1.
Konrad Kurz
20
11:47:08
2.
Philip Gehrling
20
11:54:55
...
24.
Herbert Spiegel
10
08:48:49

Tom Fiedler fährt in Bad Wildbad auf Platz 2

14.07.2008

Im letzten Augenblick vor dem Start des r + h Bike Marathons in Bad Wildbad hatte der Wettergott doch ein Einsehen mit den Athleten und schloss seine Schleusen.

Es hatte in der Nacht und in den Morgenstunden so stark gegossen, dass Tom eigentlich gar nicht starten wollte, weil ihm das Verletzungsrisiko auf den mit Geröll und Wurzeln gespickten Schwarzwaldtrails zu groß erschien. Der zunehmend aufklarende Himmel und der optimistische Wetterbericht motivierte ihn dann doch noch im letzten Augenblick, ohne sich einzurollen an den Start zu gehen. Als Einrollphase nutzte Tom dann den eher leichten ersten Anstieg bis zur Grünhütte, auf dem er immer besser in Tritt kam.

Obwohl die aufgeweichte Strecke noch schwieriger zu fahren war als 2007, machte es Tom, ganz untypisch für ihn, viel Spaß und es gelang ihm, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, auf der Mitteldistanz über 1.650 hm unter drei Stunden zu bleiben. Wer öfter mit Tom zum biken geht weiß, dass er Nässe hasst und bei solchen Bedingungen gar nicht so locker fahren kann.

Am Ende musste sich Tom nur Hartmut Mannherz aus Karlsruhe, der seinen Heimvorteil nutzte, bei den Senioren II geschlagen geben und landete glücklich auf dem 2. Platz.

Nachdem in Frammersbach Tom mit Platz 3 die Nase knapp vorne hatte und Mannherz auf den vierten Rang verwies, bleibt der Kampf um den Sieg der GBM vermutlich bis zum letzten Rennen offen und spannend.

4.Lauf Marin-Bikes-Bayernliga in Deggendorf

08.07.2008

Am Sonntag, den 6.Juli, fand in Deggendorf der 4.Lauf zur Marin-Bikes-Bayernliga statt. Auf der 3.2 km langen und mit 120Hm gespickten Nachwuchs-Bundesliga-Strecke mussten die Fahrer erst einen Teil der Geißkopf-Skipiste erklimmen, bevor sie sich in die anspruchsvolle Abfahrt stürzten.

Im Hauptrennen starteten Dominik Ziegler (U19), Philipp Ziegler und Koni Jung (beide U23) und mussten jeweils 5 Runden in der Mittagshitze absolvieren.

Dominik (Bild rechts) der im hinteren Teil des Feldes startete, konnte gleich am ersten Anstieg einige Fahrer aus der Herren-Klasse überholen. Nachdem er am Ende des Berges auf Koni aufschließen konnte, bewältigten sie die Abfahrt zusammen. Als es zum zweiten Mal in den Anstieg ging, konnte Dominik wieder einige Plätze gut machen und Koni verlor den Anschluss. In den folgenden Runden überholte Dominik am Berg immer wieder Konkurrenten und kam als 10. der U19 Wertung ins Ziel.

Koni (Bild links) hingegen verlor besonders viel Zeit im langen Anstieg, da er auf Grund des gestrigen Sporteignungstests nicht die frischesten Beine hatte. Zu dem unterliefen ihm einige Konzentrationsfehler, die prompt 2 Stürze nach sich zogen. Immerhin konnte er in der letzten Runde noch einen seiner Konkurrenten überholen und belegte damit den 10. Platz (U23).

Philipp (Bild unten) wurde am Start des sehr großen Feldes eingeklemmt und etwas nach hinten gespült, jedoch arbeitete er sich am Anstieg wieder weiter nach vorne, bis er in der Abfahrt durch einen Sturz eines Konkurrenten aufgehalten wurde. Nach seiner Aufholjagd, die ihn zwischenzeitlich bis auf Platz drei geführt hatte, musste er noch Sebastian Lehr (Team SKS/ Ski und Bike Deggendorf) ziehen lassen. Somit wurde er am Ende 4. in der U23 Wertung und Gesamt 11.

Durch dieses Ergebnis bleibt Philipp weiterhin der Führende der U23-Gesamtwertung. Koni konnte sich auf den 2. Gesamtplatz verbessern, da der vor ihm liegende Fahrer, Patrick Titus, nicht angetreten ist. Dominik hingegen verteidigte seine aktuelle Position und liegt damit auf Platz 3.

Gesamtwertung Bayernliga U23

1. Philipp Ziegler (fx-sports/ RSG Würzburg)
2. Konstantin Jung (RSG Würzburg)
3. Patrick Titus (Team SKS/FC Wüstenselbitz)
4. Janosch Bühler (Deter Optik/Röhri’s Bikes)



Gesamtwertung Bayernliga U19

1. Philipp Richter (BSB Bayreuth)
2. Ludwig Döhl (Bike-junior-Team)
3. Dominik Ziegler (RSG Würzburg)
4. Vitus Wagenbauer (RSV Göttingen-Bruckmühl)

12. Spessart-Bike-Marathon mit starker RSG-Beteiligung
Podestplatz für Tom Fiedler in der Seniorenklasse 3

08.07.2008

Bei besten äußeren Bedingungen startete am 29. Juni 2008 der 12. internationale Spessart-Bike-Marathon in Frammersbach. Zahlreiche Fahrer der RSG Würzburg vertraten dabei die Vereinsfarben in der radsportbegeisterten Spessartgemeinde.

Nach seiner Panne im letzten Jahr hatte sich Tom Fiedler vor allem vorgenommen, diesmal ohne Defekt ins Ziel zu kommen, einen Podestplatz zu erreichen, unter drei Stunden zu bleiben und möglichst viele Punkte für die German Bike-Masters-Wertung einzufahren. Drei seiner Ziele konnte Fiedler verwirklichen, lediglich die erhoffte Zeit überschritt er um knappe vier Minuten. Mit dem dritten Podestplatz in der AK Senioren 3 (110 Teilnehmer) zeigte er sich äußerst zufrieden und möchte in den nächsten Rennen der Serie weitere Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

Ein ebenfalls starkes Rennen lieferte Uwe Fröhlich, der sich in der AK Senioren 1 mit schnellen 2:34 Stunden den 6. Rang von über 300 Startern sicherte. In der gleichen Klasse gelangte Henrik Braedt mit 2:42 Stunden trotz seiner schlechten Ausgangsposition im zweiten Startblock noch auf Rang 12.

Wieder einmal hatten es die Organisatoren geschafft, zahlreiche Zuschauer und ganze Fantrupps an die Strecke zu locken, die die Biker, ob Profi oder Hobbyfahrer, lautstark und begeistert anfeuerten.

Marin-Bikes-Bayernliga in Böbrach

01.07.2008

Am Samstag den 28.Juni fand der 3. Lauf der Marin-Bikes-Bayernliga in Böbrach statt.

Nach einer beschwerlichen Anreise, aufgrund des Ferienbeginns in einigen Bundesländern, bis in den Bayerischen Wald startete Dominik Ziegler im kleinen aber sehr stark besetzten Feld der U19 und U17 Wertung.

Nach einem guten Start musste Dominik (Bild rechts) schon in der ersten Runde erkennen, dass er nicht die Geschwindigkeit der Spitzengruppe mitgehen konnte und fuhr dann die gesamten 5 Runden ein konstantes Tempo und kam als 5. der U19 ins Ziel, wodurch er in der Gesamtwertung nach 3 von 6 Rennen den 3. Platz belegt.

Im Rennen danach starteten die Fahrer der U23- und Männer A Kategorie. Auch dieses Feld war mit nur insgesamt 8 Fahrern eher klein, dafür aber ebenfalls stark besetzt. Mit dabei waren auch Philipp Ziegler und Konstantin Jung, die beide in der U23-Klasse starteten.

Philipp (Bild unten) fuhr von Anfang an mit seinem Hauptkonkurrenten in der Gesamtwertung Patrick Titus (FC Wüstenselbitz) zusammen und konnte sich während der 6 zu fahrenden Runden leider nicht absetzen und verlor im Zielsprint den Kampf um Platz 2. Dies genügte aber, um die Gesamtführung zu verteidigen.

Koni (Bilder unten, RSG Trikot) musste früh die Überlegenheit der Konkurrenten anerkennen, durch einen kurzen Sprint nach dem Start lag er zwar kurzzeitig in Führung, fuhr anschließend aber etwas abgeschlagen hinter dem Feld. Nachdem ihm sowieso der 4. Platz sicher war, konnte er es auch etwas lockerer angehen lassen. Immerhin sicherte er sich damit viele Punkte für die Gesamtwertung, so dass er sich vom 8. auf den 3. Gesamtrang in der Bayernliga verbessern konnte.


Gesamtwertung Marin-Bikes Bayernliga

U19 (25 Fahrer)
1. Philipp Richter BSB Bayreuth
2. Ludwig Döhl bike-junior-team
3. Dominik Ziegler RSG Würzburg



U23 (24 Fahrer)
1. Philipp Ziegler RSG Würzburg/fx-sports
2. Patrick Titus FC Wüstenselbitz/ SKS MIG
3. Konstantin Jung RSG Würzburg

Erfolgreiches Abschneiden bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

08.06.2008

Vergangenen Freitag fanden in Gießen die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Mountainbiken, unter anderem in den Disziplinen Campus Sprint, Team Relay und Cross Country statt. Das Team der Uni Würzburg wurde von den RSG-Fahrern Benedikt Strobel, Jochen Hartmann, Jürgen Seifert und Koni Jung unterstützt.

Als Erstes stand der Campus Sprint auf dem Programm. Nachdem jeder Fahrer die etwa 800 Meter lange Strecke rund um einen Sportplatz, gespickt mit ein paar Abstechern auf umliegende Trails, Treppenabfahrt und Steilkurve, auf Zeit gefahren ist, wurden daraus die Quartetts für die folgenden Achtelfinals ermittelt. Koni erwischte mit dem späteren Sieger Matthias Pfrommer (Team Radex) gleich einen schweren Lauf und kam im Zielsprint nur auf den dritten Platz, wodurch er sich nicht für das Viertelfinale qualifizierte. Ebenso erging es Janosch Bühler (Deter Optik/Röhris-Bikes), der in der ersten Kurve abgedrängt wurde und deshalb das Rennen vorzeitig beendete, um seine Kräfte für die Staffel zu sparen. Als Einziger kam Jürgen Seifert eine Runde weiter, schied dann aber leider im Viertelfinale aufgrund technischer Probleme aus.

Kerstin Kögler (Corratec, Bild) hingegen konnte sich gut im Damen Lizenz Feld behaupten und qualifizierte sich für das Finale, in dem sie sich nur Claudia Seidel (Team Focus) geschlagen geben musste.

Am Abend ging dann das Würzburger Team als Titelverteidiger an den Start des Team Relays. Team 1 bestand aus den oben genannten Fahrern Jürgen (Bild), Koni, Kerstin und Janosch, in Team 2 starteten Jochen Hartmann, Kathrin Roth, Sophia Heyse und Marion Nisseler. Nach der ersten Runde lagen gleich vier Teams Kopf an Kopf an der Spitze, darunter auch Würzburg 1. Durch einen schnellen Wechsel von Jürgen an Koni, konnte dieser zwei Plätze gut gemacht werden, ehe er den bis dahin Führenden von der FH Jena im Wald überholen konnte und als neuer Führender an Kerstin übergab. Im weiteren Verlauf konnte Jena nochmal etwas aufholen, jedoch konnte Koni durch eine erneute schnelle Runde einen genügend großen Vorsprung herausfahren, so dass nach 8 gefahrenen Runden Janosch den Sieg und die damit erfolgreiche Verteidigung des Deutschen Hochschulmeistertitels im Staffelwettbewerb perfekt machte. Team 2, das als einziges mit 3 Frauen am Start war, finishte auf dem 7. Rang.

Abschließend wurde dann am Samstag der Deutsche Hochschulmeistertitel im Cross Country vergeben. Auch hier hatten die Würzburger mit Kerstin Kögler und Christian Schneidawind (Bild unten) (Team Texpa-Simplon) zwei heiße Eisen im Feuer. Die Strecke war mit einigen verwinkelten und wurzeligen Abfahrten, so wie mit einem Sprung über einen Baumstamm gespickt. Pro Runde wurden dabei gute 3km und 110hm zurückgelegt.


Schon früh fiel im Damenrennen die Entscheidung zu Gunsten von Claudia Seidel, gefolgt von Silke Schmidt (Team Fuji). Kerstin fuhr anfangs ein taktisches Rennen um Platz 3, konnte sich aber in der vorletzten Runde von ihrer Konkurrentin absetzen und sich damit den letzten Podest Platz sichern.

Auch bei den Herren konnte sich nach der ersten Runde ein Duo mit Robert Mennen (Team Fuji) und Christian Schneidawind lösen. Im Mittelfeld lagen Jürgen und Janosch, wo hingegen Koni nach und nach Positionen einbüßte und mit Benedikt und Jochen im hinteren Teil des Feldes lag. In der letzen Runde, gerade als Christian eine Attacke probieren wollte, erhöhte Mennen das Tempo entscheidend und löste sich so von Christian, der damit auf einem ausgezeichneten zweiten Platz finishte. Alex Pscheidl (Team Texpa-Simplon, Bild) beendete das stark besetzte Rennen auf Rang 6, Jürgen und Janosch kamen als 14.-ter bzw. 16-ter ins Ziel. Etwas abgeschlagen folgten auch Koni, Benedikt und Jochen auf Platz 23, 24 und 27.

Letztendlich schnitt das Team der Uni Würzburg sehr erfolgreich ab, konnte seinen Titel im Team Relay verteidigen und holte zu dem 2 zweite und 2 dritte Plätze.

2. Bundesligalauf in Heubach

01.06.2008

Am 25.Mai traf sich die internationale MTB-Elite in Heubach (bei Aalen) um ihr zweites Bundesligarennen auszutragen. Bereits am Vortag reisten die 3 Würzburger Koni Jung, Philipp und Dominik Ziegler an, um sich auf der Strecke für den Wettkampf vorzubereiten. Der Kurs, der zu den 2 schwersten Strecken Deutschlands gehört, war nur leicht feucht und gefiel dem Bruderpaar sehr gut, Koni hatte anfangs noch seine Schwierigkeiten. Auf insgesamt 4,3 km müssen erst 240 hm an einem sehr steilen Anstieg bewältigt werden, bevor man sich nach einer ganz kurzen Flachpassage in die steile und anspruchsvolle Abfahrt stürzt. Am Samstag Abend fand zudem ein Downhillrennen auf der Bundesligaabfahrt statt, was den anspruchsvollen Charakter der Abfahrt nochmals unterstreicht. Besonders der zweite Teil hatte es in sich, da die Strecke hier in engen Serpentinen hinab führte und der Boden ziemlich glatt war.

Am nächsten Morgen war der Kurs nach nächtlichem Regen sehr rutschig und deshalb nochmal um einiges schwerer.

Bei Dauerregen startete Dominik als Erster um 8:00 Uhr im Rennen der Junioren. Er ging von einer passablen Position, die er sich beim ersten Lauf in Münsingen erarbeitet hatte, ins Rennen und erwischte einen guten Start. Nach einer guten ersten Runde von insgesamt vier, lag er etwa auf Rang 50 des ca. 90 köpfigen Starterfeldes. In den folgenden Runden machte er vor allem am Anstieg Zeit gut, wohingegen er in den Abfahrten eher zu den vorsichtigeren gehörte, und verbesserte sich bis auf Platz 48 im Ziel (von 62 Finishern).

Anschließend starteten Philipp und Koni im Feld der U-23 und Herren B-Klasse, bei nun aufreißendem Himmel und abtrocknender Strecke. Nach einem guten Start arbeitete sich Bergspezialist Philipp bis auf den 7. Gesamtrang vor, diesen konnte er in der Abfahrt nicht halten und beendete die erste von fünf Runden als 16er. In den folgenden Runden konnte Philipp immer wieder am Berg Boden auf seine Konkurrenten gut machen, hatte aber weiterhin in der Abfahrt seine Probleme. Letztendlich beendete er das Rennen auf Gesamtrang 15 und 8. der U23-Wertung (von 72 Klassierten).

Für Koni hingegen lief es nicht so gut. Durch den starken Regen blieb ihm im zweiten Teil der Abfahrt nichts anderes übrig, als zu laufen. Glücklicherweise verlor er damit nicht ganz so viel Zeit, da die anderen Fahrer auch nur im Schritttempo hinab rutschten, bzw. auf allen Vieren lagen. Selbst im Start-/Zielbereich hatte er auf ebener Strecke größte Mühe sich auf dem Rad zu halten, da dieses oft auf dem Wiesentrail wegrutschte bzw. das Hinterrad wild das Schlingern anfing. Zu allem Überschuss hatte Koni auch seinen Startaufruf verpasst, wodurch er als Letzter das Rennen aufnehmen musste. Direkt nach dem Start fiel es ihm schwer sich nach vorne zu verbessern, da der Anstieg relativ eng war, so dass maximal zwei Fahrer nebeneinander fahren konnten. Zumal das Tempo am Ende des Feldes aufgrund von Abbremsern und gescheiterten Überholversuchen im Mittelfeld häufig zum erliegen kam. Nach einer nur mäßigen Vorstellung musste Koni dann das Rennen vorzeitig auf Platz 35 beenden. Bleibt nur die Erkenntnis, dass etwa ähnlich fahrende Konkurrenten mit Startpositionen im hinteren Drittel noch in die Punkte (bis Platz 30) gefahren sind, was sich Koni auch vorgenommen hatte.

Ein großes Spektakel war das Elite-Rennen, bei dem neben Olympiasieger Julian Absalon (Orbea) auch der Österreichische Meister Christoph Soukop und deutsche Größen wie Moritz Milatz oder Wolfram Kurschat am Start standen. Nach der ersten Runde zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Soukop und Milatz ab. In der 5. von insgesamt 8 Runden setzte der Österreicher seine entscheidende Attacke und löste sich von Milatz, der am Ende Zweiter wurde, noch vor Absalon.

Freud und Leid lagen dicht beieinander beim
5. Radsportfestival Garmisch-Partenkirchen

29.05.2008

Obgleich der MTB-Marathon am 25.05.2008 in Garmisch nicht unbedingt vor der Haustür liegt, hat der Reiz der Alpen doch mehr Fahrer der RSG animiert, sich weit gen Süden zu wagen, als im Vorfeld anzunehmen. Mit Uwe Fröhlich, Benedikt Strobel, Thomas Fiedler, Mike Schramm, Michael Sauer sowie Burkhard und Andrea Ziegler war die RSG dort ungewöhnlich stark vertreten.

Fast alle Athleten reisten bereits am Vortag an und trafen sich zur Vorbesprechung und gemeinsamen Abendessen auf der obligatorischen Pasta-Party.

Wegen der zu bewältigenden 2200 Höhenmeter entschied sich Uwe Fröhlich das Rennen etwas ruhiger zu beginnen und sortierte sich am ersten Anstieg zur Esterbergalm um Platz 50 ein. Auf den nachfolgenden Geradeaus- und Bergabstücken kam er besser in Tritt und kämpfte sich langsam weiter nach vorn. Durch einen Fahrfehler in der zweiten Abfahrt und Problemen an der Verpflegungsstelle in Kaltenbrunn gingen wieder ein paar Platzierungen verloren. Am nachfolgenden Anstieg zum Wamberger Sattel gelang es ihm zunächst wieder etwas Boden gut zu machen bis die Steigung größer wurde und Uwe zum Absteigen zwang. Danach hatte er zunächst Probleme seinen Tritt wiederzufinden. Am nun folgenden letzten Anstieg und der Abfahrt zurück nach Garmisch-Partenkirchen konnte er noch Reserven mobilisieren und sich auf den überraschend guten 26. Platz nach vorn arbeiten. In seiner Altersklasse belegte er somit einen hervorragenden 6. Platz.

Ein guter Start in die MTB-Saison gelang ebenfalls Tom Fiedler mit dem 2. Platz in der AK Senioren 2, obwohl die Saisonvorbereitung überhaupt nicht nach Plan lief. Eine Fraktur am 2. Wirbelkörper Ende Januar und starke berufliche Anspannung machten die Teilnahme an Traininglagern und lange Grundlageneinheiten unmöglich. Aus diesem Grunde entschied sich Tom, in dieser Saison bei der German Bike- Master-Serie lediglich die Halbmarathondistanz zu fahren. In der Vorbereitung absolvierte er eher kurze, jedoch intensivere Trainingseinheiten als in den Vorjahren, was sich vor allen Dingen in den Kraft raubenden langen und steilen Anstiegen zur Esterbergalm und Richtung Tröglhang durch eine verbesserte Kraft-Ausdauerleistung bemerkbar machte. Über die 68 km und 2.200 hm konnte Tom eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 18,75 km/h herausfahren und musste sich in seiner AK am Ende nur einem Teilnehmer aus dem Vorarlberg geschlagen geben.

Michael Sauer führte eher der Zufall an dem Rennwochenende nach Garmisch. Seine Frau hatte schon vor längerem ein MTB-Fahrtechniktraining im benachbarten Grainau gebucht, bei welchem er sie ins Südbayerische begleitete und so wurde aus der Idee „Wenn ich schon mal unten bin, kann ich ja mal zum zuschauen vorbeisehen“ ein „Ok, dann kann ich auch gleich selbst an den Start gehen“. Die für ihn erstmals alpinen Herausforderungen bei einem Marathon steckte er gut weg. Es gelang ihm bereits bei den ersten kilometerlangen Steilanstiegen seinen Rhythmus zu finden und auf den äußerst schnellen Schotterabfahrten das kürzlich im Fahrtechnikkurs bei Koni und Alex erlernte Wissen um „Ideallinie“ und „Kurventechnik“ in die Praxis umzusetzen. Obwohl er im Mittelteil des Rennens nur mit knapper Not bei hoher Geschwindigkeit den Weg oberhalb der steil abfallenden Klamm noch halten konnte, ließ er es in der letzten Abfahrt Richtung Talstation noch mal richtig krachen und meisterte nach 3:48 h als 26.ster seiner AK seinen bisher härtesten MTB-Marathon.

Als einziger RSGler hatte sich Benedikt Strobel für die Langdistanz über 101 km und 2900 hm eingeschrieben. Als Bergfloh rechnete er sich gute Chancen auf den langen Anstiegen aus. Vier Tage vorher suchte ihn jedoch ein hartnäckiger Magen-Darm-Virus heim, der ihn in Summe doch stark geschwächt hat. Hinzu kam noch im Startblock ein schleichender Plattfuss, der ihn bereits in der ersten Runde um den Eibsee zum Nachpumpen zwang und jegliche Chancen auf eine gute Platzierung nahm. Krankheits- und pannenbedingt stieg er somit nach ca. 36 km aus dem Rennen aus und schaute sich das Rennen von der Seite aus an.

Mike Schramm erging es nicht viel besser. Zunächst sah alles noch gut aus: Der durch die Austragung der Dt. Spk.-MTB-Meisterschaft hochmotivierte Mike stand bereits im Startblock recht günstig und ging gemeinsam mit Uwe und den ersten 50 Fahrern in den ersten Anstieg. Zwar verlangte ihm die 20/27-Übersetzung alles ab, es gelang ihm jedoch ohne Schieben, den ersten Berg zu bewältigen. Die fünf zusätzlichen Schläge über der „Schwelle“ nahm er dafür gerne in Kauf. Über 30 km, ca bis Mitte der zweiten Abfahrt fuhr er ein kontrolliertes Rennen im vorderen Sechstel des Feldes, als sein Vorderreifen in einer Schotterspitzkehre abrupt Druck verlor. „Der mit Dichtmilch präparierte Mantel brauche sicherlich nur wieder beatmet zu werden und dann würde es schon wieder gehen“ dachte Mike und setzte kurzerhand am Wegesrand seine „Airgun“ mittels erster CO2-Kartusche unter Druck. In dem Moment passierte das unfassbare – der Ventilaufsatz der Pumpe hielt dem gewaltigen Druck nicht stand, explodierte förmlich und schoss die Bestandteile einzeln gestreut in den Schottergraben. Aus Elend wurde Not als Mike kurz danach feststellte, dass die wenige Luft, die in den Mantel hineinging sogleich diesen durch einen ca. 1cm langen Riss in der Mantelflanke wieder verließ. Was tun – soll da einer mal einen klaren Gedanken bei Puls 180 fassen. Hm, Schlauch ist keiner mitgeführt, aber die zweite Kartusche hatte er glücklicherweise mit einem Streifen Klebeband an der ersten befestigt. Er hebelte kurzerhand den Mantel an der defekten Stelle von der Felge, reinigte ihn und klebte von innen ein Stück Klebeband über den Riss. Reifen schnell wieder aufgezogen und…jetzt mussten nur noch die grau-schwarzen Ventileinzelteile im Schottergraben ausfindig gemacht werden. Nach minutenlanger Steinchenzählarbeit hatte er alle Teile zusammen, investierte seine zweite Kartusche und konnte die Fahrt nach 7,5 minütiger Standzeit fortsetzen (gemessen an dem kapitalen Schaden sogar ein guter Wert). Etwa zeitgleich wurde er von Tom überholt und beide fuhren von da an in Schlagdistanz. Noch war nichts verloren; wer weiß schon wie stark die Sparkassenkollegen fahren würden und so galt es weiterhin Druck zu machen. Das klappte auch, bis der Druck wieder nachließ – und zwar am Vorderreifen - gegen Ende des letzten Anstieges. Die geliehene Minipumpe eines Mitstreiters ward von nun an sein bester Freund. Anfangs nur alle 3km, zuletzt alle 500m, insgesamt sechs (!) mal musste Mike nachpumpen (das Klebeband hielt einfach nicht mehr dicht). Mit dem Mut der Verzweiflung fand er nach längerer Bittstellung endlich einen Passanten, welcher ihm für die letzten 3km zum Ziel sein Zweirad lieh. Das Bild zeigt, wie er nach 3:51h den Zielbereich ansteuerte. Unfreiwillig durfte er dort sogleich ein 5minütiges Live-Interview über die Umstände geben und war wohl einer der meist fotografiertesten Fahrer des Tages – die Schlacht um die Sparkassenmeisterschaftskrone war jedoch verloren.

Nicht jedoch für das Ehepaar Ziegler. Andreas MTB-Marathon-Debüt auf der Kurzdistanz wurde mit dem 9. Platz in ihrer AK der Spk.wertung belohnt und für Burkhard sollte es auf der Mitteldistanz sogar für den 3. Platz der Spk-Masters 1 reichen. Beide hatten nach eigenen Aussagen viel Spaß und Freude an der Strecke und dem insgesamt gelungenen Wochenende.


Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Fahrer Strecke Zeit Klasse Platz AK Platz Gesamt Platz Spk. AK
Benedikt Lang DNF Allgemein
Uwe Mittel 3:05:50 Allgemein 6 26
Tom Mittel 3:37:36 Masters 2 2 120
Michael Mittel 3:48:44 Masters 1 26 166
Mike Mittel 3:51:24 Allgemein 81 176 15
Burkhard Mittel 3:52:50 Masters 1 29 183 3
Andrea Kurz 2:03:06 Masters 1 33 150 9

Bayrische Meisterschaften in Lindau am Bodensee

21.05.2008

Stefan Werner (FX-Sports) startete als einziger RSG – Fahrer bei den Bay. Meisterschaften in Lindau. Bereits beim Warmfahren zerstörte er zu seinem Leidwesen sein Material. So wie dieser Samstag begann, sollte er auch enden. Beim Slalom, der sich eher als ein Trail erwies, gelang es ihm nicht die erwartete Platzierung zu holen.

So startete Stefan am Sonntag mit 35 Sekunden Rückstand auf den Ersten des Slaloms, der später auch bay. Meister werden sollte. Stefan konnte jedoch insbesondere an den Kraftpassagen seine guten Trainingsleistungen nutzen. Durch die Wahl des kürzeren – aber technisch schwierigeren – Weges konnte er Plätze gut machen.

Bereits nach drei Runden hatte sich Stefan bereits auf Platz 10 vorgearbeitet. Die letzten zwei Runden konnte er das hohe Anfangstempo leider nicht mehr halten, so dass er unangefochten – als jüngerer Jahrgang - den 10. Platz bei den u 17-Fahrern erreichte.

500 Zuschauer sorgen für kräftigen Rückenwind
Waldaschaffer MTB-Schüler fahren beim bayerischen Landesfinale auf Platz 3

14.05.2008

Bei strahlendem Sonnenschein bestritten 07. Mai 2008 30 angereiste Schulmannschaften aus ganz Bayern das Landesfinale im Mountainbiken als Mannschaftswettbewerb in Waldaschaff bei Aschaffenburg. Neben Geschicklichkeit im Trial-Parcours waren dabei auch Mut und Kondition im Rennen gefordert, bei dem zahlreiche Zuschauer die Radsportler anfeuerten. Knapp 400 davon kamen aus der Schule Waldaschaff. Die Schulleiterin hatte den Schülerinnen und Schülern erlaubt, die 17 Starter der Volksschule Waldaschaff mit Rasseln und Tröten anzufeuern. Auf dem konditionell anspruchsvollen Rundkurs wurde den jungen Bikern aufgrund der warmen Temperaturen einiges abverlangt.

Wettkampfleiter und Schulsportbeauftragter für den Radsport in Bayern Joachim Brand konnte mit Unterstützung durch Schirmherr und Bürgermeister Marcus Grimm zahlreiche Helfer und Sponsoren mobilisieren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu bewältigen wäre. Am Vorabend und am Wettkampftag wurden die 160 Gäste mit Nudelparty, Frühstück und Kuchenbüffet von fleißigen Müttern der Waldaschaffer Radsportgruppe versorgt. Bei der aufwändigen Streckenabsicherung halfen neben zahlreichen Schülern auch Gemeindearbeiter kräftig mit.

Bei den Jahrgängen 1993-1995 konnten die Waldaschaffer durch die starke Leistung von Max Schäfer, Eric Dußmann, Luis Blattner, Nicolai Schliebitz und Michael Staab den dritten Rang in der Mannschaftswertung erzielen.

Neben Pokalen, Urkunden und Sachpreisen für die drei erstplatzierten Mannschaften wurden in den Altersklassen die jeweils schnellsten Mädchen und Jungen geehrt. Für sie gab es ebenfalls einen Pokal und ein MTB-Fahrtechnik Buch.

Auf dem zweiten Platz landete bei den Jahrgängen 1991-1993 der Waldaschaffer Daniel Schweigert, der mit einer sehr starken Leistung süddeutsche Lizenzfahrer auf die nachfolgenden Plätze verweisen konnte.

Bei der anschließenden Siegerehrung spielte die Bläserklasse der Schule Waldaschaff zur Ehrung der Sportler live die Nationalhymne.


weitere Ergebnisse:

Jungen (1991-1993)
1. Realschule Hilpoltstein
2. Kronberg Gymnasium Aschaffenburg
3. Volksschule Bischofsheim/Rhön
3. Gymnasium Waldkraiburg
4. Realschule Dettelbach I
5. Volksschule Waldaschaff
6. Realschule Dettelbach II
7. Gymnasium Uffenheim
8. Volksschule Elsenfeld


Jungen (1993-1995)
1. Volksschule Weiler im Allgäu
2. Realschule Hilpoltstein
3. Volksschule Waldaschaff I
4. Realschule Bad Kissingen
5. Realschule Dettelbach
6. Gymnasium Waldkraiburg
7. Gymnasium Uffenheim
8. Gymnasium Landsberg/Lech
9. Volksschule Waldaschaff II
10. Hauptschule Neukirchen/Königstein
11. Volksschule Elsenfeld


Jungen/Mädchen (1993-1995)
1. Gymnasium Bayreuth
2.
Realschule Hilpoltstein
3.
Volksschule Bischofsheim
4. Volksschule Waldaschaff
5. Gymnasium Haar I
6.
Gymnasium Haar II

OTV-/EON- Bayern - Cup in Wüstenselbitz

15.05.2008

Stefan Werner (FX – Sports) startete mit einem geliehenen Bike (8,4 kg) das Rennen in Wüstenselbitz.

Da es außer einer Ampel kein Startsignal gab, misslang Stefan der Start. So musste er bereits am ersten Berg Plätze gut machen. Stefan gelang es bis zum zweiten Berg bis auf den 6.platzierten Fahrer aufzuschließen.

Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm: sein Sattel verzog sich als Stefan Druck ausüben wollte und aus dem Sattel ging. Ihm blieb keine andere Wahl als vor dem 2 km langen Singletrail abzusteigen und den Sattel zu richten. Dies kostete ihm logischerweise Plätze, die er nicht mehr gutmachen konnte.

Obwohl das Problem mit dem Sattel Stefan das gesamte Rennen begleitete, konnte er mit einem respektablen 9. Platz bei den U 19/ U 17 Fahrern abschneiden.

19. Rhöner MTB Rennen in Haselbach

07.05.2008

Die besten Ergebnisse aus RSG Sicht zuerst:

Stark gestartet und stark gefahren

Dominik Ziegler (Bild) kam im großen gemeinsamen Starterfeld der U19 und Senioren am besten weg und führte das lang auseindergezogene Feld nach der ersten Runde an. Der starke Nationalfahrer Phillip Richter BSB Bayreuth konnte sich in der Folge etwas absetzen und gewann die U19 Wertung knapp (keine 5 Minuten Vorsprung) vor Dominik Ziegler. Dominik, auf Platz 2, war bester Unterfranke und kam so zu Meisterehren.

Beim wahrscheinlich aufregensten Rennen des Tages in der U9 Klasse erreichte der RSG Youngster Jakob Schulz einen tollen 3. Platz im stark besetzten Rennen. Nach einem packenden Zweikampf, der wie bei den Profis mit allen erlaubten Tricks und Finessen ausgetragen wurde zog er 5 m vor dem Ziel den kürzeren da er die Innenbahn gewählt hatte. Der routinierte Wombacher Fahrer konnte die Lücke auf der Innenbahn jedoch zumachen, so dass Jakob in der Absperrung einfädelte.

Sein älterer Bruder Jonas Schulz fuhr von Anfang bis Ende ein sehr starkes U13 Rennen das auf der anspruchsvollen und technisch schwierigen Strecke der älteren Altersklassen ausgetragen wurde. Als einziger Starter bleib er auch in den technisch schwierigsten Stellen im Sattel. Jonas wurde auf dem sehr beachtlichen 5. Platz gewertet.

Manuell Wassermann der als jüngerer Jahrgang in der ersten echten Leistungssport Altersklasse U15 antratt kam auf einen tollen 5. Platz von 17 getarteten Fahrern.


Stark gestartet und ganz stark nachgelassen

In dem 19-köpfigen Starterfeld der U23-Klasse standen neben Philipp Ziegler (Bild links) und Koni Jung (BIld rechts) der amtierende Deutsche Meister und 9. der U23-WM Andy Eyring und Markus Bauer am Start. Nach 2 starken Runden musste Phillip dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und musste Fahrer die sich das Rennen besser eingeteilt hatten passieren lassen. Phillipp beeendete das längste und schnellste Rennen des Tages auf dem sehr guten 6. Platz.

Leider hatte Koni am Start kein Glück und musste sich im Rennverlauf nach vorne kämpfen. In den folgenden Runden teilte er sich seine Kraft jedoch gut ein und konnte viele Positionen gutmachen. Am Ende fuhr er auf einen ungefährdeten 9. Platz.

Phillipp führt trotz des 6. Platzes die Marin Bayernliga Gesamtwertung an, Koni liegt nach 2 Rennen auf Platz 5.

Mäßig gestartet aber stark gefahren

Im Duell der U19 Fahrer gegen die Senioren konnte sich der U19 Fahrer Jonas Seifert (Bild) klar gegegen seinen Vater („Masters“ Klasse) durchsetzen. Beide belegten auch gute Plätze im Mittelfeld der Gesamtwertung.


Stark gestartet und Pech gehabt

Luis Seifert wurde im Gedränge um die wichtigen Führungspositionen gleich nach dem Start hart attackiert und stürzte nach Kontakt mit der Absperrung kopfüber in die Wiese. Mit Rückstand nahm er die Verfolgung auf konnte aber wegen geprellter Rippe nicht mehr voll angreifen.

Noch größerers Pech hatte Daniel Krämer der sich an einem schnellen Sprung in der ersten Runde etwas überschätzt hatte, die Kontrolle verlor und schwer stürzte. Bei dem Sturz hat er sich leider das Schlüsselbein gebrochen.

Zwei Würzburger Athleten bei den FISU-Weltmeisterschaften im Radsport
allgemeiner deutscher hochschulsportverband (adh) gibt Nominierungen bekannt

28.04.2008

Zum zweiten Mal nach vierzehnjähriger Pause werden vom 19.-25. Mai dieses Jahres die Studierenden Weltmeisterschaften der Radsportler im Niederländischen Nijmegen ausgetragen. Anstelle des Cyclo-Cross wird neben den Straßenwettbewerben „Einzelzeitfahren“ und „Einer“ 2008 zum ersten Mal das Weltmeistertrikot der FISU auch in den Mountainbikeklassen „Olympischer Cross-Country“ und „Marathon“ vergeben. Der Weltmeisterstatus des Deutschen Cyclo-Cross-Spezialisten Sebastian Hannöver, errungen bei der vierten Auflage im Jahre 2006, bleibt somit für weitere zwei Jahre unangetastet. In der Hoffnung an diesen großen Erfolg anknüpfen zu können, präsentiert der adh mit dem heutigen Tag eine starke Deutsche Delegation der Öffentlichkeit.

Aus insgesamt 213 Bewerbungen des nationalen Spitzensegments verabschiedete der Verbandsrat des adh am heutigen Tage die Nominierung eines 21-köpfigen Athletenkaders. „Bei Rekordanmeldezahlen und 28 teilnehmenden Nationen wird eine Wiederholung des Erfolges von 2006 sicher nicht leicht“, gibt Thorsten Hütsch der Sportdirektor des adh zu bedenken. „…Aber wir werden mit einem sehr guten Team am Start sein.“

Die Würzburger Hochschulgemeinschaft stellt dabei gleich zwei Athleten für die adh-Nationalmannschaft: Betriebswirtschaftlerin Kerstin Kögler aus Zell am Main und Maschinenbaustudent Christian Schneidawind aus Gerbrunn werden in den Niederlanden an den Start gehen. Als amtierende Deutsche Hochschulmeister haben sie in der vergangenen Saison bereits das Würzburger Mountainbike-Team zum Titelgewinn geführt.

Disziplinchef und Mannschaftsleiter der deutschen Delegation Martin Wördehoff, der am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität per Lehrauftrag als Fachgebietsbetreuer für den Radsport zuständig ist, freut sich über diese Entwicklung ganz besonders: „Die Region Würzburg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem namhaften Radsport-Cluster entwickelt: Neben dem vitalen Radsportverein ‚RSG Würzburg’, dessen Mitgliedszahlen stetig steigen leistete auch die wissenschaftliche Arbeit der Universität in Lehre und Hochschulsport anscheinend einen wirksamen Beitrag. Engagierte Radsportfachhändler und die Möglichkeiten zur kompetenten Leistungsdiagnostik am Ort stärken den Würzburger Raum weiterhin als wachsendes Radsportzentrum“

Die offiziellen Nominierungskriterien des adh konnten beide Würzburger Athleten bereits in der vergangenen Saison erfüllen, so dass Wördehoff die Vermutung einer Vorzugsentscheidung leicht zu parieren vermag. Die Nominierungsentscheidung fällt im adh ohnehin der Verbandsrat. Der Disziplinchef lieferte nur den Vorschlag des Kaders, der die geforderten Kriterien erfüllen konnte. Kögler erreichte die Norm mit ihrem 15. Platz bei den offenen Deutschen Meisterschaften und Schneidawind konnte gleich zwei der alternativen Kriterien erfüllen, in dem er neben seinem 15. Platz im Männer-Eliterennen der gleichen Veranstaltung zusätzlich zum Ende des Jahres in der UCI-Weltrangliste unter den ersten 200 Athleten geführt wurde.

Neben der Würdigung der Studierenden Weltmeisterschaften durch den UCI-Weltverbandspräsidenten Pat McQuaid unterstützt auch der deutsche Radsportfachverband Bund Deutscher Radfahrer die Beschickung dieser Veranstaltung als wichtigen Prüfstein für die erste deutsche Garde kommender Jahre.

Der Antidoping-Bewegung hofft man im deutschen Team mit der Beschickung und Förderung von Studierenden Weltmeisterschaften eine neue Perspektive zu verleihen: „Im Kampf gegen den Medikamentenmissbrauch im Leistungssport spiele Bildung und Persönlichkeitsentfaltung der Athleten und Athletinnen eine wichtige Rolle“, glaubt Disziplinchef Wördehoff. „Studium und anerkannte Abschlüsse bieten den Sportlern ein zweites Standbein. Stellt sich heraus, dass das ihnen gegebene Talent für den Vorstoß in die Weltspitze nicht ausreicht, können sie auf berufliche Alternativen zurückgreifen.“

1. Hassbergritt in Hofheim
RSG Würzburg beste Mannschaft

28.04.2008

Bei endlich mal gutem Wetter und angenehmer Temperatur fand vergangenen Samstag der 1. Hassbergritt im unterfränkischen Hofheim statt. Alle Teilnehmer mussten eine 30km lange Runde mit 700 Hm absolvieren, wobei im Verlauf 4-mal die „Schwedenschanze“ bezwungen werden musste. Größtenteils verlief der Kurs auf Schotterwegen, erst gegen Ende forderten einige Trailabfahrten bzw. schlammige Feldwege noch einmal erhöhte Konzentration von den Bikern.

Überraschender Weise war das Rennen relativ gut besetzt, nichts desto trotz standen die Würzburger mit breiter Brust in den ersten Reihen und mischten nach dem Start auch vorne kräftig mit. Zwar lies der spätere Sieger Christian Schneidawind (Team Texpa-Simplon) nichts anbrennen und machte sich schon frühzeitig auf und davon, dahinter lagen in einer 6-köpfigen Verfolgergruppe Oliver Vonhausen (Team Speed-max), Philipp Ziegler (FX-Sports) und Koni Jung. Erst bei Kilometer 10 teilte sich die Gruppe. Als erster fiel Koni zurück, konnte aber durch eine gute Zusammenarbeit mit einem von hinten aufschließenden Fahrer wieder Anschluss nach vorne zu Philipp finden. Mit diesem fuhr er dann gemeinsam fast bis ins Ziel. Erst als Simon Dörner (Team Texpa-Simplon) von hinten wiederheran eilte, erhöhte Koni das Tempo. Somit fiel die Entscheidung im Zielsprint. Philipp legte bereits vorzeitig die Beine hoch und beteiligte sich nicht am Sprint. Obwohl Dörner ca. 400 Meter vor dem Ziel schon einen kleinen Vorsprung rausgefahren hat, konnte Koni noch einmal auf der leicht ansteigenden Zielgeraden kontern und sicherte sich somit Gesamtplatz 5. Dahinter folgten Dörner und Ziegler.

Eine ebenfalls herausragende Leistung zeigte Dominik Ziegler (FX-Sports), der anfangs noch in Sichtkontakt zur ersten Verfolgergruppe lag und konstant im Rennen mit seinem Vereinskollegen Benedikt Stobel um Platz 12 lag. Auch wenn gegen Rennende seine zwei Konkurrenten Julian Kreß (Hai-Bike) und Steffen Weisenseel (RWV Haselbach) immer näher kamen, konnte er sich bereits in der Zieleinfahrt über seinen Sieg in der Junioren- Klasse freuen. Einen Platz vor ihm kam Benedikt ins Ziel, der damit auf Gesamtplatz 12 finishte.

Das gute Ergebnis komplettierten Mike Schramm (Gesamt 25.) und Erik Heilmann (Platz 51), für die es beide das erste Rennen der Saison war.

Abschließend durften sich die Würzburger noch über den Sieg in der Mannschaftswertung freuen, bei der die Fahrzeiten der 4 schnellsten Fahrer eines Teams addiert wurden und die Würzburger Auswahl somit über 15 Minuten auf das Zweitplatzierte SRAM Factory Team rausfahren konnten.


Ergebnis Elite:
1. Christian Schneidawind Team Texpa-Simplon 1.11,56 Std
2. Oliver Vonhausen Team Speed Max 1.14,14 Std
3. Konstantin Jung RSG Würzburg 1.16,37 Std
4. Simon Dörner Team Texpa-Simplon 1.16,42 Std
5. Philipp Ziegler FX-Sports 1.17,24 Std
6. Friedrich Meingast Bikesport Ansbach 1.18,26 Std
7. Benedikt Strobel RSG Würzburg 1.21,31 Std

Ergebnis Elite:
1. Dominik Ziegler FX-Sports 1.22,21 Std
2. Julian Kreß Team Hai-Bike 1.22,27 Std
3. Steffen Weisenseel RWV Haselbach 1.22,30 Std

Ergebnis Masters I:
1. Thomas Lauterbach Ghost Racing Team 1.14,10 Std
...
9. Mike Schramm RSG Würzburg 1.25,46 Std
...
15. Erik Heilmann RSG Würzburg 1.34,25 Std

Fangopackung 10€
1. Lauf zur Marin-Bikes Bayernliga in Bayreuth

22.04.2008

Vergangenen Sonntag fand der 1. Lauf zur Marin-Bikes Bayernliga in Bayreuth statt. Der ehemalige Bundesligakurs mit 5,1km Länge und 180 Hm rund um den Siegesturm nahe des Richard Wagner Festspielhauses präsentierte sich teilweise stark matschig und war dadurch stellenweise nicht befahrbar. Besondere Probleme stellten breite Waldwegsauf- und abfahrten, sowie längere Wiesenstücke, in denen das Wasser moorartig stand, dar. Erstaunlicherweise waren die Singletrails und fahrtechnisch anspruchsvollen Passagen in nahezu perfektem Zustand, da hier der Boden überwiegend sandig war. Diese Kombination forderte neben den Fahrern auch ganz besonders das Material. Nichts desto trotz stellten sich Stefan Werner, Dominik und Philipp Ziegler (alle fx-sports), sowie Koni Jung dieser Herausforderung.

Als Erster der vier Würzburger ging Stefan Werner an den Start. Von einer schlechten Startposition (Platz 19 von 25) musste sich Stefan (FX- Sports) am ersten steilen Anstieg vor dem Singletrail nach vorne kämpfen. Im weiteren Verlauf des Rennes konnte er sich auf der steilen Downhillabfahrt beweisen und gegenüber seinen Verfolgern Zeit gut machen. Bemerkbar machte sich diesmal, die richtige Bereifung, so war die teilweise sehr schlammige Strecke gut zu bewältigen.

Letztlich konnte Stefan Werner den 6. Platz belegen und war damit bester Starter des Jahrganges 1993.


Im abschließenden Hauptrennen über 4 Runden waren die Klassen Männer A und B, U 23, Senioren und die U 19-Klasse am Start. Nach einem guten Start lag Koni bis zur Hälfte des 1. Anstieges noch etwa 20 Meter hinter der Spitzengruppe, ehe er sein Tempo etwas drosseln musste. Erst in eine der folgenden Abfahrten auf den matschigen „Forstautobahnen“ geriet er des Öfteren ins Schlingern und verlor dadurch neben Geschwindigkeit auch ein paar Positionen. Zwar konnte er an den folgenden Anstiegen den Rückstand wieder verkleinern, allerdings kam Koni über die Distanz gesehen nicht mehr weiter nach vorne. Als einziger Konkurrent verblieb somit der ca. 30 Sek. hinter ihm fahrende Daniel Stolz (RV Viktoria Wombach/ Team Haibike) in Schlagdistanz, der vergangenes Wochenende in Münsingen immerhin 10 Plätze vor Koni lag. Diesen konnte er bis zum Schluss in Schach halten und überquerte nach 1.29 Std als 9. völlig verdreckt die Ziellinie.



Philipp Ziegler startete ebenfalls in der U 23-Klasse und kam vom Start weg gut mit den äußeren Bedingungen zu recht. Da sich der spätere Sieger Rumen Voigt (Team SKS MIG) bereits zu Beginn des Rennens absetzen konnte, fuhr Philipp anfangs ein taktisches Rennen um Position 2. Gegen Rennmitte setzte er sich dann entscheidend von Tim Jander (Scott) ab und belegte damit auch am Ende den 2. Platz, wodurch ihm ein fulminanter Einstand in die Bayernliga gelungen ist.






Auch sein jüngerer Bruder Dominik musste sich in seinem ersten Jahr in der U 19-Kategorie beweisen. Nach dem Start, der etwas zeitversetzt zu den Männern und U 23 statt fand, konnte er sich im Mittelfeld fest setzen und landete am Ende auf dem 11. Rang, wodurch er zugleich Punkte für die Gesamtwertung sammelte.






Fahren wie die Profis
Internationale Elite beim Bundesligaauftakt in Münsingen
31.03.2008

Vergangenes Wochenende stand für viele Mountainbiker das erste wichtige Rennen auf dem Programm, der Bundesligaauftakt beim Frühjahrsklassiker in Münsingen. An beiden Tagen waren mehr als 600 Biker in verschiedenen Altersklassen am Start, um die 4,8km lange Strecke, die von den Regenfällen der letzten Woche stark aufgeweicht war, zu bewältigen.

Gleich nach dem Start ging es eine steile Wiese (teilweise über 20%) bergauf, die nur zu Fuß zu bewältigen war. Ebenfalls verlangte eine steile Abfahrt, die mit Wurzeln und Baumstümpfen gespickt war, höchste Konzentration von den Fahrern. Als letze Gemeinheit gab es mehrere kurze verwinkelte Anstiege und Abfahrten über Wurzeln, die oftmals zu Fuß schneller zurück zulegen waren, bevor es wieder in eine Stadionrunde, ein künstlich erbauter Parcours mit Geröllstücken, engen Holzbrücken, Anliegern und dem berüchtigten „Kreisel“, ging.

Als erster Fahrer der RSG Würzburg ging Stefan Werner (fx-sports) bereits am Samstag an den Start des U17-Rennens. Bei seinem Bundesligadebüt stand er im hinteren Drittel des knapp 90-mann starken Feldes und erwischte daher nur einen eher mäßigen Start. Auch während des Rennens hatte Stefan aufgrund falscher Reifenwahl mit den äußeren Bedingungen zu kämpfen. Besonders in den tiefen schlammigen Passagen setzten sich seine Räder zu, so dass er diese erst vom Schlamm befreien musste, bevor er weiter fahren konnte. Am Ende landete Stefan auf einem ganz respektablen 60. Platz, hofft aber beim nächsten Rennen auf bessere Bedingungen, um seine Leistung noch zu steigern.

Am Sonntag stand dann auch Koni Jung bei seinem ersten Bundesliga Rennen am Start. Insgesamt waren 125 Fahrer in der Herren B, U23-Klasse am Start, dementsprechend eng ging es auch zu. Koni bekam einen Startplatz im hinteren Mittelfeld zu geteilt, direkt hinter Lukas Gerum (Team Texpa-Simplon). Diesen Vorteil nutzte er aus und konnte sich am Start gleich um ein paar Positionen verbessern. In den folgenden 3 Runden kam er mit der Strecke und dem Startgerangel gut zu recht und konnte sich etwa zwischen Platz 55 und 65 festsetzen. Gegen Rennende gingen ihm dann aber etwas die Körner aus, so dass er noch ein paar Fahrer ziehen lassen musste. Dennoch hat sich Koni bei seinem ersten Saisonrennen gut geschlagen und landete am Ende zur eigenen Freude auf dem 30. Rang der U23-Kategorie, von knapp 70 Klassifizierten.

Ein wahres Spektakel war das Eliterennen mit internationaler Besetzung, wie z.B. Jose Antonio Hermida, Ralf Näf (beide Multivan Merida) oder Frederik Kessiakov (Full Dynamix). Ebenso waren auch zahlreiche deutsche Stars am Start, u.a. Wolfram Kurschat, Moritz Milaz, Hannes Genze,… Auch bei den Damen gingen neben Sabine Spitz, Weltmeisterin Irina Kalentieva und Olympiasiegerin Gunn Rita Dahle Flesja ins Rennen. Während der Eliterennen säumten die Zuschauer Anstiege und Abfahrten in 2er-Reihen und sorgten damit für eine wahnsinnige Stimmung. Neben der tollen Kulisse beeindruckten die Profis mit ihren Fahrkünsten, bewältigten so z.B. den Wiesenanstieg teilweise auf dem großen Kettenblatt und schossen die Abfahrten in unvorstellbarem Tempo hinab. Letztendlich blieb der Sieg in deutscher Hand, bei den Damen konnte Sabine Spitz gewinnen, bei den Männern siegte Wolfram Kurschat vor Hermida und Näf.

MTB-Nachwuchs beim Trainingslager im Schwarzwald
31.03.2008

Die letzten 4 Tage der Osterferien nutzte der MTB-Nachwuchs der RSG Würzburg für ein Trainingslager im Schwarzwald, genauer gesagt in Kirchzarten, am Fuße des Feldbergs. Bereits organisatorisch war es eine Herausforderung, da über 20 Personen und Räder verstaut werden mussten.

Nachdem alle gegen Donnerstag Mittag die Jugendherberge erreicht hatten, ging es auch gleich auf die Bikes zu einer ersten Trainingseinheit. Zu Beginn fuhren alle gemeinsam nach Freiburg, um dort einen, in Serpentinen direkt über der Stadt verlaufenden Trail (siehe Bike 04.08), unter die Räder zu nehmen. Danach wurde aufgrund der großen Gruppe und unterschiedlichen Alters, sowie Leistungsstärke, in drei Teile untergliedert. Eine besondere Herausforderung stellte für alle Biker der zum Teil noch tiefe Schnee in höheren Lagen da. Glücklicherweise wurde dieser aber aufgrund des zunehmend wärmer werdenden Wetters immer weniger.

Auch am 2. Tag wurden wieder die umliegenden Berge um Kirchzarten und Freiburg, wie z.B. Roßkopf (730m) oder Schauinsland (1284m) befahren. Dabei wurden sowohl unsere Jüngsten Fabian und Julius (10 Jahre), wie auch schon die erfahrenen Betreuer (Alter unbekannt) von den traumhaft schönen Schwarzwaldtrails verwöhnt. Zum Abschluss des Tages stand dann ein Besuch der Bundesligapartie Freiburg-Aachen auf dem Programm.

Am vorletzten Tag trainierten alle eine lange Einheit. So brachte es die stärkste Gruppe auf eine Fahrzeit von 7 Stunden, bewältigte dabei unter anderem 3 mal den Roßkopf, 2 mal den Schauinsland, sowie 2 mal den Anstieg zum Aussichtsturm über halb von Freiburg. Hierbei wurde nicht nur ordentlich bergauffahren trainiert, sondern ebenso das Abfahren. Beste Voraussetzungen bot hierfür eine Downhillstrecke, mit kleinen Sprüngen, Anliegern und Steilpassagen, die vom Roßkopf direkt nach Freiburg führt (vgl. Bike 04.08).

Den letzten Tag begannen alle Teilnehmer wieder gemeinsam. So machte sich eine etwa 20-Mann starke Gruppe auf zum Roßkopf, damit auch die Jüngeren in den Genuß der Downhillstrecke kamen. Am Berg konnte man schön das gute Verhältnis untereinander sehen, als die Stärkeren gelegentlich die Kleineren unterstützen, so dass alle den Anstieg bewältigten. Mit einer genialen „Schlußabfahrt“ wurde danach wieder der Heimweg zur Jugendherberge angetreten, wo dann noch schnell die Bikes geputzt und die Autos beladen wurden, damit alle wieder wohlbehalten gegen 18.30 Uhr zurück in Würzburg eintrafen.

Abschließend nochmal ein großes Dankeschön aller Teilnehmer an die Betreuer Stephan, Michael, Kerstin und Bernd, die alles super ausgesucht und vorbereitet haben und sich ganz herzlich um alle gekümmert haben.

Licht ins Dunkel bringen
28.02.2008

Eigentlich findet der Biketreff erst wieder im April am Mittwoch Abend 18 Uhr statt. Doch ein paar ganz Ungeduldige trafen sich schon gestern für ein besonderes Erlebnis am Bikestore, nämlich die üblichen Strecken in vollkommener Dunkelheit zu fahren.

Zu Beginn fuhren wir auf dem Radweg entlang des Mains, ehe wir nach links Richtung Hubland abbogen. Erleuchtet wurde der Weg nur durch unsere selbstgebastelten 20W Halogenlampen, Stirnlampen oder Lupinen. Besonders nach den ersten Trails stellten wir den Vorteil der Stirn- bzw. am Helm angebrachten Lampen fest, die genau den Bereich ausleuchten, wo man hinschaut und möglichst auch hinfahren sollte. Bevor es weiter ging, warfen wir noch einen Blick über das nächtliche Gerbunn, dann folgten wir den Flurbereinigungswegen runter nach Randersacker. Von da an fuhren wir teilweise auf der ehemaligen Marathonstrecke rüber nach Theilheim, über die Autobahnbrücke und wagten uns abschließend sogar durch den Lindelbacher Steinbruch, bevor wir wieder in Randersacker auf den Radweg gelangten.

Letztendlich kam so eine ganz ordentliche Runde von knapp 40km und 1,5 Std Fahrzeit zusammen. Jedoch waren die Trails bei Nacht viel spektakulärer und aufregender als sonst zu fahren.

Nachdem alle ganz begeistert war und sich schon für das nächste Mal verabredet haben, wird am kommenden Mittwoch, 5. März, eine weitere Ausfahrt mit Licht statt finden (Treffpunkt 19 Uhr Bikestore Würzburg, Wölfelstr.).