RSG Rennradjugend | RSG Würzburg | Radsportgemeinschaft Würzburg e. V.

RSG Rennradjugend

Rennradjugend auch zu Fuß flott unterwegs
Wintertraining mit Starts bei Laufveranstaltungen in Ochsenfurt und Würzburg
31.12.2007   Janina Seyler  Quelle Foto: Stadtmarathon Würzburg e.V.

Dass sie schnell unterwegs sind konnten die Nachwuchsradler nicht nur auf dem Rad und während der vergangenen Saison zeigen, sondern just mit zahlreichen Starts bei zwei regionalen Laufveranstaltungen. Dort zählten ebenso wie im Radsport die flinken Beine, um vorne dabei zu sein.

Den Auftakt der winterlichen Laufwettkämpfe bildete Anfang Dezember 2007 der 26. Nikolauslauf des TV Ochsenfurt mitten und um den historischen Ortskern herum – allerdings bei recht frühlingshaften Temperaturen. Unterteilt in entsprechende Altersklassen und Streckenlängen gingen Till Hellmund (M12/4.), Gabriel Herrmann (M12/32.), Hanna Schwarzmann (W12/36.), David Unser (M13/23.), Julian Herrmann (M14/25.), Andreas Hartmann (M14/30.), Niklas Schwarzmann (M14/32.), Andreas Bürkle (MJB/12.), Kathrin Ruff (F/1.), Janina Seyler (F/2.) und Harald Schwarzmann (M/41.) an die Starts schneller Rennen. Wie auch beim Radfahren zählte eine gute Startaufstellung von der aus von Beginn an kräftig Tempo gemacht wurde.

Während in Ochsenfurt eine rege Beteiligung zahlreicher Läuferinnen und Läufer für recht große Starterfelder sorgten, waren beim 4. Würzburger Silvesterlauf am vergangenen Sonntag, 30. Dezember, nur 45 jugendliche Sportlerinnen und Sportler am Start. Das und merklich kühlere Witterung tat weder der guten Laune vor dem Jahreswechsel noch der sportlichen Ambition einen Abbruch.

Nachdem bei der Startaufstellung der Moderator die jungen Radler extra als solche vorgestellt hatte, ließen diese ihr Können beim nun mehr zweiten Laufstart aufblitzen. Till Hellmund erreichte in seiner Altersklasse erneut den 4. Platz. Zeitlich knapp dahinter und eine Altersklasse darüber Dominic Schulz als toller Jahrgangszweiter, Niklas Schwarzmann und Andreas Hartmann auf den Plätzen 4 und 5. Lukas Belger komplettierte das Schülerfeld mit einem 8. Platz in seiner Altersklasse.

Harald Schwarzmann, Andreas Bürkle und die Trainerin Janina Seyler waren wie auch zuvor in Ochsenfurt ebenso in Würzburg aktiv. Letztere verfehlte bei der W20 knapp das Podest und erreichte den 4. Platz; Andreas Bürkle auf einem tollen 2. Platz der männlichen Jugend B; Harald Schwarzmann in der M40 knapp eine Minute hinter Seyler auf Platz 21.

Zwar haben Rennräder und Rennbetrieb momentan Winterpause – das soll auch so bleiben – dennoch nehmen die jungen Sportlerinnen und Sportler etwas aus ihren Laufstarts mit. Alternatives Ausdauertraining, Renn- und Tempohärte, „Erfahrung auf zwei Beinen“; vor allem aber eine ganze menge Spaß und gute Laune bei gemeinsamer Aktivität mit Sportkameraden und den Familien.

Tolle Rennsaison will auch im Winter gut vorbereitet werden
Rennradnachwuchs auch im Winter trainingsfleißig – Neueinsteiger herzlich willkommen
31.10.2007   Janina Seyler

Auf eine erfolgreiche Rennradsaison 2006/2007 kann die Nachwuchsabteilung der Rennradler der Radsportgemeinschaft (RSG) Würzburg e.V. zurückblicken. Aber für eine ebenso gute kommende Saison 2007/2008 heißt es alles andere als im bevorstehenden Winter die Beine hochzulegen.

Bereits im letztjährigen Wintertraining – etwas behelfsmäßig unter freiem Himmel – ließen die erbrachten Trainingsleistungen der jungen Sportlerinnen und Sportler gute Entwicklungsmöglichkeiten erahnen. Dank nahezu optimaler und beständiger Wetterbedingungen im Frühjahr 2007, systematischer Trainingsarbeit und großem Fleiß und Eifer bei den Aktiven stellten sich auch bald die erhofften Erfolge ein. Jeder Nachwuchsradler konnte mit mindestens einem Top-Ergebnis auf sich aufmerksam machen: insgesamt 110 Starts der Nachwuchsfahrer/innen für die RSG bei 22 Rennen, darunter Topplatzierungen bei Rennen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg in Lizenz- und Hobbyklasse, Podestplätze beim Unterfranken-Cup (Unterfränkische Meisterschaft), Top-10-Ergebnisse bei der Bayerischen Straßenmeisterschaft und einem Bayerischen Vizetitel für die Unterfranken bei der Vierer-Zeitfahr-Meisterschaft.

Ein toller Einstand für die Nachwuchs-Chefin Janina Seyler und „mehr, als wir uns erhofft haben!“.

So beginnt also mit dem Wintertraining nun wieder die systematische Vorbereitung für eine hoffentlich ebenso erfolgreiche kommende Saison 2007/2008. Nachdem ein Großteil der Lizenzfahrer altersbedingt als zwar „jüngerer Jahrgang“ aber dennoch in die nächsthöhere Rennklasse aufsteigt, muss auch das Training in der Winterzeit dementsprechend „verbessert“ werden.

Zunächst einmal, so Trainerin Seyler, geht es darum, der einseitigen Körperbelastung durch nur Radfahren Einhalt zu gebieten. Für diesen Wintertrainingszeitraum steht den Nachwuchssportlern eine Trainingsmöglichkeit in einer Sporthalle zur Verfügung, was das Training optimalerweise witterungsunabhängig macht und allen die Gelegenheit bietet, zusammen zu trainieren.

Neben speziellem Krafttraining für die Beine stehen Ganzköpertraining, Koordination und Kraftaufbau in den besonders beanspruchten Körperpartien wie Rücken, Bauch und Oberkörper ganz oben auf dem Plan. Für die etwas älteren Sportler geht es zusätzlich zum Hallentraining zum Muskelkraftaufbau ins Studio. Für die jüngeren ist das Hallentraining in einer extra kraftorientieren Gruppe – sie üben ausschließlich mit eigenen Körpergewichten – (noch) völlig ausreichend.

Und dann ist ja neben systematischem, aber behutsamem Leistungsaufbau, so Seyler, auch noch etwas anderes ganz wichtig: „Freude und Spaß am Sport!“.

So hat sich während des vergangenen Jahres ein tolles und sportlich-engagiertes Nachwuchsteam zusammengefunden, doch für eine erfolgreiche weitere Jugendarbeit braucht es stetig Neueinsteiger und Radsportinteressierte.

Für alle also, die einmal hineinschnuppern mögen und Spaß am Radsport und an der Gruppe suchen und finden wollen, ist das Hallentraining eine tolle Möglichkeit ohne großen Aufwand: Trainingsanzug, Sportschuhe, gute Laune. Für alle Interessierten finden sich nähere Informationen auf der Homepage der RSG Würzburg unter www.rsg-wuerzburg.de. Auskünfte erteilt auch Nachwuchschefin Janina Seyler (Kontakt über die RSG-Homepage) oder gleich persönlich jeden Mittwoch (außer Schulferien) 18.30 – 20.00 in der Unteren Turnhalle des Wirsberg-Gymnasiums, Am Pleidenturm, Würzburg.

Radprofi Sebastian Schwager zu Besuch beim
Nachwuchs-Saisonabschluss der Radsportgemeinschaft Würzburg.
03.10.2007   Janina Seyler

Nach einer erfolgreichen Radsaison war der Besuch des Ansbacher Jungprofis Sebastian Schwager (seit 2007 Profi im Team Milram um Erik Zabel und Alessadro Petacci) eine kleine Belohnung für die jungen Würzburger Radsportlerinnen und Radsportler. Bereitwillig stellte sich Schwager den Fragen des Nachwuchses, schrieb Autogramme und konnte hilfreiche Tipps und Tricks rund um Trainings- und Renngeschehen geben. Nicht nur die jungen Sportlerinnen und Sportler sondern auch die zahlreichen Eltern waren ganz Aug’ und Ohr.

RSG-Rennradnachwuchs beendet eine erfolgreiche Saison
Fleißiges Training und gute Bedingungen haben Früchte getragen
03.10.2007   Janina Seyler

Mit Herbstbeginn beenden die Nachwuchsradsportlerinnen und –sportler der RSG Würzburg die Radsaison 2006/2007 und können auf ein durchaus erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Bereits in der Phase des Wintertrainings im November 2006 bis ins Frühjahr 2007 fanden sich zahlreiche Kinder und Jugendliche zum regelmäßigen Krafttraining ein. Darunter bis zu 15 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 15 leistungsmäßig unterteilt in „Hobbyfahrer“ und „Lizenzfahrer“. Das Vorhaben allerdings, alle im Radtraining im März in einer Gruppe zusammenzuhalten, konnte angesichts größerer Leistungsunterschiede leider nicht umgesetzt werden. So wurde für die jüngeren Hobbys eine eigene, weniger leistungsbetonte Gruppe geschaffen, die etwas älteren Hobbys dagegen konnten sich gut in die Renngruppe einfügen.

Angefangen beim Grundlagentraining als Block über die Faschingstage 2007, folgte bei idealem Radwetter im Frühjahr die unmittelbare Wettkampfvorbereitung mit entsprechendem Einheitentraining.

Eine solch gute Vorbereitung war die Grundlage für kommende Rennerfolge. Bei insgesamt 20 Rennen und zusammen 110 Rennstarts aus dem Nachwuchsteam der RSG konnten alleine 19 Platzierungen auf dem Podium eingefahren werden. Highlights hierbei der 3. Platz von Gabriel Herrmann beim ersten Rennen der Saison in Hochheim/Hessen, der 5. Platz von Till Hellmund bei der Bayerischen Meisterschaft in Landshut, der 2. Platz von Andreas Hartmann bei der Bayerischen Meisterschaft im Vierer-Zeitfahren im Team der Unterfranken, der 3. Gesamtrang von Dominic Schulz beim saisonübergreifenden Unterfranken-Cup und zahlreiche weitere. Neben gesamt 69 Platzierungen auf Top-15-Plätzen stehen lediglich 25 Ergebnisse ab Platz 16 und lediglich 11 Rennausfälle. Angesichts dieser tollen Bilanz sollte sich die Einschätzung einiger Fahrerinnen und Fahrer als sehr talentiert bewahrheiten. Die Aufmerksamkeit der Konkurrenz für die Würzburger Rennfahrer bei Rennen zeugt von Leistungsbereitschaft und –vermögen der Rennfahrerinnen und –fahrer der RSG.

Angesichts nahezu optimaler Trainingsbedingungen im Frühjahr 2007 auf den Straßen und Sträßchen rund um Rottendorf erwies sich der neue, zentrale Trainingstreffpunkt am Bahnhof mit pünktlichen Abfahrtszeiten als günstig. Gute Witterungsbedingungen taten ihr übriges dazu. In der Zeit von März bis September konnten auf diese Weise 83 geleitete Trainingseinheiten mit durchschnittlich 6 Teilnehmern (exklusive der begleitenden Eltern) stattfinden. Neben der rein radsportlichen Ausbildung gab es im Bereich der Fahrsicherheit, Radtechnik, Radbeherrschung, Taktik usw. reichlich zu tun. Allseits gültiges Motto, so Trainerin Seyler, sei „Zuckerbrot und Peitsche“ – Fehler wurden angesprochen, gute Leistungen gelobt. Dass die motivierten Sportlerinnen und Sportler auf diese Betreuung und dieses Training ansprachen zeigte sich letztlich im sportlichen Fortschritt und in den guten Rennleistungen. „Wenn die Chefin ansagt, machen wir“.

Weiterer wichtiger Aspekt im Nachwuchsteam war die Betreuung und helfende Unterstützung der Eltern als Finanzdienstleister, Schrauber, Fahrdienst und moralischer Beistand. Wie die Fahrerinnen und Fahrer untereinander toll zum Team zusammenwuchsen, so bildete auch die Elternschaft zusammen mit Trainerin Seyler und den RSG-Betreuern Herrmann und Pastika eine feste Größe. Nur als Team könnte man richtig gute Leistung bringen, so Seyler zu Saisonbeginn. Alle sind zu einem tollen Nachwuchsteam zusammengewachsen: regelmäßige Infos via Rundmail, systematisches Training, Hilfe und Rat in vielerlei Hinsicht und eingehaltene Absprachen sollten alle erreichen und für gutes Klima in der Gemeinschaft sorgen.

Nun steht nach einer gemütlichen gemeinsamen Saisonabschlussfeier der Nachwuchmannschaft samt Eltern für die ersten beiden Oktoberwochen nur noch lockeres „Ausrollen“ mit gemäßigter Leistungsreduzierung auf dem Trainingsplan. Die beiden letzten Wochen im Oktober bekommen die Nachwuchsradsportler ganz trainingsfrei. Der Start in die neue Saison 2007/2008 fällt dann zu Beginn des Novembers mit dem Einstieg ins Krafttraining (für die älteren im Kraftstudio) und einem Hallentraining zur Schulung von Koordination und Kondition. Das Rad bleibt dann bis zum Januar sauber und gut eingemottet im Keller. Das alternative Training mit Laufen, Schwimmen, etc. nicht nur günstig für die Muskulatur sondern auch trickreich: Nach zwei Monaten Radpause sind alle wieder „heiß auf Radln“!

Auch zu Hause in Franken vorn dabei
Rennradnachwuchs der RSG mit tollen Erfolgen in der Tages- und Unterfrankenwertung
23.09.2007   Janina Seyler

Mit einem weiteren Rennen in der Wertung des Unterfranken-Cup in unterfränkischen Birkenfeld endete am vergangenen Samstag die Rennsaison 2007 für das Nachwuchsteam der RSG Würzburg-Rennradlerinnen und Rennradler.

Sowohl die Aktiven der Alterklassen U13, U15 als auch die zahlreichen „Hobbys“ konnten dank sportlich guter Vorleistungen im Unterfranken-Cup und einer noch immer Topform mit dem nötigen Selbstvertrauen an die jeweiligen Starts gehen. Ausgefahren wurden ein Einzelzeitfahren und ein anschließendes Straßenrennen, welche als Gesamtrang miteinander verrechnet schließlich als letzte Platzierung in die Wertung um die unterfränkische Meisterschaft eingingen.

Den Anfang machten die U13er mit Till Hellmund und Gabriel Herrmann. Hellmund teilte sich dank einer tollen Zeitfahrleistung von 07:01 Minuten über 7,6 Kilometer mit den beiden starken Karbachern Flicker und Wießmann den 1. Platz beim Zeitfahrwettbewerb. Alterskollege Herrmann folgte mit 23 Sekunden dahinter auf dem 7. Platz. Im Straßenrennen der U13 gelang es Hellmund erneut, seinen Leistungsvermögen abzurufen. Er erfuhr sich dort einen 2. Platz und konnte sich daher als 3. Unterfränkischer Meister der Klasse U13 feiern lassen. Herrmann hingegen unterlief ein ärgerliches Missgeschick, das ihn selbst wahrscheinlich am meisten wurmte: Er vertat sich mit der Ziellinie. Nicht die etwas frühere vom Zeitfahrwettbewerb war beim Straßenrennen maßgeblich, sondern eine etwas weiter nach hinten verschobene. So musste er sich – die Ziellinie in greifbarer Nähe – auf dem Weg dorthin gut im Rennen liegend noch passieren lassen. Dennoch: Herrmann auf Rang 5 im Straßenrennen; Platz 7 im Unterfranken-Cup.


Überraschend ging es auch bei den U15ern zu. Hier waren die Ambitionen für eine gute Platzierung groß, denn Dominic Schulz, Niklas Schwarzmann und Andreas Hartmann belegten in der unterfränkischen Wertung die vorderen Plätze 3, 6 und 10. Schulz, zwei Mal 4. und Schwarzmann, zwei Mal 5. überzeugten mit soliden Leistungen im Zeitfahren und im Straßenrennen. Während Hartmann bei der Bayerischen Meisterschaft im 4er Zeitfahren mit den unterfränkischen Kollegen Schneider (Karbach) und Ossyra (Werneck) zusammen gegen die Uhr kämpfte, so waren sie bei diesem Rennen scharfe Konkurrenz. Der starke Karbacher war auch an diesem Samstag unangreifbar und mit 11:54 Minuten über 7,6 Kilometer Zeitschnellster. Dahinter gelang Hartmann aber ein toller Schlag: zum einen hatte auf Schneider nur 15 Sekunden verloren, dem ebenso starken Ossyra aber 22 Sekunden abgenommen! Dies lies für das Straßenrennen der U15 hoffen. Zwei von den vier Runden ließen die Rennfahrer ruhig angehen. Dann aber verließ Schneider die Geduld, er attackierte, Ossyra und Hartmann konnten folgen und schlossen die Lücke zu Schneider. Dahinter suchten auch Schulz und Schwarzmann den Weg zur Spitze, konnten aber nicht auffahren. Im Zielsprint Schneider, Ossyra, Hartmann hatte Hartmann leider angesichts enger Straße das Nachsehen, wurde aber dennoch beachtlicher 3.; dahinter Schulz und Schwarzmann auf Rang 4 und 5. Im Unterfranken-Cup konnte Schulz so seinen tollen 3. Platz halten, Hartmann gelang ein großer Sprung nach vorn auf den 5. Gesamtrang, gefolgt von Schwarzmann auf dem unveränderten 6. Platz.



Wacker schlugen sich auch die Fahrerinnen und Fahrer der Hobbyklasse Sabrina Schulz und Lukas Belger. Beide platzierten sich beim Zeitfahren und auch auf der Straße auf Rang 10; in der unterfränkischen Wertung hieß das für Sabrina Schulz Gesamtplatz 11.

Nach diesem letzten Rennen folgt nun mehr ein gemütlicher gemeinsamer Jahresabschluss und die Phase des sogenannten „Abtrainierens“, das heißt eine schrittweise Verringerung der Trainingsintensität, bevor es für alle Aktiven während der letzten beiden Oktoberwochen in den wohlverdienten Trainings-Urlaub geht.

„Radln wie die Profis“
RSG-Nachwuchs im Schatten der Profis in Nürnberg
und bei Sichtung in Aichach erfolgreich
16.09.2007   Janina Seyler

Auf gleich zwei Rennveranstaltungen konnte sich das Nachwuchsteam der RSG-RennradlerInnen bestens verkaufen und zahlreiche Platzierungen sammeln.

So gingen beim Internationalen Profirennen der Männer und Weltcuprennen der Frauen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ in Nürnberg am Sonntag bei einem Einlagerennen für die Schüler U13 auch zwei Fahrer der RSG Würzburg an den Start. Gabriel Herrmann und Till Hellmund wollten auf dem 5,1 Kilometer langen Rundkurs um die Nürnberger Altstadt die tolle Rennatmosphäre im Schatten der schnellen Profis genießen, den zahlreichen Zuschauern ebenso sportlich-spannende Unterhaltung bieten und ganz nebenbei noch die ein oder andere Platzierung einfahren. Auf der einen Stadtseite bergauf, auf der anderen Stadtseite bergab und dann ein Sprint. Die vordersten drei waren nicht mehr einzuholen, dahinter auf einem tollen 4. Platz Gabriel Herrmann. Gefolgt von Till Hellmund auf Platz 12.

Für die Mannschaft der U15 mit Andreas Hartmann, Niklas Schwarzmann und dem urlaubserholten Dominic Schulz ging es zum Schüler-Sichtungsrennen nach Aichach, um nach Möglichkeit weitere Bayern-Wertungspunkte zu sammeln. Neben der U15 auch einige „Hobbys“ mit Sabrina Schulz, Aljoscha Unser, Lukas Belger und der U17-Fahrer Jakob Unser am Start.

Im Rennen der U15 zeigte sich offensichtlich, dass die jungen Radler gelernt haben, Kriterien gut zu fahren: früh Punkte sammeln, ordentlich sprinten und auch bei den Prämien abkassieren! Zunächst holte Hartmann erste Wertungspunkte im Kampf um die Platzierung, dann räumte das RSG-Team aus Hartmann, Schulz und Schwarzmann bei einer 3fach-Prämie ab und schließlich konnte Hartmann mit einem weiteren erfolgreichen Sprint um Wertungspunkte einen letztlich sehr guten 6. Gesamtplatz im Rennen den Sack zumachen. Die Alterskollegen Schulz und Schwarzmann folgten knapp dahinter auf den Plätzen 15 und 16. Mit diesen zwei Top-15-Platzierungen können somit Hartmann und Schulz weitere Wertungspunkte bei der Sichtung gutgeschrieben werden.

Im Rennen der U17 war nach Urlaubs- und Krankheitspause auch wieder Jakob Unser unterwegs und konnte erstmals in dieser Saison ein unter den Top-10-Ergebnis einfahren. Er bescherte der RSG einen 4. Gesamtplatz.

Auch bei den Hobbys konnten sich die RSG-Nachwüchsler über einstellige Ergebnisse freuen. Dem starken Mädel Sabrina Schulz gelang wieder einmal buchstäblich der Sprung auf’s Podest: 2. Platz beim ersten Schritt-Rennen der weiblichen Schülerinnen.

Den sonst ebenso stark fahrenden Aljoscha Unser aber plagten Bauchschmerzen. Nichtsdestotrotz ließ er sich einen Start nicht nehmen und landete daher etwas abgeschlagen im Feld seines Rennens.

Der Hobby-U15er Lukas Belger landete bei seinem Rennen gleichermaßen und buchstäblich „im Feld“. Im Wettkampf gut dabei versteuerte er sich in der letzten Kurve vor dem Ziel und landete ungewollt und glimpflich im Graben. Seinen souveränen Sieg von vor zwei Wochen konnte er so leider nicht wiederholen. Trotz Anfeuerung durch die mitgereisten Eltern und kräftiger Anschubhilfe nach dem unfreiwilligen Abstieg vom Rad durch seine Teamkollegen musste er einen um den anderen Konkurrenten passieren lassen.

Alles in Allem aber ein durchweg erfolgreiches Rennwochenende für die RSG Würzburg. So steht mit einem weiteren Rennen des Unterfranken-Cups in Birkenfeld der letzte Wettkampf für die NachwuchsfahrerInnen in dieser Radsaison in Haus.

Danach folgen lockeres Abradeln und Leistungsreduktion bis Mitte Oktober, ein gemütlicher Saisonabschluss und schließlich zwei Wochen „richtiger Pause“, bis es im November in die Radsaison 2007/2008 geht.

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Mit Volldampf im Saisonfinale
Rennen in Baden-Württemberg gutes Pflaster für RSG Nachwuchs
09.09.2007   Janina Seyler

Nach dem sportlich und vor allem finanziell erfolgreichen letzten Rennwochenende – Andreas Hartmann konnte beim Kriterium im badischen Kirrlach in zahlreichen Prämienspurts gut verdienen – war der sportliche Ehrgeiz der RSG Fahrer auch an diesem Wochenende groß. Gleich zwei Rennstarts in Altlußheim und Stuttgart standen auf dem Wochenendplan.

Auftakt am Samstag im badischen Altlußheim – nur wenige Kilometer vom Rennort des Vorwochenendes Kirrlach entfernt – mit einem flotten Kriterium „Durch die Straßen der Siedlung“ auf einem flachen, aber sehr winkeligen Rundkurs über 1,5 Kilometer. Kleines Rennen mit aber hochkarätiger Besetzung: mit am Start der Führende im Badenpokal (Landesmeisterschaft) und amtierender Deutscher Vizemeister, Jonathan Bühn vom RV Germania Forst. Unbeeindruckt von der Konkurrenz und dem stattlichen Fahrerfeld mit über 30 Startern gingen für die RSG Würzburg die beiden Schüler U15Andreas Hartmann und Niklas Schwarzmann an den Start: 15 Runden, 3 Wertungssprints und vielerlei Prämien. Die taktische Anweisung, sich bereits früh im Wertungssprint Punkte zu sichern, beherzigte vor allem Andreas Hartmann. Dass er ordentlich spurten kann, bewies er schon oft. Diesmal erwischte er dann auch die „richtige“ Glocke: nämlich jene zur Wertungsrunde und nicht „nur“ zum Prämiensprint. Kurze Korrektur unterwegs, die Kurven zwar etwas länger außen zu durchfahren, um mehr Schwung mitnehmen zu können befolgt, dann ein toller Sprint auf den dritten Platz der ersten Wertung. Zwei Punkte sicher. Auch Niklas Schwarzmann kämpfte tapfer. Zunächst mit ein paar Startschwierigkeiten, dann mit den Tücken eines „gerissenen Lochs am Feldende“. Hinter dem Hauptfeld etwas zurück, dachte er aber mitnichten ans Aufgeben und fuhr „so schnell ich eben konnte“ mit einer tapferen Kämpferleistung auf die 25. Endplatzierung. Hartmann konnte in den verbleibenden Wertungsläufen nicht mehr ganz vorne mit eingreifen, sicherte sich aber noch eine Barprämie und fuhr – dank der früh ergatterten zwei Wertungspunkte – einen tollen 6. Platz im Endergebnis ein.

Das Rundstreckenrennen am Sonntag in Stuttgart stand ganz im Zeichen des knackigen Start-/Zielanstiegs von geschätzten 300 Metern. Gutgelaunt und top in Form gingen auch hier Andreas Hartmann und Niklas Schwarzmann bei der Rennklasse U15 über 2 Runden und somit knapp 15 Kilometer an den Start. Zwei Mal musste der steile Stich hinauf auf die Höhe bewältigt werden. Auch hier vor dem Rennen taktische Anweisungen: guter Start, im vorderen Fahrerfeld behaupten und möglichst mit der ersten Gruppe den Anstieg bewältigen. Und wieder beherzigten die jungen Sportler die nützlichen Ratschläge. Umsichtig bewegten sie sich im Fahrerfeld, beobachteten aufmerksam die Konkurrenz und ließen eine tolle Platzierung erhoffen. So sollte es kommen. Die zweite Bergpassage bewältigte Hartmann an der Spitze des Feldes, Schwarzmann nur wenige Radlängen dahinter. 500 Meter vor der Ziellinie schien Hartmann dann von zwei Konkurrenzen „eingebaut“ zu werden, musste einen Tritt auslassen, erwischte dann aber die rettende Lücke und ersprintete sich seine beste Saisonplatzierung mit einem zweiten Platz! Schwarzmann, heute mit guten Beinen und nach eigener Aussage am Limit, komplettierte mit seinem 12. Platz ein erfolgreiches und gutgelauntes Rennwochenende.

Motiviert und gestärkt mit solch guten Leistungen steht am nächsten Wochenende wieder eine schwere Prüfung an: Sichtungsrennen mit Bayern-Wertungspunkten beim Kriterium in Aichach.

Wertungssprint verpasst - dafür kräftig bei Prämien verdient
RSG Nachwuchs zeigt sich beim Rennen in Kirrlach ganz vorn
02.09.2007   Janina Seyler

Dass auch mit einer, durch die Ferienzeit start reduzierten Nachwuchstruppe der Rennradler durchaus im Rennen zu rechnen ist, haben die Schüler U15 am Sonntag beim Kirrlacher Kriterium im Badischen eindrücklich unter Beweis gestellt.

Andreas Hartmann und Niklas Schwarzmann starteten im Rennen der U15 auf einem quadratisch-flachen und damit auch sehr flotten Kriteriumskurs über 25 Runden. Bereits beim ersten angeläuteten Sprint konnte sich Andreas Hartmann ganz vorn zeigen – bereits in der Annahme, es wäre eine Wertungsrunde. In der Rennform des Kriteriums wird nämlich derjenige der Sieger des Rennens, der in angeläuteten Zwischensprints mit 5,3,2, und 1 Punkt für die jeweils ersten vier möglichst viele Punkte sammelt. So versuchte Hartmann schon früh in den Punktekampf einzugreifen und sich bereits im ersten Sprint wertvolle Punkte zu sichern. „Leider“ handelte es sich beim erfolgreich eingefahrenen Spurt um eine „nur“ Prämienrunde. So wurde schnell die Taktik umgestellt und Andreas Hartmann konzentrierte sich im weiteren Rennverlauf aufmerksam auf den Kampf um die Barprämien. Ohne gesammelte Punkte, aber immer im vorderen Fahrerfeld dabei beendete er sein Rennen im vorderen Drittel unter den Top15.

Der zweite Starter bei der U15 für die RSG Würzburg, Niklas Schwarzmann, fuhr seinerseits ein ebenso respektables Rennen. Aus dem Urlaub zurückgekehrt, konnte er zwar mit einer soliden Leistung überzeugen: Er behauptete sich gut im geschlossenen Feld. Das „gewisse Etwas“ in Form von Antrittsschnelligkeit und konsequenter Spurtqualität aber war eben durch Urlaubsabwesenheit noch nicht wieder ganz da. Trotzdem eine gute Gesamtleistung für das schnelle Kriterium in Kirrlach mit einer Platzierung im Feld.

Auch für das ausgeschriebene Hobbyrennen für alle ambitionierten Sportlerinnen und Sportler ohne Lizenz hatte sich mit Lukas Belger ein Vertreter für die RSG Würzburg gefunden. Mit ordentlichem Trainingsfleiß in den letzten Ferienwochen im Rücken machte er sich auf die Strecke über drei zu fahrende Runden. Fleiß, Trainingseffekt, gute Stimmung im Team und lautstarke Anfeuerungsrufe der Teamkollegen sollten sich heute für ihn auszahlen. Zwei Runden „besichtigte“ er die Rennstrecke, um sich auf der letzten Runde bereits zwei Kurven vor Start/Ziel auf die Flucht nach vorn zu machen. Er zog das Tempo an, konnte die Konkurrenz abschütteln und fuhr souverän einen tollen 1. Platz im Hobbyrennen für die RSG Würzburg ein.

Baden hatte sich für die RSG als gutes Pflaster erwiesen – hoffen wir auf den gleichen Effekt am kommenden „Doppelwochenende“ mit einem Kriterium in Altlußheim am Samstag und einem Rundstreckenrennen in Stuttgart am Sonntag.

Gabriel Herrmann und die „Hobbys“ beim Kirchweihkriterium in Weißenburg ganz vorn
RSG-Nachwuchs wieder auf dem Treppchen
23.08.2007   Janina Seyler

Wie die vielen Jahre zuvor sollte sich auch in diesem Jahr das Wetterglück der Veranstalter des 53. Kirchweihkriteriums in Weißenburg bewahrheiten. Und ebenfalls wie die vielen Jahre zuvor versprachen ein attraktiver Stadtkurs mit Start/Ziel direkt auf dem Marktplatz, eine top Organisation, ein begeistertes Publikum und natürlich motivierte Radsportler einen tollen Renntag.

Als erste auf die 1,3km Runde ging die Klasse der U13 in ihrem Rennen über 8 Runden. Gut erholt aus dem Urlaub zurück gingen hier für die RSG Würzburg Till Hellmund und Gabriel Herrmann an den Start. Hellmund, der am vergangnen Wochenende bereits das Rennen in Altdorf bestritten hatte, konnte in Weißenburg zwar gut den Anschluss an das jagende Feld halten, vorne aber nicht eingreifen. Etwas besser lief es dagegen für den zweiten Würzburger Herrmann. Platzierungshungrig und mit guten Beinen fuhr Herrmann aufmerksam immer im vorderen Feld mit. In den beiden Wertungen in Runde 3 und 6 konnte er zwar keine Punkte ergattern, dafür aber in der doppelt zählenden Schlusswertung. Hier ersprintete er sich einen tollten 2. Platz, bekam dafür 6 Punkte und landete im Endklassement damit auf dem tollen 3. Gesamtrang.

Im anschließenden Rennen der Schüler U15 mit Dominic Schulz und Andreas Hartmann für die RSG ging es dann deutlich schneller zur Sache. Mit ihrer ambitionierten Fahrweise konnten sich die beiden Würzburger zwar im Feld behaupten, im Kampf um die Punkte aber nicht mitmischen. Allerdings gelang es Dominic Schulz, ganz frech am Hinterrad eines starken Karbachers, aus der Kurve heraus das Tempo mitzunehmen und sich somit den 3. Platz in einem Prämiensprint zu sichern. Im Endklassement des schnellen Kriteriums platzierten sich Schulz und Hartmann etwa in der Hälfte des Feldes um Platz 15.

Im Rennen der U17 machte sich Jakob Unser auf den Weg über 20 Runden. Mit Startschwierigkeiten beim Finden des Pedals tat sich bereits zu Rennbeginn eine Lücke von 20 Metern zum Fahrerfeld vor ihm auf, die er nicht wieder schließen konnte. Schwere Beine und gesunkene Moral forderten ihren Tribut und so beendete Unser das Rennen vorzeitig.

Auch die „Hobbys“ durften beim Kriterium in Weißenburg ran. Sabrina Schulz und Aljoscha Unser starteten im Rennen für die FahrerInnen ohne Lizenz. Nichtsdestotrotz ging es auch hier engagiert und schnell zur Sache. Aljoscha Unser plagte ein Schaltungsdefekt, der das Schalten auf das „große Blatt“ verhinderte. So versuchte er mit nur kleinem Gang das Beste aus dem Rennen zu machen und eroberte dennoch eine tollen 9. Platz im zahlreichen Fahrerfeld. Sabrina Schulz dagegen hatte etwas mehr Glück und ließ ihr Rennfahrertalent hervorblitzen. Zusammen mit einer Konkurrentin absolvierte sie zwei der drei zu fahrenden Runden an der Spitze des Feldes. Dann aber reichten die Kräfte doch nicht mehr ganz und sie musste ganz vorne abreißen lassen. Mit einem aufgefahrenen Konkurrenten lieferte sie sich aber noch einen sehenswerten Spurt um Platz zwei und drei, den sie um Reifenbreite leider verlor. Dennoch konnte sie sich im Rennergebnis über einen tollen 3. Platz freuen.

So haben sich bei bestem Radwetter die Würzburger Nachwuchssportler in Weißenburg wieder vorne zeigen können – kräftig unterstützt von mitgereister lautstarker (!) Eltern-Fan-Gemeinde.

Mit diesem Motivationsschub im Rücken geht es Anfang September in die Spätsommer-Rennen in baden-württembergischen, auf der Sichtung in Aichach und beim Altstadtrennen in Nürnberg

Außer viel Erfahrung nichts zu erben
Beim Regenkriterium in Altdorf Rennradnachwuchs der RSG „nur“ mitgerollt
13.08.2007   Janina Seyler

Trotz allgemeiner Ferienstimmung frönen die Aktiven des Rennradnachwuchses keineswegs nur dem Müßiggang. Auch in den Sommerferien läuft der Trainings- und Rennbetrieb – wenn auch in etwas verminderter Besetzung – aber mit viel Fleiß weiter. So stand auch am vergangenen Samstag mit dem Kirchweihkriterium in Altdorf wieder ein Renntermin auf dem Plan.

Dieses Rennen ist bekannt für schnelle Runden und ein temporeiches Renngeschehen. Ein Rundkurs über knapp einen Kilometer sorgt für gehöriges Tempo schon bei den „Kleinen“, der kleine Start/Zielanstieg für die nötige Klasse.

Auch hier waren motivierte Radsportler der RSG Würzburg am Start und bereit, Wind, Regen und rutschiger Fahrbahn tapfer zu trotzen.

Renneinsteiger Andreas Bürkle (Jg. 1991) eröffnete den Rundenwirbel im Jedermann-Rennen für Erwachsene ab dem Jahrgang 1991. Im stattlichen Fahrerfeld formierten sich der großen Leistungsspanne der Rennfahrer wegen frühzeitig Gruppen, Grüppchen und nachhängende Fahrer. Andreas Bürkle konnte in seinem ersten Rennen lange Anschluss an die Hauptgruppe halten, musste dann aber auf den letzten 10 Runden abreißen lassen und beendete sein Rennen dennoch auf einem guten 12. Rang.

Anschließend folgte das Rennen der Schüler U13 mit Till Hellmund für die RSG Würzburg über 20 Runden. Während bei den Jedermännern noch auf trockener Fahrbahn gefahren werden konnte, wurde es im Laufe des Tages zunehmend feuchter bis nass und somit auch recht gefährlich-rutschig. Den Hinweis der Trainerin Janina Seyler, lieber „ein bisschen rausnehmen und heil ankommen“ beherzigten die Nachwuchsradler. Wenn ihnen dadurch vielleicht eine Top-Platzierung entgehen sollte, so stand doch die körperliche Gesundheit und intaktes Material im Vordergrund. Das enorme Risiko auf nasser Fahrbahn in engen Kurven wegzurutschen sollte sich vor allem im Hauptrennen der Männer bewahrheiten. Hier zählte man zahlreiche Stürze, die mit „nur“ etwas geschundener Haut Gott sei Dank zumeist glimpflich abliefen.

Hellmund – weniger „Sprinter“ und eigentlich eher den bergigen Rennen zugetan – hielt gut Anschluss an das Fahrerfeld im Rennen der U13. In den Punktekampf vorne konnte er aber nicht eingreifen und beendete seinen Rennlauf im Feld.

Ähnliches Bild bei den Schülern U15 und den Schülern U17 mit einzig Dominic Schulz und Jakob Unser für die RSG Würzburg. Bereits bei der Startaufstellung wurde von oben kräftig gewässert. Dennoch kämpften beide tapfer mit widrigen Witterungsbedingungen, schneller Konkurrenz und dem eigenen Schweinehund. Von frühzeitiger Aufgabe aber keine Rede: beide fuhren die volle Distanz durch und platzierten sich ebenfalls im Feld.

Mit dem Rennen in Weißenburg am kommenden Sonntag stehen die Nachwuchsrennfahrer mittlerweile mitten im dritten Rennblock des Sommers und Spätsommers. So steht für die nächsten Wochen noch „Feinarbeit“ in Kraft/Schnelligkeit/Taktik auf dem Trainingsplan, damit noch einige Platzierungen in den verbleibenden Rennen eingefahren werden können.

Tanz auf mehreren Hochzeiten
Rennradnachwuchs der RSG gleich an drei verschiedenen Rennen im Einsatz
23.07.2007   Janina Seyler

Bevor es zu Beginn der Sommerferien für das Rennradnachwuchsteam einmal wieder in eine aktive Pause zur Grundlagenerholung geht, standen am vergangenen Wochenende diverse Renneinsätze auf dem Plan: Bayerische Meisterschaft im 4er Zeitfahren in Holzkirchen, Bergzeitfahren in Großheubach und ein schnelles Kriterium in Ansbach.

Den Anfang machte der U15-Fahrer Andreas Hartmann bei der Bayerischen Meisterschaft. Mit konstant guten Leistungen wurde er vom bayerischen Schülernachwuchstrainer für die Vierer-Mannschaft „Unterfranken“ nominiert. Zusammen mit den starken Karbachern Julian Schneider und Stefan Weiß und Gabriel Ossyra aus Werneck stand für das unterfränkische Team durchaus ein Podestplatz in Aussicht. Da Weiß krankheitsgeschwächt bereits vor der Hälfte der 22 Kilometerstrecke abreißen lassen musste, sollten die verbleibenden drei es alleine richten. Hartmann konnte die Erwartungen gut erfüllen, hielt wacker Anschluss und wurde mit der Mannschaft Unterfranken zweiter Bayerischer Meister mit nur zehn Sekunden hinter dem Sieger Oberfranken aus Altenkunstadt.

Am Samstag waren dann die Kletterqualitäten der Bergspezialisten gefragt. In Großheubach galt es bei einem knackigen Bergzeitfahren eine Strecke über 2,5 Kilometer bergauf möglichst schnell zu absolvieren. Neben den lizenzierten Nachwuchsklassen waren hier auch wieder die Hobby-Sportler mit von der Partie und lieferten allesamt tolle Leistungen ab. Angefeuert von zahlreichen Eltern und den Trainern kletterten sie Meter um Meter aufwärts und konnten sich ganz nebenbei über gemäßigtes Radwetter freuen. Im Gegensatz zum Würzburger Sturzregen blieb es in Großheubach von oben wie von unten trocken mit sogar gelegentlichen Sonnenstrahlen.

Ein genaues Ergebnis von diesem Bergrennen steht bisher aber leider noch aus und muss nachgereicht werden. Die „Handauswertung“ dauerte – wie zu erwarten war – länger als geplant, so dass die Nachwuchsmannschaft sich bereits auf den Heimweg gemacht hatte.

Ein besonderer Dank an diesem Rennwochenende gilt der Familie Schwarzmann: ein gemeinsames Grillen mit gutem Essen und viel Gelächter fand zwar dann durch einen kräftigen Gewitterschauer gegen 22.00 recht abrupt ein Ende, war aber doch ein schöner Renntagesabschluss für Sportler wie Eltern.

Entgegen der „Gemütlichkeit“ am Samstag ging es beim flachen und daher schnellen Tempokriterium in Ansbach umso flotter zur Sache.

Neben den Lizenzsportlern auch hier wieder die Hobby-Fraktion im Einsatz.

Die Rennklasse der U13 mit Till Hellmund und Gabriel Herrmann legte bereits ein enormes Tempo vor. Der Rennmodus des Tempokriteriums mit Sprint in jeder Runde und jeweils zwei und einem Punkt für den ersten und zweiten dieses Sprints sorgte für schnelle Runden und erhebliche Auslese am Ende des Feldes. Tapfer hielten die beiden Anschluss im jagenden Feld, konnten auf der windigen Gegengeraden mit toller mannschaftsdienlicher Fahrweise immer wieder Boden gutmachen. Mit einem abgestaubten zweiten Sprintplatz und einem Punkt gelang Hellmund der Sprung ins Klassement auf den neunten Platz. Herrmann wurde knapp dahinter 13.

Bereits beim Rennen der U13 konnte sich die U15 mit Andreas Hartmann, Dominic Schulz und Niklas Schwarzmann einen Eindruck von der Fahrweise verschaffen und taktische Pläne schmieden. Bei einem Stundenmittel der U15 über 25 Runden und 22,5 Kilometer ging es ebenso herb zu Sache: das rasante Feld vorne, zahlreiche abgehängte Fahrer dahinter. Hartmann kämpfte sich tempohart durch, sammelte zwei Punkte und landete im Endergebnis somit ebenfalls auf dem neunten Platz. Dominic Schulz zog den zwischenzeitlich überrundeten Fahrer Niklas Schwarzmann bravourös mit durch und platzierte sich nach Überfahrt der Ziellinie im Feld.

Im Rennen der Hobbyklasse über vier Runden auf Endspurt standen gleich vier Würzburger am Start. Ausgeschrieben war das Rennen als sogenanntes „Fette-Reifen-Rennen“ für Nachwuchsfahrer mit normalen Stadt- oder Treckingrädern. Rennräder sollten dort eigentlich nicht zugelassen werden. Da man von Veranstalterseite aber die an den Start gekommenen Rennradfahrer und –fahrerinnen nicht wieder nach Hause schicken wollte, waren auch diese mit auf der Strecke und somit die Würzburger mit Mountainbikes im Nachteil. Nichtsdestotrotz schlugen sich alle vier ganz prima. Nach über drei Runden alleiniger Flucht, wurde David Unser auf den Schlussmetern von zwei Rennrädern eingeholt. Dennoch konnte er die Würzburger Farben als Drittplatzierter hochhalten. Gleich hinter ihm folgten Sabrina Schulz und Aljoscha Unser auf dem vierten und fünften Platz. Hanna Schwarzmann sprintete als Achte des Rennens über die Ziellinie.

Nach der anstehenden kleinen Wiederaufbaupause stehen selbst in den Ferien zwei Rennen auf dem Plan. Die Zuhausegebliebenen werden am Samstag, 11.8. und Sonntag, 18.8. bei den Kriterien in Altdorf und Weißenburg für die RSG Würzburg an den Start gehen.

Bahntraining und Trainingsrennen
Rennradnachwuchs sammelt erste Bahn-Erfahrungen
09.07.2007   Janina Seyler

Auch an offiziell rennfreien Wochenenden gibt es für den Rennradnachwuchs der RSG Würzburg keine Ruhepause. Wer als ambitionierte Hobbysportlerinnen und Sportler in Radrennen angreifen und vorne dabei sein möchte, der muss neben dem regelmäßigen Training während der Woche auch am Wochenende auf’s Rad.

Trainingsüberdruss? Keineswegs!

Ein abwechslungsreiches Training mit interessanten, wechselnden Trainingsformen und ein bisschen Zeit für Späße zwischendurch sorgen auch samstags und sonntags für eine rege Teilnahme am angesetzten Training.

So stand neben einem Trainingsausflug wegen Regenwetters am Donnerstag eine Bahntrainingseinheit am Samstag auf dem Programm. Auf diese Weise konnte der Nachwuchs zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler die fehlende intensive Rennbelastung mit einem Trainingsrennen auf der Bahn kompensieren. Zum anderen gehört zu einer umfassenden sportlichen Ausbildung auf dem Rad eben auch der Bereich „Bahn“ mit zahlreichen fahrtechnischen und taktischen Besonderheiten.

Dass statt einer „richtigen“ Radbahn mit Kurvenüberhöhung und Holzbelag leider „nur“ eine flache Tartanleichtathletikbahn und ein normales Straßenrennrad zur Verfügung standen, tat dem Trainingseifer und –erfolg keinen Abbruch.

Nach kurzer Anfahrt zur Sportanlage und buchstäblichem „warm werden“ auf und mit dem neuen Untergrund, der Kurvenlage und den veränderten Fahreigenschaften, waren diverse Fahr- und Technikübungen zu absolvieren: aus der Führungsposition ablösen, wieder einreihen, Kurvenanfahrten, Schleudergriff usw.

Außer dem Nachwuchs selbst waren zum Bahntraining auch interessierte Radsporteltern eingeladen, die sich ebenfalls in Training und Trainingsrennen mit Elan versuchten.

Nach eingehender Übungsphase durchliefen die jungen Sportlerinnen und Sportler dann einige Trainingsrennläufe: ein 500m Zeitfahren, ein leicht modifizierter Olympischer Sprintwettbewerb und ein abschließendes gemeinsames Ausscheidungsfahren.

Für die notwendige Professionalität war gesorgt: eine Rundenglocke, ein „Rennschreiber“ und das notwendige Publikum für die Anfeuerungsrufe.

Alle erbrachten Leistungen spiegelten – wie bereits an der Vereinsmeisterschaft – die regelmäßigen Trainingsleistungen, waren aber an sich zweitrangig.

Vordergründig ging es um die Bahnerfahrung, den Spaß am Sport durch Abwechslung, gemeinsames Erlebnis mit guter Stimmung und die intensive Belastung.

Gemessen an der Teilnehmerzahl und den freudigen Gesichtern war auch dieser „Rennausflug“ ein sowohl sportlich als auch gemeinschaftlich voller Erfolg.

Großangriff des RSG Nachwuchses
Hobby- und Lizenznachwuchs erfolgreich beim Maintalpreis in Schweinfurt im Einsatz
23.06.2007   Janina Seyler

Nach fast zehnwöchiger intensiver Trainingsphase im Frühjahr mit zahlreichen Rennen waren die Sportler körperlich und auch im Kopf merklich „urlaubsreif“. Zweifellos hatte die Renn- und Intensivtrainingspause allen gut getan. Darüber hinaus machte sich bereits während der letzten Woche wieder Rennlust, Spaß am Kräftemessen und an der Geschwindigkeit breit.

So galt es nach gut genutzter Pause in den beiden Pfingstferienwochen für das Rennrad-Nachwuchsteam der RSG Würzburg wieder ins bayerische Renngeschehen einzusteigen. „Großangriff“ der RSG mit sowohl Lizenz- als auch Hobbysportler/innen im Rahmen der Internationalen Mainfranken-Tour für die U23 am Samstag, 23. Juni 2007 in Grafenrheinfeld. Bis zur Ankunft der „Profis“ sollten die jungen Sportler das Publikum mit gutem Sport unterhalten und selbst Rennerfahrung sammeln.

Zum Auftakt die Klasse der Schüler U15 mit Andi Hartmann, Dominic Schulz und Lizenzdebütant Niklas Schwarzmann. In einem schnellen Rennen über 2 Runden zu je 10,9 Kilometern bot Hartmann wie schon häufig eine gute Leistung und konnte sich mit dem Spurt auf den neunten Platz noch ins Top 10-Ergebnis schieben. Ebenso erfolgreich verlief das erste Rennen für Neuling Schwarzmann: der elfte Platz. Schulz sorgte mit seinem 19. Platz für eine geschlossen gute Mannschaftsleistung, war aber selbst mit seiner Platzierung unzufrieden. Bei hohem Tempo auf einem flachen Kurs fand er trotz guten Beinen einfach keinen Weg an die Spitze des Feldes.

Im anschließenden Rennen der Schüler U13 rechneten sich Till Hellmund und Gabriel Herrmann durch die Abwesenheit der starken Karbacher U13-Mannschaft Chancen aus. Der flache und schnelle Rennkurs über eine Runde kam Kraft-Sprinter Herrmann gelegen. Hellmund, eher den Anstiegen zugetan, profitierte von seinen enormen Kurbel- und Beißerqualitäten. So erreichte Herrmann einen sehr guten vierten Platz, ärgerte sich aber über Schaltungsprobleme beim größten Gang. Hellmund ließ sich vom rasenden Feld nicht abschütteln und eroberte im Endklassement einen ebenso sehr guten siebten Platz.

Neben den Lizenzklassen durften auch die Hobbyfahrerinnen und –fahrer in eigenen Rennen an den Start. Nicht mehr ganz so neu war die Rennluft und –lust für die Klasse der U11 Hobby mit Aljoscha Unser und der U13 Hobby mit Sabrina Schulz. Bei den etwas älteren der Klasse U15 Hobby spulten Hanna Schwarzmann, Lukas Belger und Niklas Leonhard erste Rennkilometer ab. Alle Hobby-Klassen hatten eine Runde mit zunächst neutralisiertem Start und dann scharfem Start etwas außerhalb zu absolvieren – und: schlugen sich toll! Der jüngste Teilnehmer des RSG-Teams, Aljoscha Unser, holte einen der zwei Siege, in den Hobbyrennen. Sabrina Schulz platzierte sich als dritte in ihrem Rennen. Niklas Leonhard konnte mit seinem ersten Platz bei der U15 Hobby den zweiten Sieg des Tages beisteuern. Dahinter Lukas Belger auf dem zweiten Platz und Hanna Schwarzmann auf Rang vier.

Bleibt abschließend nur zu sagen: Wiedereinstieg ins Renngeschehen durchweg geglückt!

So stehen auch bereits die Termine für das nächste Wochenende mit der Vereinsmeisterschaft der RSG Würzburg als kleine „Rundfahrt“ mit Straßenrennen, flachem Zeitfahren und Bergzeitfahren.

Unter „Erfahrung“ verbuchen
RSG Schüler U15 bei der Süddeutschen Meisterschaft im Einsatz
28.05.2007   Janina Seyler

Unweit von Würzburg entfernt, übernahm der TSV Werneck die Ausrichtung der Süddeutschen Meisterschaft im Rennradfahren 2007 im Ortsteil Vasbühl. Zu absolvieren war eine 13 Kilometer Runde von Vasbühl nach Schwebenried, Kaisten und zurück nach Vasbühl. Große radfahrerische Schwierigkeiten gab es auf der Runde eigentlich keine, so sollte das enorme Renntempo über Sieg und Niederlage, Anschluss halten und Abreißen lassen müssen entscheiden.

Besonders an der Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften ist zudem, dass die Qualifikation über einen Rennstart der jeweiligen Fahrer entscheidet. In einigen sogenannten Wertungsrennen der laufenden Saison werden – je nach Platzierung unter den ersten 15 – Wertungspunkte gesammelt. Die ersten 20 Fahrer dieser Rangliste sind dann aufgrund ihrer guten Vorleistungen zum Start an der Süddeutschen berechtigt und werden vom Verband nominiert.

So stellen sämtliche süddeutsche Landesverbände über Bayern, Baden, Württemberg, Thüringen, Hessen, etc. ein Kontingent von bis zu 23 Fahrern – entsprechend groß die Starterfelder.

Aufgrund guter Vorleistungen waren auch die beiden RSG-Nachwuchsfahrer der Altersklasse U15 Andreas Hartmann und Dominic Schulz qualifiziert.

Die Freude darüber war groß, übergroße Erwartungen aber von Beginn an gedämpft. Angesichts eines doch enormen körperlichen Entwicklungsvorsprungs mancher Alterskollegen und anderer sehr starker Fahren vor allem aus den östlichen Landesverbänden, sollten Hartmann und Schulz bei diesem Rennen vorwiegend Erfahrung sammeln.

Das sollte sich im Renngeschehen bewahrheiten. Ein wie bestellter Regentag nach schwül-heißer Witterung der letzten Woche sorge für wenig sommerliche Stimmung und Gänsehaut bei den Sportlern. Im riesigen Fahrerfeld mit weit über 100 Fahrern galt es sich zu behaupten und dann sollte auch noch gut Rad gefahren werden.

Die Alterklasse U15 schickte man über drei Runden und insgesamt knapp über 40 Kilometer. Bereits kurz nach dem Start wurde das Tempo in der Spitze immer wieder forciert, dennoch konnte sich keiner der Angreifer wirklich lösen. Hartmann und Schulz erwischten einen guten Start aus der ersten Reihe und hielten sich im großen Feld. Aufgrund der unrhythmischen Fahrweise verloren aber bereits auf der ersten Runde mehr und mehr Fahrer den Anschluss an das Feld. So erging es leider auch den beiden RSGlern. Während vorne im Schülerrennen nicht wirklich viel passierte, formierten sich hinter dem Feld einige abgeschlagene Gruppen. An eine fanden auch Hartmann und Schulz Anschluss. Nachdem das Rennen leider zahlreiche, zum Teil schwere Stürze zeichneten, kamen die beiden RSGler glücklicherweise wohlbehalten ins Ziel. Der zeitliche Rückstand auf den Sieger und das Feld war somit eher zweitrangig.

Zusammenfassend galt überhaupt die Qualifikation zur Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft als Achtungserfolg. Die tatsächliche Rennteilnahme ist daher erfolgreich unter „Erfahrung sammeln“ zu buchen – und noch immer ein Achtungserfolg für die motivierten und trainingsfleißigen jungen Sportler.

In den kommenden vier Wochen gibt es für die Nachwuchsmannschaft Rennpause mit zunächst aktiver Erholung und Formneuaufbau. Nach fast zehnwöchiger intensiver Trainingsphase freuen sich alle auf eine kleine Pause. Zeigen wird sich das Nachwuchsteam während der Tour de Franken der RSG am Sonntag, 17. Juni 2007 als sozusagen kleine Einstimmung. Danach geht es unmittelbar in den zweiten Rennzyklus: Großeinsatz für alle Klassen der Lizenz- wie auch Hobbyfahrer am Samstag, 23. Juni in Schweinfurt im Rahmen der MainfrankenTour der U23.

Rad-Nachwuchsteam für sauberen Sport
Gedanken zu den neuesten Entwicklungen in Kampf gegen Doping im Radsport
25.05.2007   Janina Seyler

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse im Radsport – fast stündlich gibt es neue Offenbarungen über in verheerendem Maße durchgeführtes Doping im Profi-Radsport. Wenn beim Bewusstwerden des Ausmaßes und der Tragweite betrügerischen Vorgehens Radsport-Außenstehenden schier der Atem stockt, so können selbst gut informierte Radsport-Interne momentan nur staunen.

Natürlich kann den nun geständigen Sportlern um Aldag, Zabel, Henn und Co. nicht sofort die Absolution erteilt werden. Dennoch: An die Öffentlichkeit zu gehen, war ein mutiger und schon lange nötiger Schritt! Und dies sollte man vor einem vorschnellen Urteil zum (zu) langen Schweigen der Betroffenen auch bedenken: Viele Radprofis hätten vielleicht einerseits selbst nicht betrügen wollen und wenn, dann möglicherweise viel eher als erst jetzt reinen Tisch gemacht. Viele Berufsradsportler aber befinden sich in einem echten Dilemma: außer dem Radsport haben viele keine anderweitige berufliche Ausbildung. Radsport ist ihr Beruf und ihre Berufung. Wer nun auf natürliche Weise die Leistung nicht bringen kann, die eine Teamverpflichtung erfordert, kommt vertraglich nicht unter. Wenn nun andererseits teamintern mit Dopingmaßnehmen nachgeholfen und damit Druck auf die Sportler ausgeübt wird, ist für den Einzelnen ein Entkommen geradezu unmöglich – frei nach dem Motto „friss oder geh“. Ein schwer zu durchbrechender Teufelskreis.

Natürlich taten und tun die betroffenen Sportler all dies im Wissen um ihre berufliche Existenz und Gesundheit. Natürlich wählten sie als erwachsene Menschen über Jahre hinweg den Weg der Unehrlichkeit gegenüber Mitstreitern, Medien, Familie. Natürlich … .

Unerlaubtes Nachhelfen zur Leistungssteigerung im Radsport war (und ist leider) seit Jahren angewendete Praxis. So muss man das leider konstatieren. Bei den Profis ohnehin. Und nicht nur bei den Profis. Bereits in jungen Leistungsklassen wurde und wird (unverantwortlicher Weise !) auf verbotene Substanzen zurückgegriffen.

Für mich als Trainerin der RSG-Rennrad Jugend, selbst aktive Radsportlerin und Komissärin im Bayerischen Radfahrer Verband stellen sich – nicht nur angesichts aktueller Ereignisse – folgende Fragen: Ist es erstens wirklich sinnvoll und vor allem verantwortungsvoll, sportlich ambitionierte Jungendliche radsportlich so weit zu fördern und auszubilden, um ihnen später einen möglichen Schritt in den Hochleistungsradsport zu ermöglichen? Sie damit aber auch in die Gefahr zu bringen, eben leistungssteigernd nachzuhelfen bzw. nachhelfen zu müssen.

Und: ist angesichts der hohen Leistungsdichte bereits im Nachwuchsbereich ein sauberer Radsport überhaupt noch möglich?

Ja.

Ein neuer Weg zum sauberen, ehrlichen Radsport muss gegangen werden und vielleicht ist auf diesem mit den jüngsten Eingeständnissen nun endlich der erste Schritt getan. Eine (möglicherweise zu) idealistische Sicht. Aber genau das Richtige, um die bewusste Wahrnehmung voranzutreiben, sich mit gemachten Fehlern auseinanderzusetzen und einen Neubeginn zu ermöglichen. Dafür muss der nun begonnene Weg konsequent beschritten werden.

Was heißt das nun für den Nachwuchs und die Nachwuchsarbeit? Ich bin der Überzeugung, dass man sich im erlaubten Maße durchaus die Möglichkeiten der Leistungsoptimierung ausschöpfen kann. Heißt: optimale Trainingsbedingungen, systematisches Training, entsprechende Lebenshaltung (Ernährung, Lebenswandel, etc.), regenerative Maßnahmen (Massage, Kompensationstraining, etc.). Das alles, um körperlich beste Leistung bringen zu können. Das aber alles im Bereich des Erlaubten und – gerade im Nachwuchsbereich – im Bereich des Gesunden!

Ich persönlich sehe den Nachwuchsradsport nicht unter verbissenen Erfolgsdruck sondern vielmehr als eine sichtbare Leistungsentwicklung, als die Heranführung sportlich ambitionierter Jugendlicher an den Wettkampf, als die Möglichkeit für Erfahrungen – sportlich wie menschlich. Vor allem aber sehe ich den (Rad)Sport als das: die Freude am gemeinsamen Tun!

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf leite ich das Training und hoffe, die jungen Sportler damit für den „sauberen Sport“ und ehrlichen Wettbewerb fit zu machen und begeistern zu können.

Nach Sonnenschein folgt Regen
Nasskalte Meisterschaft der fränkischen Bezirke mit Sturzpech
18.05.2007   Janina Seyler

„Alles Gute kommt von oben“ sollte sich bei der Meisterschaft der fränkischen Bezirke in Buttenheim am diesjährigen Himmelfahrtstag nicht bewahrheiten. Wie bereits im letzten Jahr drückten kühle Temperaturen und ein hartnäckiger Landregen dem Rennen ihren Stempel auf. Hinzu kam eine knackige 7,8 Kilometer lange Runde mit Anstieg, Abfahrt, Engpässen und schwierigen Kurven.

Zusammen mit dem Rennen der Erwachsenen starteten die Nachwuchsrennklassen U13 und U15 zunächst neutralisiert in der Ortsmitte von Buttenheim, bevor am etwas außerhalb liegenden Start der Wettkampf freigegeben wurde.

Die U13 Fahrer der RSG Würzburg Gabriel Herrmann und Till Hellmund hatten in ihrem Rennen zwei Runden auf dem Kurs zu absolvieren. Bereits beim Warmfahren und am Start durchnässt, forderte die schlechte Witterung erste Opfer. Gabriel Herrmann, eher schnellen und sprintreichen Rennen zugeneigt, machte nach der ersten von zwei zu fahrenden Runden Feierabend und zog eine warme Dusche der Regenschlacht vor. Sein Teamkollege Till Hellmund hingegen erwischte die kleine Spitzengruppe, war nicht abzuschütteln und konnte sich – wenn auch durchgefroren – über einen sehr guten 7. Platz freuen.

Den Schülern U15 mit Julian Herrmann, Andreas Hartmann und Dominic Schulz hatte man eine Runde mehr verordnet – das machte für ihr Rennen insgesamt drei Runden. Schulz, der nach einem kleinen Infekt wieder fit und motiviert war, gelang zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Hartmann der Anschluss an eine Führungsgruppe. Der vom Regenwetter etwas demotivierte Julian Herrmann verpasste leider diesen Zug, kämpfte sich aber dennoch sehr respektabel über die drei anstrengenden Runden. Die beiden anderen an der Spitze des Rennens hingegen hatten Großes vor. Kurze Abstimmung zum Angriff, da war es schon passiert. Andreas Hartmann kam kurz von der Straße ab und musste anschließend unsanft über den Lenker absteigen. Glücklicherweise nur etwas angekratzt, rollte er kurz nach dem Feld der Schüler ein und machte ebenfalls früher Feierabend. So blieb nur Dominic Schulz für die RSG Würzburg im Rennen der U15 vertreten. Nachdem die Spitzengruppe auf der letzten Runde das Tempo noch etwas forcierte hatte, musste er abreißen lassen – dennoch schaffte er im Ziel mit dem 10. Platz noch den Sprung unter die Top 10!

In Buttenheim war auch erstmals nach Frankfurt wieder Jakob Unser bei der Klasse U17 im Einsatz. Aber auch er zog nach einer kleinen Fahrt über zwei Runden die warme Dusche dem Regenrennen vor und stieg vorzeitig aus dem Wettbewerb aus.

Dass sich regelmäßig gute Leistungen für Sportler auszahlen, zeigt sich nun in der Nominierung für die Süddeutsche Meisterschaft. Diese wird am Pfingstmontag, 28. Mai – bei hoffentlich gutem Radwetter – im nahen Werneck ausgetragen. Besonderheit dabei: Über einen Start entscheidet eine bayernweite Rangliste nach Punktevergabe bei Wertungsrennen (Karbach, Bayerische Meisterschaft). So werden gleich zwei U15 Fahrer der RSG Würzburg, Andreas Hartmann und Dominic Schulz für ihre guten Ergebnisse bei diesen Rennen belohnt und vom Landesverband Bayern (23 Startplätze) für die RSG Würzburg auf der Süddeutschen Meisterschaft eingesetzt.

RSG-Jugend mischt im Rundenwirbel kräftig mit
Schnelles Kriterium in Schwabach erweist sich als gutes Pflaster für Nachwuchs-Sprinter
13.05.2007   Janina Seyler

Am vergangenen Samstag bot sich im mittelfränkischen Schwabach für die schnellen Nachwuchsfahrer der RSG erstmals wieder die Gelegenheit auf sich aufmerksam zu machen. Auf einem flachen und damit schnellen Rundkurs wurden als Kriterium die Altersklassen der U13 und U15 ausgefahren. Am Start diesmal eine etwas reduzierte RSG-Mannschaft mit den beiden Schülern (U13) Gabriel Herrmann und Till Hellmund sowie Andreas Hartmann (U15). Die übrigen Mannschaftskollegen mussten sich aufgrund schulischer Verspflichtungen einerseits und einer dicken Erkältung andererseits leider entschuldigen lassen. Dennoch: Auch hier konnte sich der schnelle Nachwuchs aus Würzburg sehen lassen.

Über 9 Runden mit drei Wertungen führte das Rennen der U13. Zwischen den Wertungssprints ausgefahrene Barprämien sorgten für erhebliches Tempo, dem zahlreiche junge Sportler Tribut zollen mussten und nach hinten durchs Feld gereicht wurden. Nicht so die beiden RSGler Herrmann und Hellmund. Gabriel Herrmann, der mit guten Beinen platzierungshungrig in jeder Runde unter den ersten 10 Rennfahrern zu finden war, rutschte leider immer knapp an Wertungspunkten vorbei. Auch Hellmund hielt sich gut, war stets am schnellen Feld, blieb aber leider punktlos. Für einige Verwirrung sorgte die Schlussphase des Rennens: Der Mann an der Rundenanzeige und Glocke hatte – so schien es – leider etwas die Übersicht verloren und schickte die U13er bereits eine Runde zuvor mit Glockenzeichen in die Schlussrunde. So lag Herrmann in der vermeintlich letzten Runde auf einer sehr guten sechsten bis siebten Sprintposition für den kommenden Durchgang. Leider war zu dem Zeitpunkt das Rennen dann schon beendet. Nichtsdestotrotz blieb ihm ein toller 10. Platz. Hellmund wurde kurz hinter Herrmann im Pulk des Feldes gewertet.

Um Rennen der U15 über 15 Runden mit 5 Wertungen und ebenfalls zahlreichen Prämienspurts zwischen den Punktrunden, musste sich Schüler Andi Hartmann an diesem Tag ohne mannschaftliche Unterstützung bewähren. Das sollte ihm aber gut gelingen. Stets im Geschehen präsent, gelang im der Anschluss an eine fünfköpfige Verfolgergruppe. Der starke Herpersdorfer David Jacksch hatte sich in der sechsten Runden auf und davon gemacht. Durch einen tollen Sprint gelang es Hartmann, in einer Wertungsrunde zwei Punkte zu verdienen. Leider hatte er in den folgenden Spurts immer knapp das Nachsehen und musste leer ausgehen. Trotzdem: Die beiden Punkte blieben ihm und brachten ihm einen sehr guten 7. Platz in einem schnellen Rennen ein.

Mit Sonnenschein, guter Verpflegung an der Rennstrecke (Schwabach ist bekannt für sein tolles Kuchenbuffet!), hochwertigem Sport und toller Stimmung in der RSG-Renngruppe kann man auch dieses Rennen wieder als Erfolg für die jungen Sportler verbuchen.

Nächster Termin: Unterfränkische Meisterschaft in Buttenheim am kommenden Himmelsfahrtstag, dem 17. Mai 2007.

RSG-Rennrad Nachwuchs bei Bayerischen Meisterschafen erfolgreich
Hellmund Fünfter im Rennen der U13. Schüler mannschaftsstark
07.05.2007   Janina Seyler

Nach den schweren Rennen mit internationaler Beteiligung in Frankfurt in der letzten Woche wurden die Nachwuchs-Rennradler der RSG Würzburg am ersten Maiwochenende bereits wieder auf harte Proben gestellt.

Ausrichter der diesjährigen Bayerischen Meisterschaften im Einerstraßenfahren war der Radsportverein Bayer Landshut. Die Verantwortlichen hatten sich wahrlich eine meisterschaftswürdige Strecke ausgesucht. Auf einer knapp 8 Kilometer langen Runde galt es Anstiege, Abfahrten und eine fahrtechnisch schwierige Zielkurve zu bewältigen. Aus einer Abfahrt kommend, geht es 150 Meter vor dem Ziel auf einer recht engen Straße rechtwinklig nach rechts und nach 150 Metern schließlich ins Ziel. Technisch gute Abfahrer und Mutige – so die Prognose – würden wohl die Nasen vorne haben. Dementsprechend auch die „Hausaufgabe“ für die jungen Sportler bei den letzten Trainingseinheiten vor der Meisterschaft: Strecke gut besichtigen, Kurve „lesen“ und den richtigen Gang wählen, um Richtung Ziel noch einmal alles geben zu können.

Die Fahrer hatten ihre Hausaufgaben gemacht. So konnten Gabriel Herrmann und Till Hellmund im Rennen der U13 über drei Runden auf dem schweren Kurs im geschlossenen Feld gut mithalten. Alles deutete auf eine Sprintankunft hin. Diesem unübersichtlichen Gewühl und dem Gerangel um die besten Positionen – gerade in Anbetracht der kitzligen Zielkurve – zu entgehen suchte Concordia Karbach sein Heil in einem Angriff. Die starken Karbacher zogen ab und machten die Meisterschaft unter sich aus. Gabriel Herrmann musste seiner starken und Kräfte zehrenden Fahrweise in den letzten Rennen Tribut zollen und auf der letzten Runde leider abreißen lassen. Er eroberte dennoch einen tollen 13. Platz, auch wenn der eigene Ehrgeiz lieber die Eins vor der Drei weggesprintet hätte. Till Hellmund hielt in einem Kraftakt den Anschluss an die Spitze und erkämpfte sich einen hervorragenden 5. Platz.

Die Schüler U15 schickte der Veranstalter über vier Runden in ein, mit einem Schnitt von 31 Kilometern pro Stunde schnell gefahrenes Rennen. Die RSG-Sportler Andreas Hartmann, Dominic Schulz und Julian Herrmann konnten sich während der ersten drei Runden gut im Feld halten, mussten aber angesichts des sehr schnellen Tempos auf der vierten Runde abreißen lassen. Dennoch war bei der RSG-Truppe noch Kampfgeist vorhanden: Andreas Hartmann beendete mit einem tollen 9. Platz sein Rennen, Dominik Schulz kam im vorderen Mittelfeld auf einen ebenso respektablen 13. Platz. Julian Herrmann, zuvor leicht zurückgefallen, konnte sich nach einem „Superspurt“ (laut Vater Herrmann) unter den zurückgefallenen Fahrern noch den 20. Platz sichern.

Dass der Meisterschaftskurs, wie zuvor prognostiziert, auch Opfer fordern kann, zeigte sich in einigen Stürzen und Fast-Stürzen. Den starken und somit favorisierten Sieger für die U15, Julian Schneider aus Karbach, ereilte auf der Abfahrt der letzten Runde leider das Sturzpech. Er stürzte schwer und konnte somit nicht mehr ins Renngeschehen eingreifen. Auch andere Fahrer mussten angesichts zu hoher Geschwindigkeit in der Zielkurve, Steuerfehler und regem Gedränge zum Teil kleine Fahr-Kunststückchen vollbringen, um nicht unsanft zu Boden zu gehen.

Das Fazit für den RSG-Nachwuchs fällt durchaus positiv aus. Alle fünf Fahrer unter den besten 20 und sogar zwei auf den Top-10-Rängen. Gut gemacht!

Ein Dank gilt hier auch hier wieder den Eltern/Betreuern für ihre Mühen und das Einverständnis für eine Anreise bereits am Samstag und Übernachtung in Veranstaltungsnähe.

Mit dem Kriterium in Schwabach am kommenden Samstag stehen nach den Großveranstaltungen nun wieder etwas kleinere Veranstaltungen auf dem Rennplan des Nachwuchses. Etwas weniger umfangreich die Organisation, aber nicht minder sportlich-wertvoll!

RSG Nachwuchs schnuppert am
„Rennen um den Henninger Turm“ in Frankfurt Profiluft
Erstmals auch die Hobby-RadlerInnen unterwegs
01.05.2007   Janina Seyler

Auch heuer stand eine Teilnahme am großen Traditionsrennen „Rund um den Henninger Turm“ in Frankfurt am Main auf den Rennplan des RSG Nachwuchses. Selten gibt es für die „Kleinen“ Gelegenheit, so dicht neben den Profis ihr Rennen zu bestreiten – ganz abgesehen natürlich von der tollen Atmosphäre.

Ebenso lud auch an diesem Renntag schönstes Maiwetter die Familien der Sportlerinnen und Sportler zum begeisterten Gucken und Anfeuern.

Ein Rennen für Frühaufsteher hatte die U17 zu bestreiten: Startzeit 7.50! Einziger Starter für die RSG Würzburg in dieser Altersklasse: Jakob Unser. In diesem zügig gefahrenen Rennen über 8 Runden konnte er in der Spitze zwar nicht eingreifen, kämpfte sich aber beachtenswert immer wieder zum Ziel hinauf. Kleines Kuriosum hier: Unser wurde, weil zurückgefallen, bei der Anfahrt auf die Zielkurve von einem Polizisten angehalten, woraufhin er stoppte, wie befohlen. An ein Eingreifen ins Renngeschehen war dann natürlich nicht mehr zu denken.

Gleichermaßen früh ging die U13 mit Till Hellmund und Gabriel Herrmann auf die Strecke. Auf einem Stadtkurs zu 4,5 Kilometern galt es 4 Runden zu absolvieren. Knackpunkt der Rundstrecke in Frankfurt ist der etwa 800 Meter lange Anstieg der Darmstädter Landstraße zu Start/Ziel bzw. daran vorbei. In einem mit knapp 50 Startern besetzten, großen Starterfeld, konnten sich Hellmund und Herrmann während der ersten 2 Runden in einer kleinen Gruppe hinter der Spitze behaupten. Auf den letzten beiden Runden gelang es ihnen, zur etwa 20 Fahrer starken Spitzengruppe aufzuschließen. Im Ziel erreichten die beiden RSG-Nachwuchsfahrer Hellmund und Herrmann einen beachtenswerten 13. und 14. Platz.

Am späten Vormittag ging es dann erstmals unter Wettkampfbedingungen auch für die Hobbyklasse auf die Strecke. Rennsport Neuling Aljoscha Unser und das motivierte RSG-Mädchen Sabrina Schulz (beide Jahrgang 1996) fuhren ein tolles Rennen über eine zu absolvierende Runde. Sie erreichten, beide über`s ganze Gesicht strahlend, das Ziel als 4. und 5.

In der Alterklasse der Schüler U15 gingen mit Andreas Hartmann, Julian Herrmann und Dominic Schulz drei Fahrer der RSG Würzburg ins Rennen über 6 Runden. Herrmann musste leider früh wegen einer Verletzung am Handgelenk aus dem Rennen ausscheiden. Ein sicherer Lenkergriff war ihm nicht mehr möglich. Die beiden anderen schlugen sich indes tapfer. Der belgische Zeitfahrmeister suchte bereits früh sein Heil in der Flucht. Hinter ihm formierten sich einige kleinere Grüppchen zu etwa 15 und 7 Fahrern. Das mit starken Jugendlichen besetzte und gleichermaßen große Starterfeld der U15 von über 100 Sportlern fiel angesichts des angeschlagenen Tempos sprichwörtlich auseinander. Hartmann erwischte den Anschluss an die 7köpfige Gruppe und konnte sich dort gut halten. Schulz fand sich ebenfalls in einer kleineren Gruppe mit etwas Abstand hinter dem „Hauptfeld“. Hartmann und Schulz beendeten schließlich ihr Rennen im vorderen Drittel des reichlich durch Aufgeben und Überrundungen dezimierten Starterfeldes.

Nächster Höhepunkt als Bewährungsprobe und zum Daumendrücken für die Nachwuchstruppe der RSG ist die Bayerische Meisterschaft bei Landshut.

Respektables Mannschaftsergebnis für die RSG Würzburg in Karbach
Starke Karbacher Fahrer unschlagbar – RSG-Nachwuchs mit tapferer Gegenwehr
23.04.2007   Janina Seyler

Ein starker Saisonauftakt des Rennrad-Nachwuchses der RSG Würzburg am Ostermontag im hessischen Hochheim ließ auf gute weitere Ergebnisse in folgenden Rennen hoffen. So stand mit dem schweren Traditionsrennen in Karbach am vergangenen Sonntag eine neue Bewährungsprobe auf dem Rennplan. Das Rennen der RV Concordia Karbach – unter anderem auch Bundesligarennen mit Beteiligung zahlreicher Profi-Frauenteams – führt im stetigen Wechsel von auf und ab auf einer großen 17,3 Kilometerschleife rund um Karbach. Langgezogene und steile Rampen über rissige Betonplatten sorgten für die Schwere, sommerlich warme Witterung und starke Karbacher Fahrer für die Selektivität des Rennens. Traumhaftes Sommerwetter sowie Volksfeststimmung und –bewirtung boten auch den Zuschauern Reizvolles nebst dem tollen Sport.

Den Auftakt für das Würzburger Team bildeten die beiden Hobbyfahrer Sabrina Schulz und Niklas Schwarzmann. Ihr Rennen wurde auf zwei verkürzten Runden von je 2,3 Kilometern ausgetragen. Leider waren diese Anfängerrennen für ambitionierte Kinder und Jugendliche für ausschließlich Mountainbikes und entsprechender Bereifung ausgeschrieben. Sabrina Schulz und Niklas Schwarzmann machten sich trotzdem auf die Runden und bewältigen ihr Rennen außer Konkurrenz. So konnten sie unbehelligt Rennluft schnuppern und dennoch verdienten Applaus ernten.

Etwas schneller und Kräfte zehrender ging es im anschließenden und gut besetzten Rennen der Schüler U 15 zu. Hier galt es, zwei Runden auf der großen 17,3 Kilometer-Schleife zu bewältigen. Bereits ab dem Start begannen die Kämpfe um die besten Plätze im Fahrerfeld: Eine gute Ausgangsposition für den langen und relativ schmalen Anstieg kurz nach Karbach war das Ziel der jungen Rennfahrer. Zu dieser Zeit formierte sich auch bereits die spätere Spitzengruppe mit starker Karbacher Besetzung. Die RSG-Fahrer Andreas Hartmann und Dominic Schulz behaupteten sich unter den Verfolgern und konnten sich in dieser Gruppe mit einem kleinen Rückstand auf die Spitze bis zuletzt halten. Doch gegen die heimstarken Karbacher war kein Kraut gewachsen. Die RSGler belegten schließlich die guten Plätze 13 und 15. Julian Herrmann hatte leider nicht das Glück, eine zurückgefallene Gruppe zu erwischen und musste so eineinhalb Runden alleine leiden. Er kam mit etwas Rückstand auf Hartmann und Schulz auf einen dennoch sehr respektablen 20. Platz und damit einem Ergebnis im vorderen Drittel des Feldes.

Für die Schüler U13 stand für Gabriel Herrmann und Till Hellmund eine große Runde auf dem Rennplan. Ihr Feld war ebenso stark besetzt und auch hier letztendlich gegen die unschlagbaren Karbacher mit Heimvorteil kein Ankommen. Hellmund, nach vergangenem Sturz in Hochheim und einer Knieprellung wieder fit, konnte sich im Feld der U13 gleichermaßen halten wie Gabriel Herrmann. Mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, lieferte Herrmann noch einen sehenswerten Schlussspurt ab und ergatterte damit Platz 10. Hellmund musste in der letzten Kurve noch kurz anbremsen und büßte so leider etwas Schwung ein. Er kam in der gleichen Gruppe mit Herrmann auf den 14. Platz.

Fazit: Alle Fahrer wohlauf und mit dem guten Mannschaftsergebnis können alle zufrieden sein.

Saisonauftakt für Würzburger Nachwuchsradler in Hochheim
Für den Radsportnachwuchs der RSG Würzburg lagen Freud und Leid eng beieinander
09.04.2007   Janina Seyler

Nach erfolgreichem Vorbereitungstraining starteten die Nachwuchsradler der RSG Würzburg beim Rundstreckenrennen „Rund um den Weiher“ am Ostermontag in Hochheim/Hessen in die Rennsaison 2007.

Traumhaftes Radwetter, ein flacher Viereckskurs mit 1,2 Kilometern und hoch motivierte junge Sportler versprachen Aussicht auf spannenden und schnellen Radsport.

Die Fahrer der Alterklasse U13, Gabriel Herrmann und Till Hellmund, eröffneten den Rundenreigen des angereisten RSG-Teams und legten ihren älteren Teamkollegen die Messlatte gehörig hoch. Herrmann und Hellmund fuhren ein engagiertes Rennen über 10 Runden, bei dem man beiden großen Ehrgeiz und sportlichen Biss ansehen konnte. Für schnelles Tempo in allen Rennen sorgten zahlreiche Prämien, bei deren Zwischensprints sowohl Herrmann (zweimal) als auch Hellmund (einmal) angreifen und sich so ein kleines Zubrot verdienen konnten. Der vier Runden vor Zieleinlauf enteilte starke Karbacher Fahrer Julian Schneider konnte vom Feld nicht mehr eingeholt werden und gewann das Rennen souverän vor seinem Teamkollegen Dominik Schreck. Dahinter ersprintete sich Gabriel Herrmann einen tollen dritten Platz im Rennen der U13. Auch Hellmund war nach kleiner Trainingsverzögerung durch eine Verletzung im Frühjahr bis zuletzt mit großem Kampfgeist im jagenden Feld zu finden. Auf der Ziellinie ereilte ihn dann aber das Sturzpech. Zusammen mit drei anderen Fahrern ging er sehr unsanft zu Boden und zog sich eine schmerzhafte Knieprellung zu. Nach dem ersten Schreck tröstete er sich aber bereits wieder mit der gewonnen Prämie und dem guten Rennverlauf.

Das folgende Rennen der U15 über 15 Runden wurde als Kriterium ausgefahren und war wie alle anderen Rennen zuvor durch die vielen Prämien und Wertungen sehr schnell. Die drei Fahrer der RSG Julian Herrmann, Dominic Schulz und Andreas Hartmann hielten sich zunächst gut im Feld, während bereits die ersten Attacken gefahren wurden. Der Karbacher Lukas Wiesmann suchte bereits sehr früh sein Heil in der Flucht und konnte von den Verfolgern nicht mehr gestellt werden. Hinter dem Spitzenreiter formierte sich eine fünfköpfige Verfolgergruppe, in der sich Hartmann tapfer schlug. In einer Wertungsabnahme mitgesprintet, ging Hartmann nach knapper Entscheidung zunächst leer aus. In der doppelt zählenden Schlusswertung allerdings war er der Glückliche und konnte als Vierter im Wertungsspurt noch 2 Punkte erobern, die ihn auf den fünften Gesamtrang schoben.

Die beiden anderen, Herrmann und Schulz, fuhren ein gleichermaßen respektables Rennen und leisteten tolle Nachführarbeit. Julian Herrmann musste dieser Aufholjagd allerdings teuer Tribut zollen und sein Rennen völlig verausgabt früher beenden.

Schulz zeigte im schnellen Feld Kämpferherz, ackerte sich nah an die fünf Ausreißer heran und eroberte, den Punkteträgern im Nacken sitzend, einen tollen achten Platz.

Rennsportneuling Jakob Unser wollte im hochkarätig besetzten Rennen der U17 über 30 Runden angreifen. Auf den ersten Tritten aber ereilte ihn zuerst ein Raddefekt und schließlich mit angeknackster Moral auch noch der Defekt in den Beinen.

Alles in allem aber für das Nachwuchsteam der RSG Würzburg ein toller, erfolgreicher und viel versprechender Einstand in die diesjährige Radsaison.

Mit viel Elan in die Rennrad-Saison 2007
Nachwuchsradsportler der RSG Würzburg tanken Kraft für die kommende Saison
31.03.2007

Während andernorts Radsportvereine den mangelnden Nachwuchs beklagen, freut sich die Jugendabteilung der RSG Würzburg über regen Zulauf. Bis zu 14 junge Sportler - darunter zwei Mädchen - der Altersklassen U11 bis U17 blicken hoch motiviert auf das kommende trainingsintensive Radsportjahr.

Grundlagentraining, dem Alter angemessene Krafteinheiten, ein wöchentlicher Spinning-Treff und ein externes Wochenendtrainingslager Anfang März prägten die Winter- und Frühjahrstrainingsphase. Nun sollen die jungen Radsportlerinnen und Radsportler die körperliche Form bei guten Wetterbedingungen vorwiegend im Straßentraining aufbauen.

Vater, Betreuer und Kontaktperson der RSG Würzburg für den Nachwuchs, Armin Herrmann, freut sich dieses Jahr besonders darüber, eine weitere Fachkraft für das Vereinstraining gewonnen zu haben. Die ausgebildete Übungsleiterin Janina Seyler, selbst auf dem Rad aktiv, steht dem Radsportnachwuchs der RSG und Herrmann vor allem in der Planung und Durchführung des Trainings mit Rat und Tat zur Seite.

Zielsetzung, so Seyler, sei im ganz jungen Nachwuchsbereich nicht primär jedes Rennen zu gewinnen, sondern vor allem der Spaß am gemeinsam betriebenen Sport und das Wir in der Gruppe. Bei den etwas Älteren werde allerdings schon systematisch auf einen möglichen Rennerfolg hin trainiert – ohne aber den Spaß und die Lockerheit beim Sport zu verlieren. So befinden sich unter den Fahrerinnen und Fahrern bereits einige sehr talentierte Sportlerinnen und Sportler, von denen in den kommenden Rennen durchaus die eine oder andere Platzierung zu erwarten ist. Abgesehen davon geht es auch immer darum, gemeinsam aktiv zu sein und als Sportkameraden zusammenzuwachsen. Sportlicher Erfolg kann sich nämlich nur dann einstellen, wenn auch die Teamqualitäten in Verein und Renngruppe stimmen.

Einige Termine für die kommende Saison stehen bereits fest. Die Traditionsrennen in Karbach und bei Frankfurts „Rund um den Henninger Turm“ am 1. Mai bieten gute Möglichkeiten, die eigene Form für die Bayerische Meisterschaft in Landsberg/Lech Anfang Mai anzutesten. Mit der Bezirksmeisterschaft von Unterfranken in Buttenheim am 12.Mai geht es in den Frühsommer und in eine darauf folgende kurze Erholungspause für den anschließenden erneuten Formaufbau. Jugendrenntage und Kriterien im Sommer und Herbst sollen den jungen Sportlerinnen und Sportlern weitere Anlässe zum behutsamen Einstieg in die Rennpraxis geben.